Lean Logistics – ungenutzte Potenziale endlich nutzen!

Was bedeutet Lean Logistics im Zusammenhang mit Lean Thinking?

Wo Wertschöpfung stattfindet muss diese auch ständig und kontinuierlich verbessert werden. Neben vielen Unternehmensbereichen, die bereits vom Lean-Thinking infiziert sind, gibt es immer noch einen Fachbereich, dessen Beitrag innerhalb der Wertschöpfungskette oft unterschätzt wird. Angesprochen werden hier die Kollegen und Kolleginnen der Logistikabteilungen der Unternehmen. Geringschätzend werden die Logistiker gerne als „Palletenschubser“ oder „GiBo-Versteller“ bezeichnet.

Jedoch gerade im Wareneingang/Warenausgang werden aktuell in vielen Unternehmen ungenutzte Potenziale übersehen – aber auch ebenso viele Verschwendungen nicht (mehr) wahrgenommen, die es zu minimieren oder sogar zu eliminieren gilt.

Kernaufgabe der Logistikabteilung ist es nicht nur über den Warenausgang die pünktliche und quantitativ richtige Belieferung des externen Kunden sicherzustellen, sondern auch die internen Kunden bedarfsgerecht zu bedienen. D.h. die internen Materialbedarfe aller Unternehmensprozesse pünktlich und in der angemessenen Losgröße auszuliefern. Und alles dann verschwendungsfrei und hocheffizient. Zudem soll so wenig wie möglich über Bestände abgefangen werden.

Lean Logistics als ein Aspekt einer ganzheitlichen Lean-Transformation verfolgt das Ziel, auch diesen Fachbereich in einen unternehmensweiten Change mit einzubinden.

Ok, Lean Logistics ist verstanden – doch wie gehe ich vor um diesen Lean-Ansatz anzuwenden?

Analog zum Projektmanagement einer Lean-Management-Transformation werden auch im Fachbereich Logistik alle Prozesse hinsichtlich Effizienz und Wirksamkeit mit den gegebenen Lean-Tools analysiert und letztlich auch entrümpelt. Es muss zuerst ein zuverlässiges Commitment zwischen Management und operativen Abteilungen als Eingangsvoraussetzung geschaffen werden.

Innerhalb unserer Lean-Seminarreihe werden die Teilnehmer nicht nur befähigt, Lean-Prinzipien zu verstehen und anzuwenden sondern auch innerhalb des eigenen Unternehmens eine Leuchtturmfunktion einzunehmen.

Im Gespräch mit unseren erfahrenen Dozenten und Teilnehmern aus anderen Unternehmen werden Handlungsweisen, Denkansätze sowie auch Umsetzungshindernisse sowie deren Lösungen diskutiert. Diese so qualifizierten Wissensträger helfen dann proaktiv, eine Lean-Entwicklung in den Logistikbereichen zu unterstützen und auf das nächste Level zu heben.

Hier ein paar Tipps, welche Umsetzungsprämissen zu beachten sind:

  • Nach einer lückenlosen Prozessanalyse, z.B. über einen Lean-Quick-Check ist eine Roadmap oder ein Meilensteinplan zu erstellen, in dem der gesamte Changeprozeß abgebildet ist und somit auch getrackt werden kann.
  • Für alle Lean-Bausteine werden Verantwortliche sowie die Erledigungstermine verbindlich definiert.
  • Eine Lean-Transformation ist kein Projekt, sondern ein kontinuierlicher Prozess, der durch absichernde Standards immer die nächste Entwicklungsstufe definiert und welche dann erreicht werden soll.
  • Lean ist nicht nur ein Methodenfeuerwerk, sondern eine Frage der inneren Einstellung, der Mind-Set muss stimmen.
  • Lean beinhaltet nicht nur Aufgaben, deren Erledigung täglich einfach on-Top kommen, sondern sind priorisierter, integraler Bestandteil des Tagesgeschäftes.

Unser Tipp: Am besten lernen Sie den Lean Logistics Ansatz im Seminar kennen. Hier tauschen Sie sich u.a. mit anderen Teilnehmer aus und erhalten neue Impulse. Zudem steht Ihnen ein Experte mit Rat und Tat zur Seite und hilft auch bei individuellen Problemstellung im Unternehmen.

Lernen Sie im Seminar das Vorgehen und die Anwendung von Lean Logistics Ansätzen im Wareneingang/Warenausgang kennen!

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