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Lehrgang: Design for Six Sigma (DFSS) Green Belt

Qualifizieren Sie sich zum Design for Six Sigma Green Belt!

Design for Six Sigma (DFSS) bedeutet optimale Planung und Steuerung der Entwicklung neuer Produkte und Herstellungsprozesse. Ideal eingesetzt sichert DFSS das richtige Produkt mit den richtigen Eigenschaften zum richtigen Zeitpunkt.

DFSS steuert den Entwicklungsprozess durch stringentes Projektmanagement und durch Methoden und Werkzeuge, die ineinandergreifen und auf Six-Sigma-Qualität (3,4 Fehler pro Million Fehlermöglichkeiten) hinwirken. Ziel der Methodik sind robuste und streuungsarme Prozesse.

Ausbildungsgrundlage Design für Six Sigma (DFSS) Green Belt

Das Training entspricht den Vorgaben der American Society for Quality (ASQ) und übertrifft die Anforderungen der ISO Norm „Quantitative Methoden der Prozessoptimierung – Six Sigma“ Teil 1 „DMAIC Methodik“ (ISO 13053-1:2011-09) und Teil 2 „Werkzeuge und Techniken“ (ISO 13053-2:2011-09).


Die Zielsetzung Ihrer Weiterbildung: Design for Six Sigma Green Belt

  • Sie entwickeln ein fundiertes Verständnis für die Vorgehensweise von DFSS, bezogen auf Produkt- und Prozessentwicklung, und können diese Vorgehensweise in Ihrem Unternehmen einführen.
  • Sie erlernen Regelkreise (DMADV bzw. IDOV oder DICOV) und verstehen deren Bedeutung zur Steuerung eines Entwicklungsprojekts.
  • Sie können ein DFSS-Projekt hinsichtlich der Angemessenheit der verwendeten Methoden und der Aktivitäten bewerten.
  • Sie erweitern Ihre Methodenkompetenz (Kundenbefragung, FMEA, Kano, QFD), um Produkt- und Prozessanforderungen effizient entwickeln zu können.
  • Sie sind in der Lage, Anforderungen durch die Organisation von der Teileplanung bis zu den Prozess- und Produktionsanforderungen zu begleiten.
  • Wegen der häufig langen Dauer von DFSS-Projekten ist die trainingsbegleitende Durchführung eines DFSS-Projekts nicht erforderlich, jedoch sehr empfehlenswert.

Die Inhalte der Ausbildung: Design for Six Sigma Green Belt

  • Übersicht DFSS
  • Was ist DFSS?
  • Welche Probleme können mit DFSS gelöst werden?
  • DFSS-Details
  • Die verschiedenen Phasen eines DFSS-Projekts
  • DFSS versus DMAIC

Define-Phase: Ziel dieser Phase ist ein 100%iges Verständnis des Projektauftrags unter Berücksichtigung der Ausgangssituation, um den Umfang realistisch festzulegen und Ziele zu setzen. Mit dem Projektauftrag werden die Rahmenbedingungen des Projekts unter Einbeziehung möglichst vieler Aspekte verbindlich festgelegt. Wichtige Werkzeuge sind:

  • Allgemeines Projektmanagement (Projektplanung und -steuerung)
  • Stakeholder- und Kraftfeldanalyse
  • Risikoanalyse
  • Veränderungsmanagement

Identify-Phase: Die zweite Stufe in einem Entwicklungsprozess beinhaltet eine formale Anbindung des Designs an die „Stimme des Kunden“. In dieser Phase wird ein Team gebildet und ein Projektauftrag wird erstellt. Die Stimme des Kunden wird erfasst, eine Konkurrenzanalyse wird erstellt und die CTQs (kritische Kundenanforderungen) werden abgeleitet. Wichtige Werkzeuge sind:

  • QFD (Quality Function Deployment) House of Quality 1
  • SIPOC-Analyse (Supplier, Input, Process, Output, Customer)
  • FMEA (Failure Mode and Effect Analysis)
  • IPDS (Integrated Product Delivery System)
  • Kano-Modell
  • CTQ-Ableitung
  • „Design Dashboards“
  • Benchmarking

Design-Phase: Diese Phase setzt den Schwerpunkt auf die CTQs und beinhaltet die Ableitung der funktionalen Anforderungen, die Entwicklung und Bewertung alternativer Konzepte, die Auswahl des am besten geeigneten Konzepts und die Bestimmung der Six-Sigma-Prozessfähigkeit. Wichtige Werkzeuge sind:

  • QFD House of Quality 2
  • Grafische Methoden zur Darstellung von Daten (Minitab)
  • Entscheidungsmatrix
  • Zielkostenrechnung
  • Hypothesentests
  • ANOVA (Analysis of Variance)
  • DOE (vollfaktoriell, teilfaktoriell, Response Surface Methodology)
  • Monte-Carlo-Simulation
  • Prozesssimulation
  • Regression/Korrelation
  • FMEA

Optimize-Phase: In der Optimierungsphase werden die Informationen über die Prozessfähigkeit gesammelt und statistische Methoden der Toleranzrechnung angewendet. In dieser Phase werden detaillierte Designelemente entwickelt, ihre Leistung vorhergesagt und das Design optimiert. Wichtige Werkzeuge sind:

  • Fehlerverhütungstechniken
  • Bestimmung der Prozessfähigkeit der kritischen Designparameter zur Einhaltung der CTQ-Anforderungen
  • Optimierungsstrategien, -werkzeuge
  • Expected Value Analysis
  • QFD House of Quality 3
  • Monte-Carlo-Simulation
  • Toleranzrechnung

Verify-Phase: In dieser Phase werden das Design endgültig festgelegt, die Testmethoden bestimmt, Rückmeldungen aus der Produktion und von den Lieferanten berücksichtigt. Zukünftige Verbesserungen in der Herstellung und im Design werden festgelegt. Wichtige Werkzeuge sind:

  • Verfahrensanweisungen (SOP)
  • Messsystemanalysen (MSA)
  • SPC-Regelkarten
  • Poka Yoke
  • FMEA
  • Kontrollpläne

Voraussetzungen für die Teilnahme am Lehrgang Design for Six Sigma (DFSS) Green Belt

Die Teilnehmer verfügen über einen Techniker- oder höher­wertigen naturwissenschaftlichen Abschluss. Eine mindestens zweijährige praktische Tätigkeit im entwicklungsnahen Umfeld wird vorausgesetzt.

Eine abgeschlossene Ausbildung zum Six Sigma Black oder Green Belt wird nicht vorausgesetzt.

Zertifikat/Prüfung

Nach Absolvierung des Lehrgangs erhält jeder Teilnehmer eine Teilnahmebestätigung "Design for Six Sigma Green Belt".

Nach erfolgreicher Prüfung & Projektzertifizierung erhält jeder Teilnehmer das Zertifikat "Design for Six Sigma Green Belt".


Technische Ausstattung

Jeder Teilnehmer muss über ein Notebook mit der Software Microsoft® Excel ab 2003, MINITAB® ab R16 sowie Adobe® Reader® ab 7.0 verfügen.

Die Software MINITAB® kann über uns bezogen werden. Es besteht die Möglichkeit während der Dauer der Ausbildung einen Rechner zur Verfügung gestellt zu bekommen, mit einer Schulungslizenz der Software MINITAB®.

Weitere Infos zu MINITAB®


 Zielgruppe

Produktentwickler, Six Sigma Green und Black Belts, Naturwissenschaftler, Ingenieure und Betriebswirte aus Forschung & Entwicklung, Konstruktion, Fertigung und Qualitätswesen.


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