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Schneller, höher, agiles Projektmanagement


Früher war nicht alles besser, doch heute muss vieles schneller passieren. Die zunehmende Geschwindigkeit ist längst im Projektmanagement angekommen, mit all ihren Folgen. Was tun, wenn Ihr Projekt sehr zügig abgewickelt werden muss, die Anforderungen an das Ergebnis aber noch unklar sind? Willkommen beim agilen Projektmanagement!

Knappe Zeit, in der Projekte ans Laufen gebracht werden sollen und ein noch nicht ganz ausgearbeiteter Weg zum Ziel führen immer öfter dazu, dass Abweichungen vom Plan zur Regel werden. Agile Lean-Methoden, wie Scrum, sind äußerst wertvoll, um Zeit, Geld und Ärger zu sparen. Andernfalls laufen die Kosten aus dem Ruder. Der Clou: Im agilen Projektmanagement werden fortlaufende Prozessverbesserungen nicht als Ärgernis, sondern als natürlicher Bestandteil aufgefasst und dementsprechend in das Projekt mit eingebunden.

Woher kommt agiles Projektmanagement?

Das agile Projektmanagement ist in der Produkt-, genauer gesagt, in der Software-Entwicklung und – Sie ahnen es sicher schon – aus der Not heraus entstanden. Schon in den 90er Jahren stellte sich das klassische Projektmanagement in der Software-Entwicklung als zu unflexibel heraus. Ein Blick auf das klassische Projektmanagement erklärt, warum: Ist im herkömmlichen Projektmanagement das Projekt bereits angelaufen, führt jede Veränderung der Anforderung so gut wie sicher zu höheren Kosten oder zu einer verlängerten Projektlaufzeit. Die großen Teams müssen vermehrt kommunizieren, die Meetings wollen nicht mehr enden …

Was genau ist agiles Projektmanagement?

Vor allem Software-Projekte mit unklaren Zielen und zunehmender Geschwindigkeit am Laufen zu halten, ohne dass die Kosten explodieren, war schier unmöglich. So entstanden neue Prozesse, unter anderem die agile Lean-Methode Scrum im Projektmanagement. Was anders ist? Im agilen Projektmanagement werden Änderungen von vornherein angenommen. Dies hilft dabei, die Kosten einzudämmen, schneller zu reagieren und den Zeitplan einzuhalten. Trotzdem gab es bis 2001 noch keinen Namen, der alle ähnlich denkenden Entwicklungsströme unter einen Hut brachte.

Das „Agile Manifest“

2001 nahmen der erfahrene Software-Entwickler Kent Beck und seine Kollegen die Namensfindung in die Hand. Sie wollten Werte und Prinzipien festlegen, mit denen sich Software effizienter entwickeln lassen sollte, nannten diese spezielle Art der Entwicklung agil und schrieben alles in ihrem Agilen Manifest nieder.

Wenn Sie also heute Ihre Projekte agil managen möchten, folgen Sie im Prinzip den Werten, die 2001 im Agilen Manifest niedergeschrieben worden sind:

  • Menschen und Interaktionen sind wichtiger als Prozesse und Werkzeuge
  • Funktionierende Produkte (Software im Manifest) ist wichtiger als die umfassende Dokumentation
  • Zusammenarbeit mit dem Kunden ist wichtiger als die Vertragsverhandlung
  • Reagieren auf Veränderung ist wichtiger als das Festhalten an einem Plan

Aus der Software-Entwicklung heraus, hat sich im Laufe der Jahre die Bezeichnung agiles Projektmanagement entwickelt, weil auch andere Branchen mit ähnlichen Problemen, wie vermehrte Geschwindigkeit und unklare Ziele, besser umgehen wollten.

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