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Föderprogramme

Bundesweit

Bildungsprämie (einkommensabhängige Qualifizierungsförderung)

Welcher Zuschuss ist möglich:

  • 50% der Seminarkosten max. jedoch € 500,- werden vom Bund übernommen.

Wer kann den Zuschuss erhalten:

  • Vom Prämiengutschein können Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer profitieren, die das 25. Lebensjahr vollendet haben und mindestens 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind. Ihr jährlich zu versteuerndes Einkommen darf 20.000 Euro (bzw. 40.000 Euro bei gemeinsam veranlagten Personen) nicht überschreiten.
  • Nicht förderfähig sind Beschäftigte von Bund, Ländern und kommunalen Gebietskörperschaften.

So funktionierts:

  • Treffen Sie eine Auswahl zu dem Seminar, welches Sie besuchen möchten.
  • Voraussetzung für den Erhalt eines Prämiengutscheins ist der Besuch einer Beratungsstelle. Eine Übersicht zu Beratungsstellen finden Sie hier oder informieren Sie sich unter der kostenlosen Rufnummer 0800 2623000
  • Vereinbaren Sie bei einer für Sie naheliegenden Beratungsstelle einen Termin. Die Beraterin bzw. der Berater überprüft, ob Sie die Fördervoraussetzungen erfüllen. Zur kostenlosen Beratung benötigen Sie einen gültigen Lichtbildausweis (z.B. Personalausweis), einen Einkommensteuerbescheid vom letzten oder vorletzten Jahr oder eine Lohnbescheinigung des Arbeitgebers und eine Aufenthaltserlaubnis, wenn Sie kein EU-Bürger sind.
  • Sie erhalten von der Beratungsstelle den Prämiengutschein ausgehändig.
  • Buchen Sie das gewünschte Seminar (z.B. per Onlineformular).
  • Sie erhalten von uns nach dem Seminarbesuch eine Rechnung mit dem um den Zuschuss reduzierten Betrag.
  • Um alles weitere kümmern wir uns.

Förderung von Beratungsleistungen

Seit 2008 bestehen erneut Möglichkeiten zur Förderung von Beratungsleistungen kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU). Die Mittel werden vom Bund und vom Europäischen Sozialfond (ESF) bereitgestellt. Im Vordergrund steht die Stärkung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen.

Gefördert werden hierbei Beratungsleistungen zur

  • Einführung und Weiterentwicklung eines Qualitätsmanagementsystems
  • Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes
  • Erhöhung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes

Antragsberechtigt sind Unternehmen, welche nachfolgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft oder freie Berufe
  • Unternehmen welche seit mehr als einem Jahr existieren
  • Sitz des Unternehmens oder Niederlassung in Deutschland
  • Im letzten Geschäftsjahr vor Beginn der Beratung weniger als 250 Mitarbeiter
  • Jahresumsatz kleiner € 50 Mio. und Bilanzsumme € 43. Mio nicht überschreitet

Es handelt sich um einen Zuschuss von 50% der in Rechnung gestellten Beraterkosten für Unternehmen in den alten Bundesländern und 75% für Unternhemen in den neuen Bundesländern. Je Unternehmensberatung werden höchstens € 1.500,- (netto ohne Mehrwertsteuer) bezuschusst.

Der Antrag muss nach durchgeführter Beratung, spätestens 3 Monate nach Abschluss der Beratung bei der zuständigen Leiststelle eingegangen sein. Alle Informationen können Sie unter http://www.beratungsfoerderung.net einsehen. Zusätzlich zum ausgefüllten Antragsformular sind ein vom Berater erstellter Beratungsbericht, seine Rechnung sowie der Kontoauszug, aus dem die Überweisung des Rechnungsbetrags hervorgeht werden.

Förderprogramm Materialeffizienz (VerMat)

Förderung in Form von nicht rückzahlbaren Zuschüssen zu Beratungsleistungen zur rentablen Verbesserung der Materialeffizienz in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU‘s).

Das Logo des Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie

Was versteht man unter Materialeffizienz:

Unter Materialeffizienz ist vereinfacht das Verhältnis der Materialmenge in den erzeugten Produkten zu der für ihre Herstellung eingesetzten Materialmenge zu verstehen. Eine höhere Materialeffizienz soll durch eine Reduzierung des Materialeinsatzes erreicht werden, wie beispielsweise durch Verringerung des Ausschusses, durch Reduzierung von Verschnitt, durch verringerten Einsatz von Hilfsstoffen oder durch die Optimierung der Produktkonstruktion. Materialkosten stellen im Produzierenden Gewerbe mit ca. 42% noch vor den Personalkosten (19,1%) den mit Abstand größten Kostenblock dar. Durch einen intelligenten Umgang mit Materialien kann man die vermeintlich hohen Lohnkosten relativieren. Um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen, sind die Einsparungen bei den Materialkosten ein sehr guter Ansatzpunkt.

Welcher Zuschuss ist möglich:

Das BMWi fördert Beratungen von KMU‘s zur Verbesserung der Materialeffizienz in Form einer Anteilsfinanzierung als nicht rückzahlbaren Zuschuss. Dieser unterliegt den „De.minimus“ – Bestimmungen der EU. Es gibt zwei Module, für die Sie insgesamt bis zu € 100.000,- Förderzuschüsse erhalten können.

  • Potentialanalyse (Dauer: max. 2 Monate)
    Ausgaben für die fachliche Erstberatung können bis zu einer Höhe von € 30.000,- anteilig bezuschusst werden. Bis € 15.000,- beträgt der Förderzuschuss 67%, für darüber hinausgehende Ausgaben 50%. Die Potentialanalyse umfasst:

    • Quantitative Analyse der Stoffströme
    • Ermittlung der Materialverluste
    • Betriebswirtschaftliche Betrachtung der Einsparpotentiale
    • Maßnahmenplanung
  • Vertiefungsberatung (Dauer: max. 9 Monate)
    An eine Potentialanalyse kann bei Bedarf eine Vertiefungsberatung anschließen, die mit 33% der Ausgaben gefördert wird. Die Beratung kann in mehreren Teilberatungen erfolgen.

Hinweis: Förderfähig sind ausschließlich Ausgaben für Beratung, Coaching, Schulung sowie Reisekosten des Beraters

Wer kann den Zuschuss erhalten:

Antragsberechtigt sind Unternehmen mit Produktionsbetrieb in Deutschland, wenn
in den letzten 2 Jahren vor Antragstellung weniger als 250 Mitarbeiter beschäftigt waren
im Jahr vor Antragstellung der Jahresumsatz höchstens € 50 Mio. oder die Jahresbilanz höchstens 43 Mio. € betrug
der Antragsteller zum produzierenden Gewerbe gehört

Zuwendungsempfänger Sonderregelung (zeitlich beschränkt):

Für den Zeitraum vom 01.06.2009 bis 31.12.2010 sind kleine und mittlere Unternehmen antragsberechtigt, wenn diese in den letzten 2 Jahren weniger als 1000 Mitarbeiter (Vollzeitkräfte) beschäftigt haben. Verbundene Unternehmen brauchen nicht berücksichtigt werden. Die sonstigen KMU-Kriterien bezüglich Umsatz oder Bilanzsumme spielen für die Antragsberechtigung vorübergehend keine Rolle.

Wer kann den Zuschuss nicht erhalten:

Nicht antragsberechtigt sind Antragsteller

  • über deren Vermögen ein Insolvenzverfahren beantragt oder eröffnet worden ist im Jahr vor Antragstellung
  • die in den letzten drei Jahren “De-minimis“-Beihilfen in einem Gesamtumfang von mehr als 200.000 € erhalten haben
  • welche in dem geplanten Vorhaben bereits anderweitige Förderungen nutzen
  • bei welchen bereits ein Beratungsvertrag vor Antragseingang abgeschlossen wurde (vorhandene Verträge stehen einer Förderung dann nicht entgegen, wenn im Vertragstext die Förderung als aufschiebende Bedingung für die Wirksamkeit des Beratungsvertrages formuliert worden ist)
  • bei welchen die Beratung im Auftrag eines Dritten, auf Grund eines nachträglich erteilten Auftrages, durchgeführt wird

Wie ist der Ablauf des Verfahrens:

  • Sie schätzen mit unserem Berater die Einsparpotentiale ab und erstellen den Förderantrag
  • Sie reichen den Förderantrag bei der demea ein
  • Die demea prüft und bewillgt den Antrag
  • Die Beratungsleistungen werden erbracht
  • Der Berater schreibt den Abschlußbericht
  • Sie senden den Abschlußbericht, Rechnungen und Überweisungsnachweise an die demea
  • Die demea prüft Bericht und Belege
  • Sie erhalten die anteiligen Zuschüsse ausbezahlt

Kontaktadresse "demea":
Deutsche Materialeffizienzagentur (demea)
Am Steinplatz 1
10623 Berlin-Charlottenburg

Bildungsscheck NRW

Mit dem „Bildungsscheck Nordrhein-Westfalen“ fördert die nordrhein-westfälische Landesregierung die Teilnahme an beruflicher Weiterbildung. Zielgruppe sind Beschäftigte, die sich bisher wenig oder gar nicht an Weiterbildung beteiligt haben. Nutzen Sie den Bildungsscheck und sparen Sie bares Geld!

Hintergrundinformationen:

Bei dem Bildungsscheck handelt es sich um einen Zuschuss, den Sie für eine Weiterbildungsmaßnahme nutzen können. Die Fördergelder stammen aus dem Europäischen Sozialfond. Für eine Weiterbildungsmaßnahme werden 50% der Weiterbildungskosten bezuschusst, jedoch sind diese auf maximal € 500,- (Brutto) je beantragtem Bildungsscheck beschränkt. Der Bildungsscheck ist als Privatperson wie auch für ein Unternehmen nutzbar. Die Ausstellung erfolgt jedoch immer auf die relevante Person. Bei mehreren Personen aus einem Unternehmen werden somit einzelne Bildungsschecks ausgestellt.

Vorraussetzungen:

  • Sie haben Ihren Wohnsitz oder Arbeitsplatz in NRW?
  • Ihr Unternehmen hat nicht mehr als 250 Beschäftigte?
  • Sie sind kein Freiberufler und arbeiten nicht im öffentlichen Dienst?
  • Sie nutzen keine anderweitige Förderung?
  • Der Bildungsscheck ist streng personenbezogen und nicht übertragbar.
  • Je Organisation/Unternehmen können maximal 10 Bildungsschecks pro Jahr eingereicht werden.

Vorgehen:

  • Sie entscheiden sich für eines unserer Seminare (am besten Seminarbeschreibung ausdrucken).
  • Sie gehen zu einem von 175 zugelassenen Weiterbildungsberatungsstellen in NRW. Hier können Sie nach einer Beratungsstelle in Ihrer Umgebung suchen >> Beratungsstellensuche
  • Sie lassen sich von der Beratungstelle einen Bildungsscheck ausstellen.
  • Sie melden sich zu dem ausgewählten Seminar bei uns an (gerne per Online-Formular, dann jedoch mit dem Hinweis, dass Sie einen Bildungsscheck besitzen) und lassen uns den Originalbildungsscheck per Post zukommen oder übergeben den Bildungsscheck unserem Trainer vor Ort.
  • Bei Organisationen/Unternehmen ist das vorgehen analog. Für die Bildungsscheckanforderung genügt jedoch ein Ansprechpartner, der sich beraten läßt.

Weitere Infos finden Sie unter Bildungsscheck NRW