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Assetmanagement / Instandhaltungsoptimierung

Asset Management ist die Betrachtung von technischen Einrichtungen wie in etwa Gebäude und Industrieanlagen über den ganzen Lebenszyklus hinweg. Eine Unterteilung kann in drei Phasen erfolgen:

  • Planung und Konstruktion
  • Operativer Betrieb / Instandhaltung
  • Rückbau und Entsorgung

Nachstehend eine Übersicht der Lebenszyklusphasen von Industrieanlagen („Assets“):

Lebenszykluskostenbetrachtung von Anlagen (Industrieanlagen)

„Investitionskosten“ von kapitalintensiven Industrieanlagen bestehen aus den Planungskosten, Konstruktionskosten und den eigentlichen Anschaffungswert bis zur betriebsfähigen Anlage. Oft wird fälschlicherweise diese als die investitionsreichste Phase im Lebenszyklus von industriellen Anlagen gesehen – sofern der Betrachtungszeitraum unberücksichtigt bleibt und folgend auch hier fälschlicher-weise an den Beschaffungs-kosten gespart.

Stattdessen können Kosteneinsparungen im Lebenszyklus erreicht werden durch eine Standardisierung von technischen Komponenten und definierte Vorgaben (Lasten- /Pflichtenheft).
Bei operativen Nutzungszeiträumen von oftmals weit mehr als 10 Jahren von Industrieanlagen werden bis zu 70% der Lebenszykluskosten in Phase der „Betriebs- und Instandhaltungskosten“ verbucht.
Hier besteht ein großes Einsparpotential in der Optimierung der Instandhaltung, sowie in der Steigerung der Zuverlässigkeit und somit der höheren Effektivität!

Messen und vergleichen Sie bereits die Gesamteffektivität Ihres Produktionsbetriebs mit der vergleichbaren Kennzahl OEE (Overall Equipment Effectiveness)?
Dann können Sie ebenso eine Wirtschaftlichkeit Ihrer Anlagen ermitteln und gegeben falls rechtzeitig in der letzten Phase „De-Investment“ Ihre Neuinvestition planen.

Nutzen Sie Ihre Erfahrungen für alle Neuplanungen, denn bis zu 70% aller Schwachstellen für Anlagenausfälle sind konstruktiv bedingt.

Ziele von Assetmanagement/Instandhaltungsoptimierung:

Optimierte Abläufe in Assetmanagement / Instandhaltungsoptimierung tragen zu einem erheblichen Teil zur Steigerung der Gesamteffektivität (gemessen in Overall-Equipment-Effectiveness, OEE) und somit zur Steigerung des Produktionsoutput bei – und das bei gleichzeitig höherer Kosteneffizienz! Damit trägt Assetmanagement / Instandhaltungsoptimierung in einem bedeutenden Maß zur Stückkostenreduzierung bei. Das Ziel ist die Steigerung der technischen Verfügbarkeit und die Senkung von Instandhaltungsaufwendungen über den ganzen Lebenszyklus von Maschinen und Anlagen.

Wie werden diese Ziele erreicht?

Asset Management besteht aus der einheitlichen Ausrichtung der verschiedenen technischen Bereich in Produktionsunternehmen, als auch strategischen Asset Management Vorgaben und eine Vielzahl von organisatorischen Anforderungen zur Sicherstellung der Betriebssicherheit von technischen Einrichtung mit der höchstmöglich- effizienten Zuverlässigkeit, während des operativen Betriebs. Dazu steht ein proaktiver Risiko Management Prozess für die technische und organisatorische Betriebserhaltung im Vordergrund. Ein hoher Nutzgrad eines Instandhaltungsplanungssytems in der Kombination mit auf vorbeugenden Instandhaltungsstrategien ausgerichteten operativen Tätigkeiten stellt hohe technischen Verfügbarkeiten der Maschinen und Anlagen sicher. Kontinuierliches Schwachstellenmanagement ist ein weiterer wesentlicher Bestandteil der internen Auftragswicklung. Eine Arbeitsvorbereitung in der Instandhaltung durch eigene Funktionsstellen zahlt sich sprichwörtlich mehrfach durch erhöhte Einzelpersonalproduktivität aus. Erreichbar durch die proaktiv ausgerichtete Organisationsstruktur und motivierende Mitarbeiterentwicklung. Als eine ureigene Aufgabe der Instandhaltungsbereiche versteht sich effizientes Ersatzteil- und Lieferanten-management. Damit Abweichungen zu den Planungsvorgaben, sowie Kosten – und Leistungskontrolle nach Managementanforderungen vollzogen werden, dient ein in die täglichen Abläufe integriertes Reporting, Controlling & Kennzahlenauswertung.


Folgenden systematischen Ansatz zur Verbesserung Ihrer Bereiche bieten wir Ihnen an

Wir unterstützen Sie hierbei bei der ganzheitlichen Optimierung Ihrer Bereiche zur Erhöhung der techn. Verfügbarkeit und höheren Kosteneffizienz von betrieblichen Aufwendungen. Das 3-Schritte-Programm, jeweils bezogen auf die 9 Elemente des Asset-Management-Modell, sichert eine effiziente Vorgehensweise bei der Optimierung Ihrer technischen Bereich.

Elemente von Assetmanagement / Instandhaltungsoptimierung:

Folgende Maßnahmen werden in den Einzelnen Phasen analysiert, bewertet und umgesetzt:

1. Asset Management

Verbesserungsmaßnahmen in diesem Element:
Die Definition einer Asset Management Politik über den ganzen Lebenszyklus von Anlagen mit der Definition von Zielen, Vision, Mission. Einführung von Instandhaltungsphilosophien wie „Lean Maintenance“, TPM oder (Teil-) Outsourcing Sowie der Verbesserung der Arbeitssicherheit in den technischen Bereichen

Das Ergebnis hieraus:
Klare Ausrichtung aller Aktivitäten innerhalb des Asset Management in allen Lebenszyklusphasen, die Motivation aller Mitarbeiter durch klare Vorgaben, Ziele.
Eine Messbarkeit der Gesamtleistungen vs. Verlusten (Gesamteffektivität).
Arbeitssicherheit hat die höchste Priorität!

2. Instandhaltungsstrategien

Verbesserungsmaßnahmen in diesem Element:
Die Definition von effektiven technischen Instandhaltungsstrategien für Ihre Anlagen:

  • Inspektion, Wartung, Instandsetzung, Verbesserung
  • Vorbeugende (PM) & Vorausschauende (PdM) Instandhaltung
  • Reliability Centred Maintenance (RCM), Condition Monitoring (CM), etc….

Das Ergebnis hieraus:
Entdecken Sie Ausfälle bevor sie entstehen durch proaktive Instandhaltung anstatt Feuerwehrstrategie! Die Erhöhung der Zuverlässigkeit von Maschinen und Anlagen ohne Investition (CAPEX), sowie die Nutzung von geeigneten und modernen Messmittel sowie Methoden zur Früherkennung von Ausfällen.

3. Auftragsabwicklung

Verbesserungsmaßnahmen in diesem Element:
Die Entwicklung eines Auftragsabwicklungsprozess mit einer proaktiven Planungs- und Terminierungskultur, sowie die kontinuierlichen Schwachstellenbeseitigung.

Das Ergebnis hieraus:
Ein definierter Prozess innerhalb des Asset Management nach Qualitätsmanagementkriterien:
Instandhaltung = Planung und nicht zu verwechseln mit Instandsetzung (reparieren)!
Die Identifizierung der Kostentreiber nach TOP-Kriterien (Ausfallzeit, Ausfallkosten) integriert in die tägliche Planung führt zur kontinuierlichen Optimierung.

4. Organisation & Mitarbeiter

Verbesserungsmaßnahmen in diesem Element:
Die Definition und Einführung einer proaktiven Aufbauorganisation (de- zentral, Hybrid) zur Erhöhung der Personalproduktivität und der Personalentwicklung.
Gute verständliche Kommunikationspläne und Schnittstellen sowie Dokumentationsmanagement nach ISO 9000ff

Das Ergebnis hieraus:
Eine proaktive Organisationsstruktur mit spezifischen Funktionen zur gesteigerten Personalproduktivität und entwickelte langfristige Personalentwicklungsmaßnahmen.
Die klare Kommunikationspolitik, -pläne, Verantwortlichkeiten und Beschreibungen, als auch verbessertes Dokumentationsmanagement.

5. Ersatzteil Management

Verbesserungsmaßnahmen in diesem Element:
Die Klassifizierung der Ersatzteile nach ABC Analyse, der Abgleich der Soll- /Ist- Situation
Optimierung der Bestellstrategien und –mengen sowie der Organisation innerhalb des Warenlagers.

Das Ergebnis hieraus:
Eine effiziente Ersatzteilstrategie mit einer Balance zwischen Bestandsminimierung und Restrisiko. Eine wirtschaftliche Steuerung des Warenlagers. Kosteneinsparung in den Materialkosten und höhere Liquidität durch Einsparung in den Kapitalkosten!

6. Lieferanten Management

Verbesserungsmaßnahmen in diesem Element:
Optimierung bestehender Fremddienstleistungskosten und die Einführung von „make or buy“ Kriterien sowie Lieferantenbewertung

Das Ergebnis hieraus:
Eine Übersicht und Bewertung der bestehenden Lieferantenverträge zur Kosteneinsparung in den Fremddiestleistungskosten.

7. Controlling & Kennzahlen

Verbesserungsmaßnahmen in diesem Element:
Die Auswahl von Kennzahlen (KPI) und der Aufbau eines Berichtswesen für eine effektive Steuerung der Instandhaltung mit Festlegung von Maßnahmen bei Zielabweichung (Plan – Ist)

Das Ergebnis hieraus:
Zielgerichtete Steuerung aller Aktivitäten in den technischen Bereichen durch die Nutzung von individuellen und geeigneten Kosten- und Leistungskennzahlen für die Organisation.
Klare Verantwortung für Kennzahlen und kontinuierliche Plan – Ist Überwachung sowie die Integration von der rechtzeitigen Einleitung von Gegenmaßnahmen bei Abweichungen durch Frühindikatoren. Buttom-up Budeting und Transparenz in der Organisation

8. Risiko Management

Verbesserungsmaßnahmen in diesem Element:
Eine Definition eines Risikoüberwachungssystems und Prozesse nach ISO31000 Prinzipien zur:

  • Risikoidentifikation
  • Risikoanalyse & bewertung
  • Risikobewältigung

Das Ergebnis hieraus:
Die Minimierung des Risiko im Asset Management (Betriebssicherheit) dient für eine bessere Verhandlungsposition mit Versicherungen, Erhöhtes Vertrauen bei Endkunden, Erhöhung der Wahrscheinlichkeit zur Zielereichung sowie die Erfüllung gemäß „Gesetz zur Kontrolle und Transparenz“ (KonTraG)

9. Instandhaltungsplanungssystem

Verbesserungsmaßnahmen in diesem Element:
Die Auswahl und der Vergleich von geeigneten Systemen oder Nutzungsoptimierung bestehender Systeme

Das Ergebnis hieraus:
Eine Vereinfachung und Sicherstellung aller internen Prozessabläufe ein Steuerungs- und Planungssystem. Die Nutzung eines einheitlichen Systems für Auftragsmanagement, Planung, Koordinierung, Ersatzteilmanagement, Reporting und vieles mehr um einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess in der Organisation sicherzustellen.