Lexikon
- QFD
- Quality Function Deployment. Methode zur Sicherstellung der Ermittlung und Umsetzung aller Kundenanforderungen während des gesamten Prozesses der Erstellung eines Produktes
- Qualitätsbeauftragter (QB)
- Von der Geschäftsleitung bestimmte Person zum Aufbau und zur Pflege des Qualitätsmanagementsystems.
- Qualitätsbericht
- Komprimierte, verdichtete Darstellung der Qualitätsfähigkeit.
- Qualitätsbezogene Fehlerkosten
- Mit den qualitätsbezogenen Kosten werden Kosten erfasst, die durch die Nichterfüllung von Einzelanforderungen im Rahmen von Qualitätsförderungen verursacht werden.
- Qualitätsbezogene Gemeinkostenverluste
- Qualitätsbezogene Verluste lassen sich in der Produktion als Nachauftrag, Materialverluste und Wiederholungsprüfungen in der Regel gut nachrechnen. Die Kosten für Nachbestellung, Umrüstung, Umplanung werden dabei häufig vernachlässigt und es sind die Qualitätsbezogene Gemeinkostenverluste
- Qualitätsindikator
- Qualitätsindikatoren sind Hilfsgrößen, die die Qualität einer Einheit durch Zahlen bzw. Zahlenverhältnisse abbilden. Die Ausprägung eines Indikators kann mit guter bzw. schlechter Qualität in Verbindung gebracht werden. Hierzu verwendet man definierte Ausprägungen des Indikators, den sogenannten Referenzwert oder Referenzbereich. Qualitätsindikatoren sind den Qualitätsdimensionen entsprechend ergebnis-, prozess- und/oder strukturbezogen. Die Validität eines Qualitätsindikators wird dabei durch seine Sensitivität, Spezifität und Reliabilität bestimmt. Qualitätsindikatoren bzw. die zugrundeliegenden Leitlinien müssen dem aktuellen Stand der medizinischen Versorgung entsprechen. Es ist daher unabdingbar, sie im Rahmen einer kontinuierlichen Entwicklung von Zeit zu Zeit zu aktualisieren, zu eliminieren oder neu zu definieren.
- Qualitätskontrolle
- Fortlaufende Überwachung der Qualität von in Masse produzierten Gütern und erbrachten Dienstleistungen, z.B. die im Eichgesetz sowie in Richtlinien der Bundesärztekammer und ihren Ausführungsbestimmungen geregelte Qualitätskontrolle im medizinischen Laboratorium (Richtigkeitskontrolle, Präzisionskontrolle, Ringversuche). Die Qualitätskontrolle ist eine wesentliche Maßnahme zur Qualitätssicherung. Im englischen Sprachraum umfasst der Begriff „control“ neben der Überwachung auch Maßnahmen zur Sicherung und Verbesserung der Qualität.
- Qualitätsmanagementhandbuch
- Unter diesen Begriff ist die Dokumentation eines Qualitätsmanagementsystems zu verstehen sowie gleichzeitige Angabe grundsätzlichen Einstellungen des Managers uns seiner Absichten im Bezug auf die Sicherung und Verbesserung der Qualität im Unternehmen.
- Qualitätsmanagementsystem
- Unter einen derartigen System ist die Festlegung der Qualitätspolitik und von Qualitätszielen sowie zum Erreichen dieser Ziele zu verstehen (Quelle: DIN EN ISO 9000).
- Qualitätsregelkarte (aus Qualitätswerkzeugen)
- Grafische Hilfsmittel auf statistischer Basis, um einen Prozess über einen Zeitraum zu überwachen, um bei bedingten Abweichungen frühzeitig reagieren zu können.
- Qualitätswerkzeug (Q7)
- Die Qualitätswerkzeuge wurden Ursprünglich von Ishikawa zur Anwendung in Qualitätszirkel zusammengestellt. Diese Werkzeuge sind einfache Hilfsmittel, die auf grafische Darstellungen aufbauen, um Probleme zu erkennen, zu verstehen und zu lösen. Qualitätswerkzeuge nach Ishikawa sind: Sehe Fehlererfassung (Fehlersammelliste, Histogramm, qualitätsregelkarte) und Fehleranalyse (Streudiagramm/Korrelationsdiagramm, Pareto-Diagramm, Brainstorming und Ursache-Wirkungs-Diagramm).
- Qualitätszirkel
- Qualitätszirkel sind auf freiwilliger Initiative gegründete Kleingruppen für einen kontinuierlichen Erfahrungsaustausch, der problembezogen und zielgerichtet ist und der in gleichberechtigter Diskussion der Teilnehmer eine gegenseitige Erfahrungsaustausch bzw. Beeinflussung zum Ziel hat.
- Qualitätszirkel
- Ein Qualitätszirkel ist eine kleine fest eingerichtete Gruppe von Mitarbeitern, die regelmäßig zusammentreffen, um in ihren Arbeitsbereich auftretende Probleme freiwillig und selbstständig zu bearbeiten.


