Lexikon

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DFSS (Design for Six Sigma)
Anwendung der Methoden von Six Sigma bei der Entwicklung von Prozessen, um die Zuverlässigkeit zu verbessern und die Lebenszykluskosten zu senken.
DIN EN ISO
Harmonisierte Normen, die auch als Deutsche Norm übernommen wurden. Sehe ISO
DIN EN ISO 13485 bzw. 13488
QM-Systeme für Medizinprodukte
Informationen zur DIN EN ISO 13485 bzw. 13488
Seit dem 1. Februar 2001 ersetzt die DIN EN ISO 13485 bzw. 13488 die Norm DIN EN 46001 bzw. 46002.
Wie die Normen DIN EN 46001 bzw. 46002 sind auch die DIN EN ISO 13485 bzw.13488 Normen für Qualitätsmangement-Systeme, die auf der ISO 9001 und 9002 gründen, allerdings zusätzlich die spezifischen Anforderungen für Medizinprodukte berücksichtigen.
Vergleichbar zur DIN EN 46001/46002 unterscheiden sich die neuen System-Normen im Geltungsumfang:
Sind Sie Hersteller oder Dienstleister mit eigener Entwicklung, ist die ISO 13485 für Sie angebracht, haben Sie keine eigene Entwicklung (z.B. Vertriebsorganisationen), ist die ISO 13488 sinnvoller.
Die ISO 13485/13488 entsprechen in weiten Teilen den europäischen Normen DIN EN 46001/46002.
Gegenüber der DIN EN 46001 wurden folgende Änderungen vorgenommen :
a) Ein Abschnitt Computersoftware zur Verwendung bei der Prozesssteuerung wurde eingefügt.
b) Die Abschnitte über Verpackung, Versand, Schulung und Statistik wurden angepasst.
c) Bei der Designlenkung muss die Notwendigkeit von Risikoanalysen beurteilt werden.
Die Prozessorientierung, im Hinblick auf die ISO 9001:2000, ist bei den neuen Normen noch nicht berücksichtigt. Es ist zu erwarten, dass die seit Februar 2001 in Kraft gesetzten Normen 13485/13488 die Prozessorientierung ab dem 2. Halbjahr 2002 berücksichtigen. Mit nochmaligen Änderungen dieser Normen ist also zu rechnen.
Damit Ihnen kein Mehraufwand durch eine Neuzertifizierung nach ISO 13485/13488 entsteht, hat die EN 46001 für eine Übergangszeit von 3 Jahren weiterhin Gültigkeit. In diesem Zeitraum, Februar 2001 bis Januar 2004, können Sie gegenüber der Zertifizierungsstelle selber entscheiden, nach welcher Norm das anstehende Audit im Rahmen eines Wiederholungsaudits durchgeführt wird.
DIN EN ISO 9000 ff
International Anerkannte Normenreihe zum Qualitätsmanagement und zur Qualitätssicherung/QM-Darlegung.
DIN EN ISO 9000ff.: 2000
Die im Jahre 1987 entstandene, 1994 überarbeitet und 2000 reformierte Norm beschrieb Qualitätsmanagementsysteme. Nach diesen Normempfehlungen erfolgen die Zertifizierungen. Mit der Reformierten Auflage wurde ein großer Schritt in Richtung TQM (Total Quality Management) getan.
DMAIC
Der DMAIC-Zyklus ist das Herz von Six Sigma und den damit durchgeführten Verbesserungsprojekten. Er stellt ein strukturiertes, phasenartiges Vorgehen bereit, das in jedem Verbesserungsprojekt durchlaufen wird.
 
Die Bezeichnung DMAIC kommt von den Anfangsbuchstaben der Zyklus-Phasen. Diese sind:
- Define
Festlegen des Projektumfangs, -ziels, der Zuständigkeiten in einer Projektcharter, Ermittlung der Stimme des Kunden und seiner kritischen Anforderungen (CTQ)
 
- Measure
Es werden die diskreten oder stetigen Daten erhoben, mit deren Hilfe die wahren Ursachen für die Variation im Prozess ermittelt und belegt werden sollen.
 
- Analyze
In dieser Phase werden die wahren Ursachen für ein Problem gesucht. Dazu werden - wo immer möglich - statistische Verfahren wie z.B. die Regressionsanalyse angewendet und die Ergebnisse statistisch beurteilt (z.B. mit dem Gütemaß r2).
 
- Improve
Diese Phase sucht die Verbesserung bzw. Lösung des Problems. Dazu werden mit Krativitätstechniken (z.B. Brainstorming) mögliche Lösungsansätze aufgezeigt und anschließend nach Kosten/Nutzen-Gesichtspunkten ausgewählt. Bewährt sich die Lösung im Pilotbetrieb, wird ein umfassender Implementierungsplan erstellt.
 
- Control
Die Phase schließt das Verbesserungsprojekt ab. Gefundene Lösungen werden dokumentiert und standardisiert und hinsichtlich ihrer Ergebniswirkung (Net Benefit, Blue Dollars, Green Dollars) beurteilt. Mit dem Projektabschluss werden der Black Belt und anderen Teammitglieder offiziell aus dem Team entlassen.
DMAIC ( Six Sigma Methodik )
Fünf Hauptphasen der Six Sigma- Methodik: Define, Measure, Analyze, Improve, Control (Definieren, Messen, Analysieren, Optimieren, Kontrollieren) mit deren Hilfe Probleme mit einem Prozess oder operativen Schwierigkeiten aufgrund von Daten und analytischen Methoden gelöst oder eliminiert werden.
DRGs
Diagnosis Relation Groups / AR = Australian Refined. In Deutschland: Fallgruppenbezogene Zuordnung und Abrechnung der in Anspruch genommenen Leistungen in Behandlung, Pflege, Verwaltung etc. im Rahmen der stationären Krankenhausversorgung
Data-Warehouse
Begriff für betriebliche Auswertungssysteme, die es erlauben, in einfacher Form Auswertungen für Führungsaufgaben auf allen Ebenen eines Betriebes zu erhalten. Data-Warehouse-Ansätze stehen in der allgemeinen Tradition von Datenbanken und Management- Informationssystemen. Sie erstellen ihre Daten direkt oder aus anderen DV-Systemen entsprechend den vorgegebenen Auswertungszielen.
Deming-Kette (PDCA - Zyklus)
Mit dem Bild einer Kette stellt Deming die Verzahnung und Folgen der Maßnahmen und ihrer Auswirkungen dar. Dabei steht die Qualitäts­verbesserung am Anfang der Kette, was direkt mit Produktivitäts­verbesserung und somit Kostenreduzierung einhergeht. Daraus leiten sich Preisreduzierung und Steigerung des Marktanteils ab, was zur Sicherung der Unternehmensposition führt. Diese wiederum bewirkt die Sicherung der Arbeitsplätze und erlaubt in überschaubarer Zeit den Return on Investment.
Deming-PDCA-Zyklus
Zur Prozessbeherrschung sind Prozessverstehen und Prozessentwicklung Voraussetzungen. Deming-PDCA-Zyklus (Plan, Do, Check, Act). Die deutsche Version des PDCA-Zyklus lautet PTCA-Kreis (Planen, Tun, Checken, Aktion).
Demings Management-Programm
Es ist eine zusammenfassende Bezeichnung für die von W.E Deming entwickelte Unternehmensphilosophie die als Qualitätsphilosophie in ihrer Gesamtheit verstanden wird. Diese Zielt auf Qualität und ständige Verbesserungen des Produktionsprozesses ab.
Design of Experiments
Versuchsmethodik, mit deren Hilfe die Anzahl der Versuche reduziert und somit die Entwicklung unter dem Aspekt der Qualität wirtschaftlicher gestaltet werden kann.
Design of Experiments (DoE)
Die Methode dient der Optimierung der Entwicklungsphase. Sie wird im Deutschen auch Statistische Versuchsplanung genannt. Die DoE vermindert die Anzahl der erforderlichen Versuche, die der Ermittlung der Haupteinflussgrößen für Prozesse und ihrer optimalen Einstellung dienen.
Deutsche Gesellschaft für Qualität
Von ihren Mitgliedern getragene gemeinnützige und unabhängige Organisation.
Adresse:
Deutsche Gesellschaft für Qualität e.V.
August-Schanz-Straße 21A
60433 Frankfurt am Main
Tel.: (0 69) 9 54 24-0
Fax: (0 69) 9 54 24-1 33
E-Mail: info@dgq.de
Internet: www.dgq.de
Deutscher Akkreditierungsrat
Aufgaben des DAR:
- Koordinierung, der in Deutschland erfolgenden Tätigkeiten auf dem Gebiet der Akkreditierung und Anerkennung von Prüflaboratorien, Kalibrierlaboratorien, Zertifizierungs- und Überwachungsstellen,
- Führen eines zentralen deutschen Akkreditierungs- und Anerkennungsregisters
- Wahrnehmung der deutschen Interessen in nationalen, europäischen und internationalen Einrichtungen, die sich mit allgemeinen Fragen der Akkreditierung und Anerkennung beschäftigen
Adresse:
Deutscher Akkreditierungsrat (DAR)
c/o Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM)
Unter den Eichen 87
12205 Berlin
Tel.: (0 30) 81 04-37 13
E-Mail: dar@bam.de
Internet: www.dar.bam.de
Deutscher Qualitätspreis
Der D. ist der "Ludwig-Erhard-Preis für Spitzenleistungen im Wettbewerb".
Der Ludwig-Erhard-Preis wird jährlich an Unternehmen und Organisationen vergeben, die durch ihr Handeln auf allen betrieblichen Ebenen ein permanentes Bewusstsein für Spitzenleistungen erzeugen und dies durch Ertragsverbesserung, Kunden- und Mitarbeiterorientierung, die konsequente Ausrichtung an Prozessen sowie deren kontinuierliche Verbesserung dokumentieren.
 
Die Bewertung der Bewerber für den Ludwig-Erhard-Preis orientiert sich an dem Qualitätsgedanken, der von der European Foundation for Quality Management (EFQM) im EFQM-Modell für Excellence festgelegt wurde.
Die Initiative Ludwig-Erhard-Preis wird von den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft BDA, BDI, DIHK, HDE und ZDH, der Ludwig-Erhard-Stiftung sowie den technisch-wissenschaftlichen Vereinen DGQ und VDI getragen und steht unter der Schirmherrschaft des Bundeswirtschaftministers.
Ziel der Initiative ist es die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschland nachhaltig zu steigern.
Informationen finden Sie unter www.ilep.de
Die 5 S (Seiri, Seiton, Seiso, Seiketsu, Shitsuke)
Diese 5 S beschreiben eine Vorgehensweise, um in fünf Schritten ein neues System der Instandhaltung von Produktionsmitteln bei der Einführung zu unterstützen. Die 5 S werden im Zusammenhang mit KAIZEN erwähnt.
Die Sieben Arten der Verschwendung (Muda)
Die Verschwendung die in einem Unternehmen entstehen kann ist insbesondere in dem Anteil der nicht werterhöhenden Tätigkeit an einem Prozess zu sehn: Überproduktion, Wartezeit, überflüssiger Transport, ungünstiger Herstellungsprozess, überhöhte Lagerhaltung, unnötige Bewegungen und Herstellung fehlerhafter Teile.
Drei Mu (Muda, Mura, Muri)
Diese Begriffe stellen die Grundlage für die Verlustphilosophie von Toyota dar. Die Schwerpunkte werden auf die Identifizierung von Verschwendung gelegt. Sehe Muda, Mura und Muri.
Durchlaufzeit
Zeit vom Auftragseingang bis zur Lieferung an den Kunden. Dabei werden nicht nur externe sondern auch interne Kunden berücksichtigt.
Durchschnitt
Sehe Mittelwert
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TQM Training & Consulting GmbH
Koepffstraße 17
D-74076 Heilbronn
Telefon:+49(0)7131/277504-0
Telefax:+49(0)7131/277504-25
e-mail: info@tqm.com
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