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Lexikon
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A-PDCA-Modell
- Denkmodell zur Lösung eines Problems nach den fünf Arbeitsschritten: analysieren, planen, durchführen, checken, anwenden; vgl. FMEA und QFD, Standard- und Management-Qualitätstechniken, siehe PDCA/PDSA. (NACH DEMING)
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ABC- Analyse
- Hierbei ordnet man die Faktoren nach ihrer Wichtigkeit: A-Positionen haben hohe, B-Positionen mittlere und C-Positionen geringe Bedeutung. Aufgrund der geringen Bedeutung der C-Positionen steht in der Regel der erforderliche Analyseaufwand in keinem Verhältnis zum erzielbaren Nutzen.
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AQL-System
- Prüfsystem nach dem Acceptable Quality Level
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Abnahmeprüfzeugnis EN 10204
- Die EN 10204 (DIN EN 10204) legt den Inhalt von Prüfbescheinigungen fest. Entsprechende Bescheinigungen werden als "Abnahmeprüfzeugnis EN 10204" bezeichnet.
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Abweichung
- Es ist die Überschreitung von festgelegten Toleranzgrenzen oder Nichtbefolgung von festgelegten Verfahrensschritten.
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Abweichungen
- Die ISO-Normen fordern, dass die Ergebnisse von Audits aufgezeichnet und den Verantwortlichen des audutierenden Bereichs zur Kenntnis gebracht werden. Außerdem wird verlangt, dass Korrekturmaßnahmen von den Verantwort-
lichen des Bereichs in vernünftiger Zeit vorgenommen werden. Schlussendlich wird auch Bezug auf das Management-Review genommen. Einstufung der Auditabweichungen Normalerweise werden folgende Einstufungen benutzt: Major (Hauptabweichung) Es wurden ganze Abschnitte der Norm oder der eigenen QM-Dokumentation, die Grundlage des Audits sind, nicht bearbeitet oder bei einer Tätigkeit im Unternehmen werden Anforderungen der Norm / der QM-Dokumentation systematisch nicht genutzt. Minor (Nebenabweichung) Eine einzelne Abweichung von den Anforderungen. Es gibt jedoch Fälle, bei denen eine ganze Anzahl von Neben- abweichungen gegen eine spezielle Anforderung als Hauptabweichung eingestuft werden kann. Man könnte zu grunde legen, daß mehr als drei Nebenabweichungen gegen eine Foderung eines Abschnitts der Norm eine Hauptabweichung begründet. Controller definieren den Begriff Abweichung wie folgt: Abweichungen sind Differenzen zwischen einer Plangröße (eventuell Sollgröße) und einer Istgröße und daher Anlaß für Führungskräfte, über mögliche Steuerungsmaßnahmen nachzudenken und solche auch einzuleiten. Mit Hilfe der Abweichungsanalyse werden die Ursachen einer Plan - Ist -, bzw. Soll - Ist - Abweichung ermittelt. Der Begriff Abweichung hat sich etabliert, obwohl damit unbeabsichtigt der Eindruck erweckt wird, man wolle eine Schuld zuweisen. Ersatzweise könnten auch die Begriffe Differenz, Unterschied, Zielerreichungsgrad oder Delta verwendet werden. Für die Controllerarbeit, die ja das Controlling der Manager unterstützen soll, sind sämtliche Abweichungen relevant, sowohl diejenigen, die sich im finanzwirtschaftlichen Bereich ergeben als auch solche, die aus reinen Leistungsvergleichen oder durch die Marktbeobachtung entstehen - also auch Abweichungen bei strategisch relevanten Größen wie Kundenzufriedenheit oder Marktanteil.
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Acht D Methode (8 D Methode)
- Diese Methode beschreibt einen teamorientierten Problemlösungsansatz für einen Prozess und legt eine Schrittfolge fest, die durchlaufen werden soll, wenn ein Problem mit unbekannter Ursache offensichtlich wird.
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Affinitätsdiagramm
- Bildung einer verdichteten und nach Oberbegriffen geordneten Sammlung von Fakten aus einer großen Menge von Daten bzw. Informationen.
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Akkreditierung
- Formelle Anerkennung der Kompetenz eines Unternehmens, spezifische Aufgaben auszuführen.
Im Qualitätsmanagement Sinne: Zertifizierungen von QM-Systemen durchzuführen.
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Akkreditierung Accreditation (engl)
- Formelle Anerkennung der Kompetenz einer Einrichtung, bestimmte Prüfungen oder Prüfungsarten auszuführen. „Akkreditierung“ ist ein Begriff aus der DIN- bzw. ISO-Welt, z.B. im Zusammenhang mit Prüflaboratorien oder mit der „offiziellen“ Autorisierung von Zertifizierern nach ISO 9001. Mittlerweile aber in allen möglichen Zusammenhängen verwendet. "Accreditation“: International übliche Bezeichnung für den Prüfungsprozess, z.B. der JCAHO oder Alpha bei der der ISQuA, sowie das „Gütesiegel“.
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Akkreditierungsstelle
- Organisation oder Institution, die Akkreditierungen durchführt.
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Alignment
- Alignment (Ausrichtung) ist ein internationaler Schüsselbegriff im Zusammenhang mit (strategischen) Veränderungen. Alignment bezieht sich auf die Konsistenz damit verbundener Pläne, Informationen, Prozesse, Ressourcenentscheidungen, Ergebnisse, Analysen und Lernprozesse. Das erfordert ein gemeinsames Verständnis von Zweck und Ziel, Vorgehensweise und Mittelverwendung in der Institution, bezüglich der Prozesse und in der zugehörigen Organisationseinheit.
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Allgemein anerkannte Regeln der Technik
- (aaRdT) In der Technik und im Umweltschutzrecht gebrauchte Begriff, der diejenigen Prinzipien und Lösungen beschreibt, die in der Praxis erprobt und bewährt sind und sich daher bei der Mehrheit der Praktiker durchgesetzt haben.
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Andon
- Ein Hilfsmittel zur Informationsweiterleitung bei auftretenden Problemen. Ein optisches Fertigungsinformationssystem welches über Zeichen auf Fehler bei der Maschine aufzeigt.
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Anmeldung zur Zertifizierung
- Wenn das QM-Handbuch erarbeitet und die Verfahrensanweisungen ein gutes Stück vorwärts getrieben worden sind, kann man sich bei dem Zertifizierer anmelden. Hierzu gehört, dass man dies auch mit mündlichen Kontakten verbindet und Termine plant. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Verfahrensanweisungen zum geplanten Audit-Termin fertiggestellt und für eine gewisse Zeit in Kraft gesetzt sein müssen.
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Arbeitsanweisung
- (QM-Arbeitsanweisung, AA)Arbeitsanweisungen sind arbeitsplatzbezogene Vorgaben (Was ist in welcher Reihenfolge zu tun?) und besitzen im wesentlichen den Charakter einer Checkliste. Der Einsatz einer Arbeitsanweisung ist sinnvoll, wenn trotz Erfahrung und Qualifikation des Mitarbeiters wiederholt dieselben Fehler gemacht werden. Arbeitsanweisungen eignen sich auch als gute Grundlage für die Einarbeitung neuer Mitarbeiter.
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Arbeitsschutz - Management
- Arbeitsschutz - Management
Die OHSAS 18001 ist analog den Normen ISO 14001 und ISO 9001:2000 konstruiert. OHSAS bedeutet Occupational Health and Safety Assessment Series und wurde von der British Standards Institution gemeinsam mit internationalen Zertifizierungsgesellschaften entwickelt. Die Vorteile eines Managementsystems nach OHSAS 18001 sind: · Erhöhung der Motivation der Mitarbeiter durch verbesserten Arbeitsschutz · Senkung von Ausfallzeiten und Produktionsunterbrechungen · Wettbewerbsvorteile als "sicheres und seriöses" Unternehmen · Vermeidung finanzieller "Überraschungen" im Arbeitsschutz durch vorausschauende Einbeziehung des Arbeitsschutzes in das oberste Management. Ein Managementsystem nach OHSAS 18001 ist zertifizierbar, jedoch nicht akkreditierbar. Letztes braucht jedoch nicht Ihre Sorge zu sein, da Sie von anerkannten Zertifizierern ein gültiges Zertifikat darüber erhalten können, das jährlich überprüft wird.
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Arbeitssicherheit (AS)
- in einem Unternehmen getroffene Maßnahmen, um Unfall- und Gesundheitsgefahren der Mitarbeiter vorzubeugen.
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Assessment
- Im Rahmen von Qualitätsmanagement: Selbstprüfung (gelegentlich auch eine Fremdprüfung) mit dem Ziel, herauszufinden, wie weit die Organisation mit ihren kontinuierlichen Verbesserungen auf dem Weg zu Excellence vorangeschritten ist. Das Assessment zielt ausdrücklich nicht auf die Ausstellung eines Zertifikats.
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Assessment (bezogen auf Qualitätsmanagement)
- Selbstprüfung mit dem Ziel, herauszufinden, wie weit die Organisation mit ihren kontinuierlichen Verbesserungen auf dem Weg zu Excellence vorangeschritten ist.
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Audit
- Systematische, unabhängige Untersuchung einer Aktivität und deren Auswertung, um zu ermitteln, inwieweit (Audit) Kriterien erfüllt sind. Moderne Informationssysteme, mit denen man aus einem bewerteten Bild auf die qualitätssichernden Aktivitäten kommt. Unterscheidet werden Produkt,- Verfahrens,- und Systemaudit.
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Audit (Vorgehensweise)
- Systematischer, unabhängiger und dokumentierter Prozess zur Erlangung von Auditnachweisen und zu deren objektiver Auswertung, um zu ermitteln, inwieweit die Auditkriterien erfüllt sind.
Anmerkung 1: Interne Audits, manchmal auch Erstparteien-Audits genannt, werden von oder im Namen der Organisation selbst für Zwecke der Managementbewertung und andere interne Zwecke durchgeführt und können die Grundlage für die eigene Konformitätserklärung der Organisation bilden. In vielen Fällen, insbesondere bei kleinen und mittleren Organisationen, lässt sich die in der Definition angesprochene Unabhängigkeit dadurch nachweisen, dass keine Verantwortung für die zu auditierenden Aktivitäten vorliegt. Anmerkung 2: Externe Audits schließen ein, was allgemein Zweit- oder Drittparteien-Audits genannt wird. Zweitparteien-Audits werden von Parteien, die ein Interesse an der Organisation haben, wie z. B. Kunden, oder von Personen im Namen dieser Parteien durchgeführt. Drittparteien-Audits werden von externen unabhängigen Organisationen durchgeführt, wie zum Beispiel denjenigen, die eine Registrierung oder Zertifizierung der Konformität mit den Anforderungen von DIN EN ISO 9001 und ISO 14001 bieten.
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Auditauftraggeber
- Organisation oder Person, die ein Audit anfordert. Der Auditauftraggeber kann die zu auditierende Organisationsein, welche das gesetzliche bzw. vertragliche Recht hat, ein Audit anzufordern.
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Auditergebnis
- Schriftlicher Bericht des Auditors nach einem Audit.
Alle Erkenntnisse über Mängel aus den Audits führen zu Korrekturmaßnahmen, die letztlich der Motor der stetigen Verbesserung des Qualitätssystems sind. Bei einem Lieferantenaudit kann unter Umständen im Falle der Beschaffung ein schlechtes Auditergebnis zum Lieferantenwechsel führen. Bei hervorragendem Auditergebnis kann eine Entscheidung ermöglicht werden, die zur Reduktion der eigenen Wareneingangsprüfung führt.
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Auditfragenkatalog
- Zusammenstellung von Fragen zur Überprüfung des QM-Systems bei Audits
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Auditor
- Zur Durchführung von Qualitätsaudits qualifizierte Person.
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Auditprogramm
- Ein oder mehrere Audits, die für einen speziellen Zweck und Zeitraum geplant sind.
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Ausschuss
- Bei Ausschuss handelt es sich um fehlerhafte Produkte, bei denen die spezifizierten Qualitätsforderungen auch nicht durch Nacharbeit erfüllt werden können. Ein anderer Verwendungszweck ist auch nicht möglich.
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Auswahl der Zertifizierstellen
- Bei der Auswahl der Zertifizierer befindet man sich grundsätzlich in mehreren Schwierigkeiten. Ein Kriterium sind sicher die Kosten. Aber die Bandbreite des Marktes lässt diese Unterschiede insgesamt gering erscheinen, da in der Entwicklungsphase des Handbuches und der Verfahrensanweisungen in der Regel die höheren Aufwendungen anfallen, insbesondere wenn man die internen Kosten berücksichtigt.
Wichtiger ist demnach, die Qualität des Zertifizierers zu erkennen. Neben wenigen großen Gesellschaften gibt es zahlreiche kleine, die vielfach Spezialisten in bestimmten Segmenten sind. In diesen Fällen ist die Entscheidung oft einfach. Vielfach begründet die Qualität auch den Ruf des Zertifizierers, der für den Auswählenden schon deshalb wichtig ist, da seine Kunden der Zertifizierung auch Anerkennung zollen sollen.Grundsätzlich sind DIN-EN-ISO-Zertifizierungen international gültig. Daher kann auch eine ausländische Gesellschaft in Deutschland und eine deutsche im Ausland auditieren und zertifizieren. Insoweit sind vertragliche gegenseitige Anerkennungen gelegentlich ein weiteres Entscheidungs- kriterium. Da aber weltweit die Maßstäbe der Akkreditierer nicht ausreichend harmonisiert sind, also von Land zu Land große Unterschiede bestehen, ist noch lange nicht jeder, der als Zertifizierer akkreditiert ist, für jedes Projekt geeignet. Zertifizieren ist zum Markt geworden, in dem z.T. mit recht unkonventionellen Methoden agiert wird.
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Automotive Excellence
- Automotive Excellence (Einführung eines Managementsystems in der Automobilbranche) soll keine Methode oder Vorgehensweise für die Einführung eines MS sein. Vielmehr versteht man darunter eine Qualitätsphilosophie bzw. Strategie. Sie lässt dem einzelnen Unternehmen die Freiheiten die es bei der Einführung eines QMS wünscht. Das Unternehmen muß seinen eigenen Weg festlegen und bestimmt somit die Güte des Managementsystems selbst.
Vorbild für Automotive Excellence ist das EFQM-Modell. Die einzelnen Kriterien geben nur Hinweise zur Erfüllung, aber keine Vorschriften. Ziel ist es, dass ein Unternehmen das Bewusstsein entwickeln muss, langfristig zu denken und somit auch langfristig den Unternehmenserfolg (Gewinnsteigerung, Qualitätssteigerung, Image, Zufriedenheit bei Kunden und MA) zu sichern, es muss Stärken erkennen und sie nutzen, eine ständige Verbesserung anstreben, Unternehmensabläufe ergebnisorientiert gestalten und sich durch schnelles Lernen einen Vorsprung gegenüber anderen Unternehmen sichern. Diese Prozesse müssen automatisch und regelmäßig ablaufen um daraus Maßnahmen abzuleiten und diese dann einzuleiten. Wichtig für den Erfolg von Automotive Excellence ist die Konsequenz in der Umsetzung, Disziplin, eine Zielableitung und Kooperationsfähigkeit.
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