Lexikon

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Black Belt ( Six Sigma)
Ein Mitarbeiter, der in der DMAIC- Methodik sowie Problemlösung und Projektmanagement geschult wurde (ca. 4 Wochen). Ein Black Belt arbeitet Vollzeit als Six Sigma Projekt bzw. Teamleiter und entwickelt gemäß den Vorgaben des Six Sigma- Champions Problemlösungen.
Champion (Six Sigma)
Eine Six Sigma- Führungskraft, der für den erfolgreichen Abschluss von den dazugehörigen Projekten im Rahmen des Zu Optimierenden Ziels. Zu den Aufgaben die eine Champion zu bewältigen soll zählen: Projektdefinition, Teambildung und Projektleitung.
DFSS (Design for Six Sigma)
Anwendung der Methoden von Six Sigma bei der Entwicklung von Prozessen, um die Zuverlässigkeit zu verbessern und die Lebenszykluskosten zu senken.
DMAIC ( Six Sigma Methodik )
Fünf Hauptphasen der Six Sigma- Methodik: Define, Measure, Analyze, Improve, Control (Definieren, Messen, Analysieren, Optimieren, Kontrollieren) mit deren Hilfe Probleme mit einem Prozess oder operativen Schwierigkeiten aufgrund von Daten und analytischen Methoden gelöst oder eliminiert werden.
Fischgrätendiagramm
Diagramm in Form von Fischgräten, das alle Ursache- Wirkung Zusammenhänge aufzeigt, die sich auf eine bestimmte Ausgangsgröße eines Prozesses auswirken könnte. Sie wird auch Ishikawa Diagramm bzw. Ursache Wirkung Diagramm genannt.
Ishikawa Diagramm
sehe Fischgräten Diagramm
Ursache Wirkung Diagramm
sehe Fischgrätendiagramm
Green Belt (Six Sigma)
Ein Mitarbeiter der in der DMAIC- Methodik sowie analytischen Problemlösung und Projektmanagement geschult wurde (ca. 2 Wochen). Ein Green Belt arbeitet Teilzeit an Six Sigma Projekten und wendet Techniken die er während der Ausbildung erlernt hat in seinem Bereich bzw. Abteilung somit unterstützt er die Projekte von Black Belts und bearbeitet Projekte kleineren Umfangs.
Yellow Belt (Six Sigma)
Ein Mitarbeiter der in der Problemlösung mit Hilfe von Six Sigma und in seiner Methodik geschult wurde (ca. 1 Woche bzw. 2 Tage). Ein Yellow Belt arbeitet als Helfer beim Prozessmanagement sowie bei Projekten der Green Belts bzw. Black Belts mit und überträgt diese Leitziele/Ideen auf seinen Arbeitsplatz sowie seiner Abteilung und Bereich.
Master Black Belt (MBB in Six Sigma)
Ein Black Belt der weitere Schulungen erfolgreich abgeschlossen hat. Ein MBB ist die Kontaktperson bei fachlichen und projektbezogenen Fragen zu Six Sigma- Projekten und Six Sigma allgemein. MBB verfügen über die Qualifikation andere Belts zu schulen. Außerdem arbeiten sie stark mit den Champions und unterstützen sie als Berater.
MSA (Measurement Systems Analysis)
Die Bewertung von Präzision und Genauigkeit von Messdaten sowie Messmethoden
NVA (Non- value- added)
(nicht wertschöpfend)
Alle Prozesse im Laufe der Fertigung eines Produktes oder Dienstleistung, die keinen Einfluss auf die Wertschöpfung haben, wobei der Wert des Produktes /Dienstleistung definiert ist und der Kunde ist bereit für diese Leistung Geld auszugeben.
Prozess
Eine Reihen sich wiederholenden Handlungen. Materialien und Informationen, die eine bestimmte Menge an Inputsgrößen in eine Outpusgröße umwandelt, wobei ein Produkt bzw. eine Dienstleistung entsteht.
Sigma- Niveau (Six Sigma)
Eine weit verbreitete Maßeinheit der Prozessfähigkeit, die angibt, wie viele Standartabweichungen zwischen den Mittelwerten eines Prozesses und der nächsten Spezifikationsgrenze passen. Wird auch als Sigma- Wert sowie Sigma bezeichnet.
TSSW (Thinking the Six Sigma Way)
Ein mentales Modell für den Optimierungsprozess, bei idem Ergebnisse die Folge kausalen Zusammenhangs sind und bei idem Six Sigma erheblich zur Lösung alltäglicher und geschäftlicher Probleme beiträgt.
Mittelwert
Ist das arithmetische Mittel aller Stichprobenwerte. Der Mittelwert wird berechnet, indem alle Stichprobenwerte addiert und die Summe dann durch Anzahl der Stichprobenelemente (n) geteilt wird. Wird auch als Durchschnitt bezeichnet. Wird zur ermittlung von Sigma- Neveau benutzt.
Durchschnitt
Sehe Mittelwert
Spezifikationsgrenzen
Die Grenzwerte für die akzeptable Leistung eines Merkmals. Wird in der ermitlung von Sigma- Niveau verwendet.
Change Management
Es ist ein durchgreifender Prozess der Planung von gravierenden Veränderungen in der Organisationsstruktur, die von Menschen in den Organisationen vollzogen werden.
Company – Wide Quality Control (CWQC)
Es ist eine Bezeichnung für ein unternehmensweites Qualitätskonzept, der besonders die Mitarbeiterauf allen Hierarchieebenen  einbezieht. Qualitätsphilosophie die besagt das Qualität wichtiger ist als kurzeitiger Gewinn.
CAQ
CAQ- Computer Aided Quality Assurance
Darunter versteht man das EDV unterstützte Planung und Durchführung von qualitätsbezogenen Maßnahmen im Unternehmen. Dabei wird der Produktionsprozess als ganzes angesehen.
Demings Management-Programm
Es ist eine zusammenfassende Bezeichnung für die von W.E Deming entwickelte Unternehmensphilosophie die als Qualitätsphilosophie in ihrer Gesamtheit verstanden wird. Diese Zielt auf Qualität und ständige Verbesserungen des Produktionsprozesses ab.
DIN EN ISO 9000ff.: 2000
Die im Jahre 1987 entstandene, 1994 überarbeitet und 2000 reformierte Norm beschrieb Qualitätsmanagementsysteme. Nach diesen Normempfehlungen erfolgen die Zertifizierungen. Mit der Reformierten Auflage wurde ein großer Schritt in Richtung TQM (Total Quality Management) getan.
Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse/ Failure Mode and Effects Analysis (FMEA)
Eine formalisierte Methode, um mögliche Probleme sowie deren Risiken und mögliche Folgen bereits vor ihrer Entstehung geordnet und vollständig zu erfassen. Diese Methode wird im Rahmen von Entwicklung, Konstruktion und Planung insbesondere die Neuentwiklung von Produkten.
Fehlleistungsaufwand
Unter diesem Begriff versteht man den bewertetem Verbrauch von Leistungen und Gütern im gesamtem Unternehmen der durch Fehlhandlungen und deren Auswirkungen entsteht.
Just in Time (JIT)
Das Prinzip der Produktion ist eine Logistikorientiertes, dezentrales Organisations- und Steuerungskonzept, welches die Materialversorgung für eine Produktion auf Abruf zum Ziel hat.
Kundenorientierung
Unter diesem Begriff kann man die Ausrichtung sämtlicher Unternehmerischer Tätigkeiten und Abläufe auf die Wünsche, Erwartungen und Anforderungen seiner Kunden verstanden werden. Kundenbezogene Sichtweise auf die Qualität im Unternehmen.
Managementwerkzeuge (M7)
Diese Werkzeuge wurden erstmals in 1978 in Japan veröffentlicht. Es handelt sich um Methoden zur Unterstützung eines Problemlösungsprozesses. Da wären Affinitätsdiagramm, Relationendiagramm, Portfolio, Matrixdiagramm, Baumdiagramm, Netzplan und Problem- Entscheidungsplan.
Affinitätsdiagramm
Bildung einer verdichteten und nach Oberbegriffen geordneten Sammlung von Fakten aus einer großen Menge von Daten bzw. Informationen.
Relationendiagramm
Ermittlung von Ursache-Wirkungs-Beziehungen unter verschiedenen Gesichtspunkten eines Problems.
Portfolio
Vereinfachung großer Datenmengen auf eine überschaubare Darstellung mit Hilfe zweier kennzeichender Merkmale in einem Achsenkreuz.
Audit
Systematische, unabhängige Untersuchung einer Aktivität und deren Auswertung, um zu ermitteln, inwieweit (Audit) Kriterien erfüllt sind. Moderne Informationssysteme, mit denen man aus einem bewerteten Bild auf die qualitätssichernden Aktivitäten kommt. Unterscheidet werden Produkt,- Verfahrens,- und Systemaudit.
Matrixdiagramm
Übersichtliche Darstellung der wechselseitiger Abhängigkeiten z.B. verschiedenen Problemursachen und zu treffenden Maßnahmen.
Baumdiagramm
Erschaffung einer zusammenhängend geordneten Übersicht über aller wichtigen Maßnahmen zur Lösung eines Problems.
Produktaudit
Überprüfung der Ausführung im Hinblick auf Übereinstimmung mit den festgelegten Produktmerkmalen.
Netzplan
Gestaffelte Abbildung der Aufeinanderfolge sowie sich ergebender Abhängigkeiten von Ereignissen zur Unterstützung der Planung und Überwachung eines zeitlich festgesetzten Vorganges.
Problem- Entscheidungsplan
Geordnete Betrachtung von möglicher auftretenden Störungen bei einem Vorgang Präventionsmaßnahmen zur Fehlervermeidung.
Verfahrensaudit
Begutachtung von Arbeitsbereichen, Tätigkeiten und Abläufen wird auch Prozessaudit bezeichnet.
Systemaudit
Dient zum Nachweis der Wirksamkeit und Funktionsfähigkeit einzelner Elemente oder des gesamten Qualitätsmanagementsystems eines Unternehmens.
Benchmarking
Ein Prozess des Vergleiches und Messens der eigenen Produkte, Dienstleitungen und Prozesse mit den besten Wettbewerbern oder den anerkannten Marktführern. Es wird unterschieden in Internes Benchmarking sowie Wettbewerbsorientiertes Benchmarking.
Internes Benchmarking
Benchmarking innerhalb eines Unternehmens bezüglich des geschäftlichen Vorgangs. Erfassung der Daten erfolgt ohne großen Aufwand.
Wettbewerbsorientiertes Benchmarking
Benchmarking mir dem unternehmensexternen, direkten Wettbewerbern bezüglich des gleichen oder eines sehr ähnlichen Produktes.
CE – Zeichen
Ein Symbol zur Markierung von Erzeugnissen, die den technischen Richtlinien der Europäischen Union gerecht werden.
Mitarbeiterorientierung
Unter Mitarbeiterorientierung in einem Unternehmen kann eine Grundhaltung verstanden werden, bei der jeder einzelne Mitarbeiter als Träger wichtiger Fähigkeiten zur Problemlösung betrachtet und entsprechend behandelt wird.
Entwicklungsplanung
Eine Entwicklung ist eine Entdeckung neuer Wege. Daher ist eine sorgfältige Planung unter Berücksichtigung von Alternativen erforderlich.
Auditauftraggeber
Organisation oder Person, die ein Audit anfordert. Der Auditauftraggeber kann die zu auditierende Organisationsein, welche das gesetzliche bzw. vertragliche Recht hat, ein Audit anzufordern.
ABC- Analyse
Hierbei ordnet man die Faktoren nach ihrer Wichtigkeit: A-Positionen haben hohe, B-Positionen mittlere und C-Positionen geringe Bedeutung. Aufgrund der geringen Bedeutung der C-Positionen steht in der Regel der erforderliche Analyseaufwand in keinem Verhältnis zum erzielbaren Nutzen.
Prozessorientierung
Unter Prozessorientierung in einem Unternehmen kann eine Grundhaltung verstanden werden, wobei das gesamte betriebliche Handeln als Kombination von Prozessketten betrachtet wird. Ziel ist es die Steigerung der Qualität und Produktivität im Unternehmen.
Qualitätsmanagementhandbuch
Unter diesen Begriff ist die Dokumentation eines Qualitätsmanagementsystems zu verstehen sowie  gleichzeitige Angabe grundsätzlichen Einstellungen des Managers uns seiner Absichten im Bezug auf die Sicherung und Verbesserung der Qualität im Unternehmen.
Qualitätsmanagementsystem
Unter einen derartigen System ist die Festlegung der Qualitätspolitik und von Qualitätszielen sowie zum Erreichen dieser Ziele zu verstehen (Quelle: DIN  EN ISO 9000).
KVP
Das Prinzip der Kontinuierlichen Verbesserung auch KVP genannt geht zurück auf die Unternehmensideologie von Deming zurück, der Verbesserung als einen permanenten Entwicklungsverkauf verstand. Im Japan auch KAIZEN genannt.
KTQ
KTQ steht für "Kooperation für Transparenz und Qualität im Krankenhaus". Diese Gruppierung  zielt auf den kontinuierlichen Qualitätsverbesserungsprozess in Krankenhäusern. Das KTQ-Modell ist ein praxisbezogenes Methode zur Beurteilung der Qualität.
Qualitätswerkzeug (Q7)
Die Qualitätswerkzeuge wurden Ursprünglich von Ishikawa zur Anwendung in Qualitätszirkel zusammengestellt. Diese Werkzeuge sind einfache Hilfsmittel, die auf grafische Darstellungen aufbauen, um Probleme zu erkennen, zu verstehen und zu lösen. Qualitätswerkzeuge nach Ishikawa sind: Sehe Fehlererfassung (Fehlersammelliste, Histogramm, qualitätsregelkarte) und Fehleranalyse (Streudiagramm/Korrelationsdiagramm, Pareto-Diagramm, Brainstorming und Ursache-Wirkungs-Diagramm).
Ishikawa-Diagramm
Der Japaner Kaoru Ishikawa (1915 - 1989) entwickelte mehrere Qualitätswerkzeuge, u. a. das nach ihm benannte Ishikawa-Diagramm (Im deutschsprachigen Raum auch Fehlerbaum genannt). Der Fehlerbaum ist eine allgemeine grafische Methode zur Fehlerursachenanalyse.
Fehlersammelliste (aus Qualitätswerkzeugen)
Eine Methode zur schnellen Erfassung und übersichtlichen Darstellung von Daten mit einem von zwei möglichen Merkmalen nach Art und Anzahl
Histogramm ( aus Qualitätswerkzeugen)
Säulendiagramm zur grafischen Darstellung der Häufigkeitsverteilung einer großen Menge von Daten. Die vorher zur Gruppen zusammengefasst wurden.
Nutzwertanalyse
Die Nutzwertanalyse auch Wirtschaftlichkeitsanalyse  ist eine Methode zur mehrdimensionalen Beurteilung von Varianten. Sie erlaubt qualitative Vor- und Nachteile eines Projektes zu bewerten.
Norm
Ein Dokument, das mit Einigkeit erstellt und von einer anerkannten Stelle angenommen wurde und für das die allgemeine und wiederholende Anwendung Regeln und Leitlinien festlegt ist, wobei ein optimaler Ordnungsgrad in einem gewissen Zusammenhang angestrebt wird.
Leitbild
Gesamtunternehmensziel in einem Satz in Form einer Unternehmenssicht formuliert, das sowohl für die Aussenbeziehungen stellvertretend steht, als auch nach innen die Identifikation der Mitarbeiter stärkt.
Qualitätsregelkarte (aus Qualitätswerkzeugen)
Grafische Hilfsmittel auf statistischer Basis, um einen Prozess über einen Zeitraum zu überwachen, um bei bedingten Abweichungen frühzeitig reagieren zu können.
Kennzahl
Eine Kennzahl ist eine Anweisung zur quantitativen und objektiven Messung einer Größe, die Auskunft über die Leistung eines Systems gibt.
Prozessanalyse
Eine Untersuchung von Verbesserungspotentialen in einen Prozess. Sofern Kennzahlen vorliegen, können quantitative wie auch qualitative Aussagen über den Prozess getroffen werden.
Prozess
Gesamtheit der Tätigkeiten im Laufe der Leistungserbringung einer bestimmten Organisation.
Streudiagramm/Korrelationsdiagramm (aus Qualitätswerkzuegen)
Überprüfung und grafische Darstellung eines vermuteten Zusammenhanges zwischen zwei Merkmalen, die als Wertepaare gemessen wurden
Pareto-Diagramm (aus Qualitätswerkzeugen)
Säulendiagram zur grafischen Darstellung der Ursachen von Problemen in der Reihenfolge der Bedeutung ihrer Auswirkungen
Brainstorming (aus Qualitätswerkzeugen)
Methode zur Sammlung von Ideen oder Lösungsvorschlägen.
Kundenzufriedenheit
Wahrnehmung des Kunden zu dem Grad, in dem die Anforderungen des Kunden erfüllt worden sind.
Lean Management
Schlankes Management bzw. flache Hierarchie: Selbstorganisation, Selbständigkeit und die dadurch entstehende Motivation der Mitarbeiter.
Qualitätszirkel
Ein Qualitätszirkel ist eine kleine fest eingerichtete Gruppe von Mitarbeitern, die regelmäßig zusammentreffen, um in ihren Arbeitsbereich auftretende Probleme freiwillig und selbstständig zu bearbeiten.
Null-Fehler-Programm bzw. Prinzip
Vorgabe der absoluten Fehlervermeidung. Auch als Zero Defects Concept bekannt wurde von dem Amerikaner Philip B. Crosby 1961 entwickelt und zielt auf eine fehlerfreie Produktion ohne Ausschuss und ohne Nacharbeit ab.
Japanische Begriffe (insbesondere aus dem Toyota Produktions System- TPS)
Diese Begriffe sind auf die Fertigung ausgerichteten Organisationssystem die mit der Qualitätswissenschaft in einem Zusammenhang der japanischen Toyota Motor Company, Ltd.,stehen.  Sehe Andon, Heijunka, Jidoka, Kaizen, Kanban, Drei Mu (Muda, Mura, Muri), Poka Yoke und die 5 S (Seiri, Seiton, Seiso, Seiketsu, Shitsuke).
Reengineering
Als Reengineering wird das grundsätzliche Überdenken und die daraus resultierenden radikalen Neugestaltung (auch Redesign) von Unternehmen oder wesentlichen Geschäftsprozessen verstanden.
Statistische Prozessregelung (SPR)
Auch Stastistical Process Control (SPC) genannt ist ein auf mathematisch-statistischen Grundlagen basierendes Instrument, um einen bereits optimierten Prozess durch das kontinuierliche Beobachtung und Korrektur in diesem optimierten zustand zu erhalten.
Einfache Prozessregelung (EPR)
Eine stark vereinfachende Form der Regelkartentechnik wird auch als Preset Control Limits (Precontrol) bezeichnet, da hier die Regelgrenzen von vornherein festgelegt sind
Andon
Ein Hilfsmittel zur Informationsweiterleitung bei auftretenden Problemen. Ein optisches Fertigungsinformationssystem welches über Zeichen auf Fehler bei der Maschine aufzeigt.
Stichprobenprüfung
Unter Stichprobenprüfung versteht man die Überprüfung eines repräsentativen Anteils von Einheiten aus der betrachteten Grundgesamtheit in Bezug auf die vorgegeben Prüfmerkmale.
Heijunka
Eine Harmonisierung des Produktionsflusses (einer mengenmäßigen Produktionsausgleichs). Ein gleichmäßiger Kapazitätsausgleich angestrebt, indem Warteschlangen vor den einzelnen Maschinen vermieden werden.
Total Produktive Maintenance (TPM)
Total Produktive Maintance stellt einen Konzept zur optischen Nutzung der Produktionsanlagen auf der Basis von vorbeugender Ausfallvermeidung und Ständiger Verbesserung der Anlagenverfügbarkeit dar.
Jidoka
Ein selbststeuerndes Fehlererkennungssystem, um auftretende Probleme zu lokalisieren und zu melden.
Kaizen
Dieser japanische Begriff bedeutet eigentlich Veränderung zum Besseren und drückt das Streben nach kontinuierlicher, unendlicher Verbesserung aus. Eine Prozessorientierte Denkweise. In der deutschen Übersetzung wird Kaizen als Ständige Verbesserung bzw. Kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP) bezeichnet.
Versuchsplanung nach Taguchi
Der Anwendung Schwerpunkt der Versuchsplanung nach Taguchi liegt  in der Optimierung von Produkt- bzw. prozessspezifischen Qualitätsmerkmalen im Rahmen der industriellen Produktentwicklung.
Kanban – System
Ein auf Karten basierendes Konzept zur Steuerung des Material- und Informationsflusses auf Werksattebene. Es wir zur dezentralen Fertigungssteuerung im Rahmen des Just-in-Time (JIT) eingesetzt.
Drei Mu (Muda, Mura, Muri)
Diese Begriffe stellen die Grundlage für die Verlustphilosophie von Toyota dar. Die Schwerpunkte werden auf die Identifizierung von Verschwendung gelegt. Sehe Muda, Mura und Muri.
Die Sieben Arten der Verschwendung (Muda)
Die Verschwendung die in einem Unternehmen entstehen kann ist insbesondere in dem Anteil der nicht werterhöhenden Tätigkeit an einem Prozess zu sehn: Überproduktion, Wartezeit, überflüssiger Transport, ungünstiger Herstellungsprozess, überhöhte Lagerhaltung, unnötige Bewegungen und Herstellung fehlerhafter Teile.
Qualitätsbericht
Komprimierte, verdichtete Darstellung der Qualitätsfähigkeit.
Unausgeglichenheit (Mura)
Es werden solche Verluste identifiziert, die durch eine fehlende Harmonisierung der Kapazitäten im Rahmen der Fertigungsteuerung entstehen.
Bewertung
Tätigkeit zur Ermittlung der Eignung, Angemessenheit und Wirksamkeit der Betrachtungseinheit oder festgelegte Ziele zu erreichen.
Qualitätsbeauftragter (QB)
Von der Geschäftsleitung bestimmte Person zum Aufbau und zur Pflege des Qualitätsmanagementsystems.
Überlastung (Muri)
Es werden solche Prozesse angesprochen die Verluste, die durch Überanspruchungen im Rahmen des Arbeitsprozesses entstehen.
Poka Yoke
Dieser Ausdruck bezeichnet ein aus mehreren Elementen bestehendes Prinzip, welches die technischen Einrichtungen zur sofortigen Fehleraufdeckung umfasst.
Die 5 S (Seiri, Seiton, Seiso, Seiketsu, Shitsuke)
Diese 5 S beschreiben eine Vorgehensweise, um in fünf Schritten ein neues System der Instandhaltung von Produktionsmitteln bei der Einführung zu unterstützen. Die 5 S werden im Zusammenhang mit KAIZEN erwähnt.
Deming-PDCA-Zyklus
Zur Prozessbeherrschung sind Prozessverstehen und Prozessentwicklung Voraussetzungen. Deming-PDCA-Zyklus (Plan, Do, Check, Act). Die deutsche Version des PDCA-Zyklus lautet PTCA-Kreis (Planen, Tun, Checken, Aktion).
Qualitätsbezogene Fehlerkosten
Mit den qualitätsbezogenen Kosten werden Kosten erfasst, die durch die Nichterfüllung von Einzelanforderungen im Rahmen von Qualitätsförderungen verursacht werden.
Seiso (Sauberkeit)
Der geordnete Arbeitsplatz einschließlich Maschinen und Werkzeuge ist sauber zu halten.
Qualitätsbezogene Gemeinkostenverluste
Qualitätsbezogene Verluste lassen sich in der Produktion als Nachauftrag, Materialverluste und Wiederholungsprüfungen in der Regel gut nachrechnen. Die Kosten für Nachbestellung, Umrüstung, Umplanung werden dabei häufig vernachlässigt und es sind die Qualitätsbezogene Gemeinkostenverluste
Seiton (Ordnungsliebe)
Zur Aufrechterhaltung der Ordnung werden die notwendige Arbeitsmittel zum Gebraucht bereitgestellt, wobei alles auf sein richtigen Platz sich befindet.
Seiri (Ordnung schaffen)
Es Bedeutet eine Notwendige vom nicht Notwendigen zu unterscheiden und alles nicht Notwendige zu entfernen z.B. hoche Umlaufbestände.
Lernende Organisation
Unternehmen, die über eine Firmenkultur verfügen, die das ständige Lernen und die Entwicklung individueller Fähigkeiten zur flexiblen Anpassung des einzelnen Mitarbeiters und des Gesamtunternehmens fördert.
Zertifizierung
Das Verfahren  bei dem einem Unternehmen bestätigt wird, dass es über ein Qualitätsmanagement-System verfügt, das den entsprechenden Normen entspricht.
Als Zertifizierung bezeichnet man man die Bestätigung der Abläufe auf Normenkonformität durch eine unabhängige akkreditierte Zertifizierungsgesellschaft.
Durch das dabei erlangte Zertifikat bestätigt die Organisation die Einhaltung der Normenvorgaben gegenüber Kunden, der Öffentlichkeit und den Mitarbeitern.
Outsourcing
Im Rahmen von Lean Management versuchen Unternehmen durch Outsourcing (= Ausgliedern = Zukauf von Leistungen), sich auf ihren »schöpferischen Kern« zu reduzieren. Dadurch werden bisher hausinterne Serviceleistungen an Dienstleister fremdvergeben, die durch einen hohen Spezialisierungsgrad sehr effizient sind.
Balance Scorecard
Es sollen, die Zielgrößen des Unternehmens in passende Teilziele für die einzelnen Bereiche herunterzubrechen. Ein Anwendungsbereich für eine Scorecard ist z.B.  ein Profitcenter mit Umsatz als Zielgröße sowie Deckungsbeträgen (DB).
Shitsuke (Disziplin)
Standarte, Regeln und Vorschriften im Rahmen des Arbeitsprozesses sind unbedingt einzuhalten.
Pareto-Analyse
Untersuchungsmethode mittels Anordnung aller eine betrachtete Situation beeinflussenden Faktoren in einer Ordnung ihres relativen Einflusses mit dem Ziel, eine detaillierte Untersuchung auf die Hauptfaktoren konzentrieren zu können.
Seiketsu (persönlicher Ordnungssinn)
Die persönliche Sauberkeit sowie Ordnung sollen zur Gewohnheit werden.
Assessment (bezogen auf Qualitätsmanagement)
Selbstprüfung mit dem Ziel, herauszufinden, wie weit die Organisation mit ihren kontinuierlichen Verbesserungen auf dem Weg zu Excellence vorangeschritten ist.
ISO
Internationale Standardisierungsorganisation. Deutsches Mitglied ist DIN. Die Länder der EU müssen ISO-Normen übernehmen, wenn das Europäische Normierungskomitee (CEN) ebenfalls ISO-Normen übernimmt.
Auditor
Zur Durchführung von Qualitätsaudits qualifizierte Person.
Acht D Methode (8 D Methode)
Diese Methode beschreibt einen teamorientierten Problemlösungsansatz für einen Prozess und legt eine Schrittfolge fest, die durchlaufen werden soll, wenn ein Problem mit unbekannter Ursache offensichtlich wird.
Abweichung
Es ist die Überschreitung von festgelegten Toleranzgrenzen oder Nichtbefolgung von festgelegten Verfahrensschritten.
Qualitätszirkel
Qualitätszirkel sind auf freiwilliger Initiative gegründete Kleingruppen für einen kontinuierlichen  Erfahrungsaustausch, der problembezogen und zielgerichtet ist und der in gleichberechtigter Diskussion der Teilnehmer eine gegenseitige Erfahrungsaustausch bzw. Beeinflussung  zum Ziel hat.
Beschaffungsmanagement (Purchasing)
Die Organisation muss ihre Beschaffungsprozesse lenken, um sicherzustellen, dass das beschaffte Produkt den Anforderungen entspricht.
Design of Experiments (DoE)
Die Methode dient der Optimierung der Entwicklungsphase. Sie wird im Deutschen auch Statistische Versuchsplanung genannt. Die DoE vermindert die Anzahl der erforderlichen Versuche, die der Ermittlung der Haupteinflussgrößen für Prozesse und ihrer optimalen Einstellung dienen.
Durchlaufzeit
Zeit vom Auftragseingang bis zur Lieferung an den Kunden. Dabei werden nicht nur externe sondern auch interne Kunden berücksichtigt.
Co-Auditor
Der Audit-Leiter und ein Co-Auditor bilden das Audit-Team.
Business Excellence
Zustand einer langfristigen und nachhaltigen Erfolgsposition einer Organisation am Markt als Ergebnis eines hochwertigen Managementsystems.
DIN EN ISO
Harmonisierte Normen, die auch als Deutsche Norm übernommen wurden. Sehe ISO
Gaußsche Glockenkurve
Die Ursachen für Streuungen, die bezogen auf ein Merkmal bei der Beobachtung von Prozessen festzustellen sind, können vielfältig sein. Dabei kommen zufällige und systematische Einflüsse in Frage.
ploneglossarydefinition.2008-07-17.9562284810
ploneglossarydefinition.2008-07-21.8266230332
Prozessverbesserung
Bezeichnet einen drastische Optimierung von operativen oder produktiven Prozessen (sehr Ergebnisorientiert)
Prozesszertifizierung
Ein dokumentierter Nachweis, dass ein Prozess das gewünschte Ergebnis liefert oder eine einsprechende Klassifikation erfüllt.
Six Sigma
Six Sigma ist eine auf Effizienz ausgerichtete Qualitätssicherungsmethode (eine Methodenlehre zur Problemlösung), bei der Zunächst das Ziel definiert wird und dann die Fehlerabweichungen von diesem Idealziel ermittelt werden. 
Zur dieser Methodik zählen unter anderem: Analytische Werkzeuge, Projektkontrollmaßnahmen, Berichtswesen und Managementmethoden.
Kontakt

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Gottfried-Leibniz-Straße 6
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Telefax: +49 (0)7132/3809-25
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