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Lexikon
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Sigma- Niveau (Six Sigma)
- Eine weit verbreitete Maßeinheit der Prozessfähigkeit, die angibt, wie viele Standardbweichungen zwischen den Mittelwerten eines Prozesses und der nächsten Spezifikationsgrenze passen. Wird auch als Sigma- Wert sowie Sigma bezeichnet.
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Audit
- Systematische, unabhängige Untersuchung einer Aktivität und deren Auswertung, um zu ermitteln, inwieweit (Audit) Kriterien erfüllt sind. Moderne Informationssysteme, mit denen man aus einem bewerteten Bild auf die qualitätssichernden Aktivitäten kommt. Unterscheidet werden Produkt,- Verfahrens,- und Systemaudit.
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Black Belt ( Six Sigma)
- Ein Mitarbeiter, der in der DMAIC- Methodik sowie Problemlösung und Projektmanagement geschult wurde (ca. 4 Wochen). Ein Black Belt arbeitet Vollzeit als Six Sigma Projekt bzw. Teamleiter und entwickelt gemäß den Vorgaben des Six Sigma- Champions Problemlösungen.
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Champion (Six Sigma)
- Initiiert die Six Sigma Projekte im Unternehmen und ist als Sponsor für das projektbezogene Budget verantwortlich. Der Six Sigma Champion braucht nicht unbedingt fundierte Six Sigma Kenntnisse, sollte aber, um den Verlauf der Optimierungs-Projekte beurteilen zu können, einen Überblick über die verschiedenen Six Sigma Tools haben.
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DFSS (Design for Six Sigma)
- Anwendung der Methoden von Six Sigma bei der Entwicklung von Prozessen, um die Zuverlässigkeit zu verbessern und die Lebenszykluskosten zu senken.
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DMAIC (Six Sigma Methodik)
- Fünf Hauptphasen der Six Sigma Methodik: Define, Measure, Analyze, Improve, Control (Definieren, Messen, Analysieren, Optimieren, Kontrollieren) mit deren Hilfe Probleme in einem Prozess oder bei operativen Schwierigkeiten aufgrund von Daten und analytischen Methoden gelöst oder eliminiert werden.
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Durchschnitt
- Siehe Mittelwert
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Fischgrätendiagramm
- Diagramm in Form von Fischgräten, das alle Ursachen- Wirkungs- Zusammenhänge aufzeigt, die sich auf eine bestimmte Ausgangsgröße eines Prozesses auswirken könnten. Es wird auch Ishikawa Diagramm bzw. Ursachen - Wirkungs- Diagramm genannt.
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Green Belt (Six Sigma)
- Ein Mitarbeiter der in der DMAIC- Methodik sowie in der analytischen Problemlösung und im Projektmanagement geschult wurde (ca. 2 Wochen). Ein Green Belt arbeitet Teilzeit an Six Sigma Projekten und wendet Techniken an, die er während der Ausbildung erlernt hat. In seinem Bereich bzw. seiner Abteilung unterstützt er somit die Projekte von Black Belts und bearbeitet Projekte kleineren Umfangs.
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Ursachen- Wirkungs Diagramm
- siehe Fischgrätendiagramm
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Master Black Belt (MBB in Six Sigma)
- Ein Black Belt der weitere Schulungen erfolgreich abgeschlossen hat. Ein MBB ist die Kontaktperson bei fachlichen und projektbezogenen Fragen zu Six Sigma- Projekten und Six Sigma allgemein. MBB verfügen über die Qualifikation andere Belts zu schulen. Außerdem arbeiten sie stark mit den Champions zusammen und unterstützen sie als Berater.
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Mittelwert
- Ist das arithmetische Mittel aller Stichprobenwerte. Der Mittelwert wird berechnet, indem alle Stichprobenwerte addiert und diese Summe dann durch die Anzahl der Stichprobenelemente (n) geteilt wird. Das arithmetische Mittel wird auch als Durchschnitt bezeichnet und zur Ermittlung des Sigma- Niveaus benutzt.
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MSA (Measurement Systems Analysis)
- Die Bewertung der Präzision und Genauigkeit von Messdaten sowie Messmethoden.
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NVA (Non- value- added)
- (nicht wertschöpfend)
Alle Prozesse im Laufe der Fertigung eines Produktes oder einer Dienstleistung, welche keinen Einfluss auf die Wertschöpfung haben, wobei der Wert des Produktes/ Dienstleistung definiert ist und der Kunde bereit ist, für diese Leistung Geld auszugeben.
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Ishikawa Diagramm
- siehe Fischgräten Diagramm
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Change Management
- Es ist ein durchgreifender Prozess der Planung von gravierenden Veränderungen in der Organisationsstruktur, die von Menschen in den Organisationen vollzogen werden.
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Company – Wide Quality Control (CWQC)
- Ist eine Bezeichnung für ein unternehmensweites Qualitätskonzept, das gezielt Mitarbeiter aller Hierarchieebenen mit einbezieht. CWQC ist eine Qualitätsphilosophie, welche besagt, dass die Qualität wichtiger ist als ein kurzzeitiger Gewinn.
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CAQ
- CAQ- Computer Aided Quality Assurance
Computerunterstützte Qualitätsüberprüfung und -sicherung. CAQ erhöht die Effektivität bei der Prüfdatenerfassung, -verwaltung, -analyse, verringert den Prüfaufwand und ermöglicht ein leichteres Erstellen von Prüf- und Qualitätsberichten und homogenisiert deren Darstellungen.
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Demings Management Programm
- Ist die übergreifende Bezeichnung für die von W.E. Deming entwickelte Unternehmensphilosophie, die als Qualitätsphilosophie in ihrer Gesamtheit verstanden wird. Sie zielt auf Qualität und ständige Verbesserungen des Produktionsprozesses ab.
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DIN EN ISO 9000ff.: 2000
- Die im Jahre 1987 entstandene, 1994 überarbeitete und 2000 reformierte Norm beschreibt Qualitätsmanagementsysteme. Nach diesen Norm- Empfehlungen erfolgen die Zertifizierungen. Mit der reformierten Auflage wurde ein großer Schritt in Richtung TQM (Total Quality Management) getan.
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Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse/ Failure Mode and Effects Analysis (FMEA)
- Eine formalisierte Methode, um mögliche Probleme sowie deren Risiken und mögliche Folgen bereits vor ihrer Entstehung geordnet und vollständig zu erfassen. Diese Methode wird im Rahmen von Entwicklung, Konstruktion und Planung eingesetzt; insbesondere auch bei der Neuentwiklung von Produkten.
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Fehlleistungsaufwand
- Unter diesem Begriff versteht man den bewerteten Verbrauch von Leistungen und Gütern im gesamtemn Unternehmen, welcher durch Fehlhandlungen und deren Auswirkungen entsteht.
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Just in Time (JIT)
- Das Prinzip der Produktion ist ein logistikorientiertes, dezentrales Organisations- und Steuerungskonzept, welches die Materialversorgung für eine Produktion auf Abruf zum Ziel hat.
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Kundenorientierung
- Unter diesem Begriff versteht man die Ausrichtung sämtlicher unternehmerischer Tätigkeiten und Abläufe auf Wünsche, Erwartungen und Anforderungen der Kunden. Kundenbezogene Sichtweise auf die Qualität im Unternehmen.
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Managementwerkzeuge (M7)
- Diese Werkzeuge wurden erstmals 1978 in Japan veröffentlicht. Es handelt sich um Methoden zur Unterstützung eines Problemlösungsprozesses. Unter anderem handelt es sich bei diesen Methoden um das Affinitätsdiagramm, Relationendiagramm, Portfolio, Matrixdiagramm, Baumdiagramm, Netzplan und Problem- Entscheidungsplan.
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Affinitätsdiagramm
- Bildung einer verdichteten und nach Oberbegriffen geordneten Sammlung von Fakten aus einer großen Menge von Daten bzw. Informationen.
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Relationendiagramm
- Ermittlung von Ursache-Wirkungs-Beziehungen unter verschiedenen Gesichtspunkten eines Problems.
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Portfolio
- Vereinfachung großer Datenmengen auf eine überschaubare Darstellung mit Hilfe zweier kennzeichender Merkmale in einem Achsenkreuz.
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Matrixdiagramm
- Übersichtliche Darstellung wechselseitiger Abhängigkeiten z.B. verschiedenen Problemursachen und zu treffenden Maßnahmen.
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Baumdiagramm
- Erschaffung einer zusammenhängenden und geordneten Übersicht über alle wichtigen Maßnahmen zur Lösung eines Problems.
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Netzplan
- Managementwerkzeug und Element der Seven New Tools. Der Netzplan erleichtert das Erkennen gegenseitiger Abhängigkeiten einzelner Teilaktivitäten und somit die Planung und Kontrolle des gesamten Ablaufs in einem Projekt.
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Problem- Entscheidungsplan
- Element der Seven New Tools (Managementwerkzeuge), das bei der Umsetzung von Teilschritten in einem Projekt auftretenden Schwierigkeiten entgegenwirken soll, indem potentielle Störungen antizipiert und Gegenmaßnahmen geplant werden.
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Verfahrensaudit
- Unter Verfahrensaudit versteht man die Begutachtung von Arbeitsbereichen, Tätigkeiten und Abläufen; wird auch als Prozessaudit bezeichnet.
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Systemaudit
- Dient zum Nachweis der Wirksamkeit und Funktionsfähigkeit einzelner Elemente oder des gesamten Qualitätsmanagementsystems eines Unternehmens.
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Internes Benchmarking
- Benchmarking innerhalb eines Unternehmens bezüglich des geschäftlichen Vorgangs. Erfassung der Daten erfolgt ohne großen Aufwand.
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Wettbewerbsorientiertes Benchmarking
- Benchmarking mit unternehmensexternen, direkten Wettbewerbern bezüglich des gleichen oder einem sehr ähnlichen Produktes.
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CE – Zeichen
- Ein Symbol zur Markierung von Erzeugnissen, die den technischen Richtlinien der Europäischen Union gerecht werden.
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Mitarbeiterorientierung
- Unter Mitarbeiterorientierung in einem Unternehmen kann eine Grundhaltung verstanden werden, bei der jeder einzelne Mitarbeiter als Träger wichtiger Fähigkeiten zur Problemlösung betrachtet und entsprechend behandelt wird.
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Entwicklungsplanung
- Eine Entwicklung ist eine Entdeckung neuer Wege. Daher ist eine sorgfältige Planung unter Berücksichtigung von Alternativen erforderlich.
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Auditauftraggeber
- Eine Organisation oder Person, die ein Audit anfordert. Der Auditauftraggeber kann die zu auditierende Organisation sein, welche das gesetzliche bzw. vertragliche Recht hat, ein Audit anzufordern.
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ABC- Analyse
- Hierbei ordnet man die Faktoren nach ihrer Wichtigkeit: A-Positionen haben hohe, B-Positionen mittlere und C-Positionen geringe Bedeutung. Aufgrund der geringen Bedeutung der C-Positionen steht in der Regel der erforderliche Analyseaufwand in keinem Verhältnis zum erzielbaren Nutzen.
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Prozessorientierung
- Unter Prozessorientierung in einem Unternehmen kann eine Grundhaltung verstanden werden, wobei das gesamte betriebliche Handeln als Kombination von Prozessketten betrachtet wird. Ziel ist die Steigerung der Qualität und Produktivität im Unternehmen.
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Qualitätsmanagement- Handbuch
- Unter diesen Begriff ist die Dokumentation eines Qualitätsmanagementsystems zu verstehen, sowie die gleichzeitige Angabe der grundsätzlichen Einstellung des Managers und seiner Absichten in Bezug auf die Sicherung und Verbesserung der Qualität im Unternehmen.
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Qualitätsmanagementsystem
- Unter diesem System ist die Festlegung der Qualitätspolitik und der Qualitätsziele zum Erreichen dieser Ziele zu verstehen (Quelle: DIN EN ISO 9000).
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KVP
- Das Prinzip der kontinuierlichen Verbesserung -auch KVP genannt- geht zurück auf die Unternehmensideologie von Deming, der Verbesserung als einen permanenten Entwicklungsverlauf verstand. Im Japan auch KAIZEN genannt.
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KTQ
- KTQ steht für "Kooperation für Transparenz und Qualität im Krankenhaus". Diese Gruppierung zielt auf den kontinuierlichen Qualitätsverbesserungsprozess in Krankenhäusern ab. Das KTQ-Modell ist eine praxisbezogene Methode zur Beurteilung der Qualität.
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Qualitätswerkzeug (Q7)
- Die Qualitätswerkzeuge wurden ursprünglich von Ishikawa zur Anwendung in Qualitätszirkeln zusammengestellt. Diese Werkzeuge sind einfache Hilfsmittel, die auf grafische Darstellungen aufbauen, um Probleme zu erkennen, zu verstehen und zu lösen. Qualitätswerkzeuge nach Ishikawa sind: Fehlererfassung (Fehlersammelliste, Histogramm, Qualitätsregelkarte) und Fehleranalyse (Streudiagramm/ Korrelationsdiagramm, Pareto- Diagramm, Brainstorming und Ursachen-Wirkungs-Diagramm).
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Ishikawa-Diagramm
- Der Japaner Kaoru Ishikawa (1915 - 1989) entwickelte mehrere Qualitätswerkzeuge, u. a. das nach ihm benannte Ishikawa-Diagramm (Im deutschsprachigen Raum auch Fehlerbaum genannt). Der Fehlerbaum ist eine allgemeine grafische Methode zur Fehlerursachenanalyse.
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Fehlersammelliste (aus Qualitätswerkzeugen)
- Eine Methode zur schnellen Erfassung und übersichtlichen Darstellung von Daten mit einem von zwei möglichen Merkmalen nach Art und Anzahl
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Histogramm (aus Qualitätswerkzeugen)
- Säulendiagramm zur grafischen Darstellung der Häufigkeitsverteilung einer großen Menge von Daten, welche vorher zu Gruppen zusammengefasst wurden.
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Nutzwertanalyse
- Die Nutzwertanalyse -auch Wirtschaftlichkeitsanalyse- ist eine Methode zur mehrdimensionalen Beurteilung von Varianten. Sie erlaubt, qualitative Vor- und Nachteile eines Projektes zu bewerten.
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Norm
- Eine Norm steht für einen durch bestimmte Prozesse festgelegten, allgemein anerkannten Standard. Es werden die von einer anerkannten Stelle festgelegten und damit allgemein gültigen und sich wiederholenden Regeln und Leitlinien angewandt, um einen optimalen Ordnungsgrad zu erreichen.
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Leitbild
- In einem Leitbild wird ein realistisches Idealbild einer Organisation bzw. eines Unternehmens formuliert. Nach außen soll das Leitbild die Prinzipien der Organisation widerspiegeln, nach innen soll es für die Mitarbeiter handlungsleitend und motivierend sein und stellt somit die Grundlage für die Corporate Identity. Darin verankert sind Mission und Vision der Organisation. Als Teil des Normativen Managements bildet das Leitbild den Rahmen für Strategien, Ziele und operatives Handeln.
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Qualitätsregelkarte (aus Qualitätswerkzeugen)
- Grafisches Hilfsmittel auf statistischer Basis, um einen Prozess über einen Zeitraum zu überwachen, um bei bedingten Abweichungen frühzeitig reagieren zu können.
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Kennzahl
- Eine Kennzahl ist eine Anweisung zur quantitativen und objektiven Messung einer Größe, die Auskunft über die Leistung eines Systems gibt.
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Prozessanalyse
- Eine Untersuchung von Verbesserungspotential in einem Prozess. Sofern Kennzahlen vorliegen, können quantitative als auch qualitative Aussagen über den Prozess getroffen werden.
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Prozess
- Gesamtheit der Tätigkeiten im Laufe der Leistungserbringung einer bestimmten Organisation.
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Streudiagramm/Korrelationsdiagramm (aus Qualitätswerkzuegen)
- Überprüfung und grafische Darstellung eines vermuteten Zusammenhanges zwischen zwei Merkmalen, die als Wertepaare gemessen wurden
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Pareto-Diagramm (aus Qualitätswerkzeugen)
- Säulendiagramm zur grafischen Darstellung der Problemursachen in der Reihenfolge der Bedeutung ihrer Auswirkungen.
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Brainstorming
- Methode zur Sammlung von Ideen oder Lösungsvorschlägen.
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Kundenzufriedenheit
- Kundenzufriedenheit bezeichnet das Verhältnis von Kundenerwartung zu Bedürfnisbefriedigung des Kunden. Zufriedenheit entsteht als Empfindung durch den Vergleich von erwartetem und tatsächlich wahrgenommenem Wertgewinn.
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Lean Management
- Schlankes Management bzw. flache Hierarchie: Selbstorganisation, Selbständigkeit und die dadurch entstehende Motivation der Mitarbeiter.
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Qualitätszirkel
- Qualitätszirkel sind moderatorengeleitete, ständige Gesprächsrunden in kleinen Gruppen möglichst gleicher Hierarchieebene udn Erfahrungsgrundlage, die sich regelmäßig treffen, um Themen aus dem Arbeitsbereich Problemlösungen mittels geeigneter Methoden systematisch zu erarbeiten und einem Entscheidungsgremium vorzutragen.
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Null-Fehler-Programm bzw. Prinzip
- Vorgabe der absoluten Fehlervermeidung. Auch als Zero Defects Concept bekannt wurde von dem Amerikaner Philip B. Crosby 1961 entwickelt und zielt auf eine fehlerfreie Produktion ohne Ausschuss und ohne Nacharbeit ab.
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Japanische Begriffe (insbesondere aus dem Toyota Produktions System- TPS)
- Diese Begriffe sind auf die Fertigung ausgerichtete Organisationssysteme, die im Zusammenhang mit der Qualitätswissenschaft der japanischen Toyota Motor Company, Ltd. stehen. Siehe Andon, Heijunka, Jidoka, Kaizen, Kanban, Drei Mu (Muda, Mura, Muri), Poka Yoke und 5S (Seiri, Seiton, Seiso, Seiketsu, Shitsuke).
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Reengineering
- Als Reengineering wird das grundsätzliche Überdenken und die daraus resultierende radikale Neugestaltung (auch Re- Design) von Unternehmen oder wesentlichen Geschäftsprozessen verstanden.
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Statistische Prozessregelung (SPR)
- Auch Statistical Process Control (SPC) genannt, ist ein auf mathematisch- statistischen Grundlagen basierendes Instrument, um einen bereits optimierten Prozess durch kontinuierliche Beobachtung und Korrektur in diesem optimierten Zustand zu erhalten.
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Einfache Prozessregelung (EPR)
- Eine stark vereinfachende Form der Regelkartentechnik wird auch als Preset Control Limits (Precontrol) bezeichnet, da hier die Regelgrenzen von vornherein festgelegt sind
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Andon
- Ein Hilfsmittel zur Informationsweiterleitung bei auftretenden Problemen. Ein optisches Fertigungsinformationssystem , welches über Zeichen Fehler bei der Maschine aufzeigt.
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Stichprobenprüfung
- Unter Stichprobenprüfung versteht man die Überprüfung eines repräsentativen Anteils von Einheiten aus der betrachteten Grundgesamtheit in Bezug auf die vorgegeben Prüfmerkmale.
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Heijunka
- Eine Harmonisierung des Produktionsflusses (ein mengenmäßiger Produktionsausgleich). Ein gleichmäßiger Kapazitätsausgleich wird angestrebt, indem Warteschlangen vor den einzelnen Maschinen vermieden werden.
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Total Productive Maintenance (TPM)
- Total Produktive Maintance stellt ein Konzept zur optimalen Nutzung der Produktionsanlagen auf der Basis von vorbeugender Ausfallvermeidung und ständiger Verbesserung der Anlagenverfügbarkeit dar.
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Jidoka
- Ein selbst gesteuertes Fehlererkennungssystem, um auftretende Probleme zu lokalisieren und zu melden.
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Kaizen
- Dieser japanische Begriff bedeutet eigentlich "Veränderung zum Besseren" und drückt das Streben nach kontinuierlicher, unendlicher Verbesserung aus. Eine prozessorientierte Denkweise. In der deutschen Übersetzung wird Kaizen als ständige Verbesserung bzw. kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP) bezeichnet.
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Versuchsplanung nach Taguchi
- Der Anwendungs- Schwerpunkt der Versuchsplanung nach Taguchi liegt in der Optimierung von produkt- bzw. prozessspezifischen Qualitätsmerkmalen im Rahmen der industriellen Produktentwicklung.
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Kanban – System
- Ein auf Karten basierendes Konzept zur Steuerung des Material- und Informationsflusses auf Werkstattebene. Es wir zur dezentralen Fertigungssteuerung im Rahmen des Just-in-Time (JIT) eingesetzt.
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Drei Mu (Muda, Mura, Muri)
- Diese Begriffe stellen die Grundlage für die Verlustphilosophie von Toyota dar. Die Schwerpunkte werden auf die Identifizierung von Verschwendung gelegt. Siehe auch unter Muda, Mura und Muri.
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Die Sieben Arten der Verschwendung (Muda)
- Verschwendung, welche in einem Unternehmen entstehen kann ist insbesondere an dem Anteil der nicht wert- erhöhenden Tätigkeit in einem Prozess zu sehen: Überproduktion, Wartezeit, überflüssiger Transport, ungünstiger Herstellungsprozess, überhöhte Lagerhaltung, unnötige Bewegungen und Herstellung fehlerhafter Teile.
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Qualitätsbericht
- Komprimierte, verdichtete Darstellung der Qualitätsfähigkeit.
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Unausgeglichenheit (Mura)
- Es werden solche Verluste identifiziert, die durch eine fehlende Harmonisierung der Kapazitäten im Rahmen der Fertigungsteuerung entstehen.
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Bewertung
- Tätigkeit zur Ermittlung der Eignung, Angemessenheit und Wirksamkeit der Betrachtungseinheit oder um festgelegte Ziele zu erreichen.
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Qualitätsbeauftragter (QB)
- Von der Geschäftsleitung bestimmte Person zum Aufbau und zur Pflege des Qualitätsmanagementsystems.
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Überlastung (Muri)
- Unter Verlusten durch Überlastung (Muri) werden sowohl personelle Überbeanspruchungen mit der Folge von Übermüdung, Streß, Betriebsklimaverlust und Fehlerzunahme verstanden, als auch Anlagenfehlplanungen wie überhöhter Maschinentakt und zu kurze Umrüstphasen etc.
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Poka Yoke
- Dieser Ausdruck bezeichnet ein aus mehreren Elementen bestehendes Prinzip, welches die technischen Einrichtungen zur sofortigen Fehleraufdeckung umfasst.
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Die 5 S (Seiri, Seiton, Seiso, Seiketsu, Shitsuke)
- Diese 5 S beschreiben eine Vorgehensweise, um in fünf Schritten ein neues System der Instandhaltung von Produktionsmitteln bei der Einführung zu unterstützen. Die 5 S werden im Zusammenhang mit KAIZEN erwähnt.
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Deming-PDCA-Zyklus
- Zur Prozessbeherrschung sind Prozessverstehen und Prozessentwicklung Voraussetzungen. Deming-PDCA-Zyklus (Plan, Do, Check, Act). Die deutsche Version des PDCA-Zyklus lautet PTCA-Kreis (Planen, Tun, Checken, Aktion).
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Qualitätsbezogene Fehlerkosten
- Mit den qualitätsbezogenen Kosten werden Kosten erfasst, die durch die Nichterfüllung von Einzelanforderungen im Rahmen von Qualitätsforderungen verursacht werden.
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Seiso (Sauberkeit)
- Der geordnete Arbeitsplatz -einschließlich Maschinen und Werkzeugen- ist sauber zu halten.
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Qualitätsbezogene Gemeinkostenverluste
- Qualitätsbezogene Verluste lassen sich in der Produktion als Nachauftrag, Materialverluste und Wiederholungsprüfungen in der Regel gut nachrechnen. Die Kosten für Nachbestellung, Umrüstung und Umplanung werden dabei häufig vernachlässigt und somit als qualitätsbezogene Gemeinkostenverluste bezeichnet.
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Seiton (Ordnungsliebe)
- Zur Aufrechterhaltung der Ordnung werden die notwendigen Arbeitsmittel für den Gebrauch bereitgestellt, dabei haben alle Arbeitsmittel ihren vorgesehenen, bestimmten Platz.
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Seiri (Ordnung schaffen)
- Seiri bedeutet, das Notwendige vom Nicht- Notwendigen zu unterscheiden und alles Nicht- Notwendige zu entfernen z.B. hohe Umlaufbestände.
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Lernende Organisation
- Unternehmen, welche über eine solche Firmenkultur verfügen, die das ständige Lernen und die Entwicklung individueller Fähigkeiten zur flexiblen Anpassung des einzelnen Mitarbeiters und des Gesamtunternehmens fördert.
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Zertifizierung
- Das Verfahren bei dem einem Unternehmen bestätigt wird, dass es über ein Qualitätsmanagement-System verfügt, das den entsprechenden Normen entspricht.
Als Zertifizierung bezeichnet man man die Bestätigung der Abläufe auf Normenkonformität durch eine unabhängige akkreditierte Zertifizierungsgesellschaft. Durch das dabei erlangte Zertifikat bestätigt die Organisation die Einhaltung der Normenvorgaben gegenüber Kunden, der Öffentlichkeit und den Mitarbeitern.
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Outsourcing
- Im Rahmen von Lean Management versuchen Unternehmen durch Outsourcing (= Ausgliedern = Zukauf von Leistungen), sich auf ihren »schöpferischen Kern« zu reduzieren. Dadurch werden bisher hausinterne Serviceleistungen an Dienstleister fremdvergeben, die durch einen hohen Spezialisierungsgrad sehr effizient sind.
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Shitsuke (Disziplin)
- Standards, Regeln und Vorschriften im Rahmen des Arbeitsprozesses sind unbedingt einzuhalten.
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Pareto-Analyse
- Die Pareto-Analyse besagt, dass der Großteil (ca. 80%) eines Problems von wenigen (ca 20%) wichtigen Ursachen beeinflusst wird. Für die Problembeseitigung ist es daher notwendig, die verschiedenen möglichen Ursachen auf ihre Bedeutung hin zu untersuchen und die wichtigsten zuerst zu beseitigen. Dazu werden die Fehler nach Art und Häufigkeit erfasst.
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Seiketsu (persönlicher Ordnungssinn)
- Die persönliche Sauberkeit sowie Ordnung sollen zur Gewohnheit werden.
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Assessment (bezogen auf Qualitätsmanagement)
- Selbstprüfung mit dem Ziel, herauszufinden, wie weit die Organisation mit ihren kontinuierlichen Verbesserungen auf dem Weg zu Excellence vorangeschritten ist.
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ISO
- Internationale Standardisierungsorganisation. Deutsches Mitglied ist DIN. Die Länder der EU müssen ISO-Normen übernehmen, wenn das Europäische Normierungskomitee (CEN) ebenfalls ISO-Normen übernimmt.
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Auditor
- Zur Durchführung von Qualitätsaudits qualifizierte Person.
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Acht D Methode (8 D Methode)
- Diese Methode beschreibt einen teamorientierten Problemlösungsansatz für einen Prozess und legt eine Schrittfolge fest, die durchlaufen werden soll, wenn ein Problem mit unbekannter Ursache offensichtlich wird.
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Abweichung
- Es ist die Überschreitung von festgelegten Toleranzgrenzen oder Nichtbefolgung von festgelegten Verfahrensschritten.
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Qualitätszirkel
- Qualitätszirkel sind auf freiwilliger Initiative gegründete Kleingruppen für einen kontinuierlichen Erfahrungsaustausch, der problembezogen und zielgerichtet ist und der in gleichberechtigter Diskussion der Teilnehmer eine gegenseitige Erfahrungsaustausch bzw. Beeinflussung zum Ziel hat.
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Beschaffungsmanagement (Purchasing)
- Die Organisation muss ihre Beschaffungsprozesse lenken, um sicherzustellen, dass das beschaffte Produkt den Anforderungen entspricht.
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Design of Experiments (DoE)
- Die Methode dient der Optimierung der Entwicklungsphase. Sie wird im Deutschen auch Statistische Versuchsplanung genannt. Die DoE vermindert die Anzahl der erforderlichen Versuche, die der Ermittlung der Haupteinflussgrößen für Prozesse und ihrer optimalen Einstellung dienen.
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Durchlaufzeit
- Zeit vom Auftragseingang bis zur Lieferung an den Kunden. Dabei werden nicht nur externe sondern auch interne Kunden berücksichtigt.
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Co-Auditor
- Der Audit-Leiter und ein Co-Auditor bilden das Audit-Team.
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Business Excellence
- Zustand einer langfristigen und nachhaltigen Erfolgsposition einer Organisation am Markt als Ergebnis eines hochwertigen Managementsystems.
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DIN EN ISO
- Harmonisierte Normen, die auch als Deutsche Norm übernommen wurden. Siehe auch ISO
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Gaußsche Glockenkurve
- Die Ursachen für Streuungen, die bezogen auf ein Merkmal bei der Beobachtung von Prozessen festzustellen sind, können vielfältig sein. Dabei kommen zufällige und systematische Einflüsse in Frage.
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ploneglossarydefinition.2008-07-17.9562284810
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ploneglossarydefinition.2008-07-21.8266230332
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Deming-Kette (PDCA - Zyklus)
- Mit dem Bild einer Kette stellt Deming die Verzahnung und Folgen der Maßnahmen und ihrer Auswirkungen dar. Dabei steht die Qualitätsverbesserung am Anfang der Kette, was direkt mit Produktivitätsverbesserung und somit Kostenreduzierung einhergeht. Daraus leiten sich Preisreduzierung und Steigerung des Marktanteils ab, was zur Sicherung der Unternehmensposition führt. Diese wiederum bewirkt die Sicherung der Arbeitsplätze und erlaubt in überschaubarer Zeit den Return on Investment.
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DIN EN ISO 9000 ff
- International Anerkannte Normenreihe zum Qualitätsmanagement und zur Qualitätssicherung/QM-Darlegung.
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EFQM - Modell
- Europäisches Modell für Excellence. Es beschreibt Elemente mit denen die Umsetzung von TQM bewertet werden kann. Grundlage für die Vergabe des Europäischen Qualitätspreises, dem EFQM Excellence Award (EEA).
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Fehlerkosten
- Gruppe von Qualitätskosten-Elementen, mit denen Kosten erfasst werden, die durch die Nichterfüllung von Einzelforderungen im Rahmen von Qualitätsforderungen verursacht wurden.
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Fehlersammelliste
- Eine der Standard-Qualitätstechniken. Formblatt zum systematischen Sammeln von Fehlern.
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Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (FMEA)
- Die vier Hauptfragen der FMEA:
- Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass Fehler auftreten? - Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit der Fehlerentdeckung? - Wie groß kann der Folgeschaden sein? - Was muss dagegen getan werden? Man nennt diese Vorgehensweise auch „systematisches und vorbeugendes Planen”. Derartige Vorbeugungsmaßnahmen werden wirksam in den frühen Phasen des Produktentstehungsprozesses und der Prozessplanung eingesetzt, also im Rahmen von Entwicklung, Konstruktion und Planung. Die FMEA ist einsetzbar in der Entwicklung von neuen Produkten und neuen Dienstleistungen, aber auch bei Sicherheits- und Problemteilen, neuen Fertigungsverfahren sowie Produkt- oder Prozessänderungen.
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ISO (International Organization for Standardization)
- Siehe auch DIN ISO
Die Internationale Organisation für Normung ist eine weltweite Vereinigung nationaler Normungsinstitute. Die Erarbeitung Internationaler Normen obliegt den technischen Komitees der ISO.
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Kaizen
- Japanische Geisteshaltung, die das Streben nach kontinuierlicher, nicht endender Verbesserung ausdrückt.
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Akkreditierung
- Formelle Anerkennung der Kompetenz eines Unternehmens, spezifische Aufgaben auszuführen.
Im Sinne des Qualitätsmanagements: Zertifizierungen von QM-Systemen durchzuführen.
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Kanban
- Japanischer Begriff für ein Materialfluss- Steuerungssystem auf Basis von Karten als Informationsträgern. Dient der Reduzierung von Zwischenlagern mit verbrauchsorientierter Lieferung im Hol- Prinzip.
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KVP (Kontinuirlicher Verbesserungsprozess)
- Englisch: continuous improvement process
Kontinuierlicher Verbesserungsprozess. Im Japanischen unter KAIZEN bekannt. Im Rahmen seiner 14 Punkte gibt Deming konkrete Anweisungen im Sinne eines Management-Programms für die Implementierung einer neuen, auf die Schaffung von Qualität ausgerichteten Unternehmensphilosophie. Dabei ist es besonders wichtig, dass die Ständige Verbesserung nicht nur als Methode betrachtet wird, die ein- oder mehrmals auf ein Problem angewendet wird. Sie ist vielmehr als prozessorientierte Denkweise im Sinne einer Geisteshaltung zu begreifen, die gleichzeitig Ziel und grundlegende Verhaltensweise im täglichen Arbeitsleben darstellt.
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Lastenheft
- Das Lastenheft beschreibt die Gesamtheit der Anforderungen des Auftraggebers an die Lieferungen und Leistungen des Auftragnehmers.
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Lean Management
- Als Pendant im Englischen gibt es lean = schlank, mager, dünn. Lean Management ist eine Form der Unternehmensführung, die durch den Abbau von hierarchischen Zwischenstufen sowie durch größere Verantwortung für den einzelnen Mitarbeiter Entscheidungsprozesse verkürzen und die Produktivität steigern will. Wenn diese und andere Maßnahmen zur Senkung von Lohn-, Material- und Herstellungskosten führen, betreibt die Firma Lean Production - eine kostengünstige Herstellung.
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PDCA - Zykluss (Deming)
- Die Japaner tauften den ursprünglichen Deming-Aktivitätenkreislauf im Unternehmen in Deming-Cycle und beschrieben damit einen Kreislauf zur Verbesserung. Die Buchstaben PDCA stehen für die Bereiche Plan, Do, Check, Act. Er beginnt mit der Untersuchung der gegenwärtigen Situation, um einen Plan zur Verbesserung zu formulieren. Nach der Fertigstellung wird dieser umgesetzt und überprüft, ob die gewünschte Verbesserung erzielt wurde. Im positiven Falle werden die Maßnahmen Standard. Dieser etablierte Standard kann dann durch einen neuen Plan in Frage gestellt werden und verbessert werden. Die Japaner sahen hierin einen Ausgangspunkt für die stetige Verbesserung ihrer Arbeit und halten somit dieses Rad permanent am Laufen.
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Akkreditierungsstelle
- Organisation oder Institution, die Akkreditierungen durchführt.
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ppm-Rate oder ppm-Management
- Qualitätsverbesserungen, um die Fehlerrate in Bereiche von Fehler pro Million Einheiten (ppm = parts per million = Teile pro Million) herunterzudrücken. Realistischer als Zero-Defect-Program. Ein ppm entspricht einer Abweichung von 10-6, das entspricht 0,0001 % oder 1 auf eine Million, 1:1.000.000
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Prozesslenkungs-Management
- Aufeinander abgestimmte Tätigkeiten für die die Produktqualität beeinflussenden wichtigen Prozesse. Gelenkt durch systematische Planung, Genehmigung und Überwachung.
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A-PDCA-Modell
- Denkmodell zur Lösung eines Problems nach den fünf Arbeitsschritten: analysieren, planen, durchführen, checken, anwenden; vgl. FMEA und QFD, Standard- und Management-Qualitätstechniken, siehe PDCA/PDSA. (NACH DEMING)
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QFD
- Quality Function Deployment. Methode zur Sicherstellung der Ermittlung und Umsetzung aller Kundenanforderungen während des gesamten Prozesses der Erstellung eines Produktes
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Arbeitssicherheit (AS)
- in einem Unternehmen getroffene Maßnahmen, um Unfall- und Gesundheitsgefahren der Mitarbeiter vorzubeugen.
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Total Quality Management (umfassendes Qualitätsmanagement)
- Auf die Teilnahme aller ihrer Mitglieder gestützte Managementmethode einer Organisation, die Qualität in den Mittelpunkt stellt und durch Zufriedenstellung der Kunden auf langfristigen Geschäftserfolg sowie auf Nutzen für die Mitglieder der Organisation und für die Gesellschaft zielt.
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TPM (umfassende produktive Instandhaltung)
- Englisch: Total Productive Maintenance
Optimierung der Verfügbarkeit von Maschinen und Anlagen über deren gesamte Lebensdauer. Dabei wird die Verantwortung für definierte Instandhaltungsumfänge an die Produktionsmitarbeiter übertragen. Dazu gehört auch die Reinhaltung der Maschinen zur besseren Erkennung von Störquellen
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Audit (Vorgehensweise)
- Systematischer, unabhängiger und dokumentierter Prozess zur Erlangung von Auditnachweisen und zu deren objektiver Auswertung, um zu ermitteln, inwieweit die Auditkriterien erfüllt sind.
Anmerkung 1: Interne Audits, manchmal auch Erstparteien-Audits genannt, werden von oder im Namen der Organisation selbst für Zwecke der Managementbewertung und andere interne Zwecke durchgeführt und können die Grundlage für die eigene Konformitätserklärung der Organisation bilden. In vielen Fällen, insbesondere bei kleinen und mittleren Organisationen, lässt sich die in der Definition angesprochene Unabhängigkeit dadurch nachweisen, dass keine Verantwortung für die zu auditierenden Aktivitäten vorliegt. Anmerkung 2: Externe Audits schließen ein, was allgemein Zweit- oder Drittparteien-Audits genannt wird. Zweitparteien-Audits werden von Parteien, die ein Interesse an der Organisation haben, wie z. B. Kunden, oder von Personen im Namen dieser Parteien durchgeführt. Drittparteien-Audits werden von externen unabhängigen Organisationen durchgeführt, wie zum Beispiel denjenigen, die eine Registrierung oder Zertifizierung der Konformität mit den Anforderungen von DIN EN ISO 9001 und ISO 14001 bieten.
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Benchmarking
- Benchmarking stellt eine systematische Methode dar, die es Organisationen erlaubt, die eigenen Leistungen, Methoden und Verfahren mit denen der Marktführer (Best in Class) oder mit Weltklasseunternehmen (Business Excellence) zu vergleichen. Es ist ein zielgerichteter, kontinuierlicher Prozess, bei dem die Vergleichsobjekte unternehmens- bzw. branchenintern oder branchenübergreifend analysiert werden. Dabei werden Unterschiede, deren Ursachen und Verbesserungsmöglichkeiten, basierend auf erfolgskritischen Merkmalen ermittelt.
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FIT (failure in time )
- Failure in Time (Abk.: FIT) beschreibt die Ausfallrate technischer Komponenten, insbesondere elektronischer Bauteile. Die Einheit FIT gibt dabei die Anzahl der Bauteile an, welche in 109 Stunden ausfallen (Ausfallrate bei 1 Fit: , also einmal in ca. 114.000 Jahren). Bauteile mit einem hohen FIT-Wert fallen statistisch gesehen häufiger aus als solche mit einem niedrigen Wert.
Mit Hilfe der FIT-Werte einzelner Bauteile lässt sich die Ausfallwahrscheinlichkeit komplexer Geräte bereits in der Konstruktions- oder Planungsphase berechnen. Hierbei geht man falls keine Redundanzen vorliegen davon aus, dass der Ausfall eines beliebigen Einzelteils zum Versagen des ganzen Geräts führt. Aus der Summe der Ausfallraten der Einzelteile ergibt sich somit die des ganzen Geräts. Wie alle statistischen Kenngrößen kann eine FIT-Berechnung keine Aussage über Fehler eines bestimmten Einzelgeräts liefern, sondern immer nur Anhaltspunkte für eine größere Serie. Typische FIT-Werte für bedrahtete elektronische Bauteile sind: Bauelement FIT-Wert Lötstelle 1 Widerstand 1,5 Silizium-Diode 3 Silizium-Transistor 5 Keramikkondensator 6 Folienkondensator 10 IC-Sockel (je Kontakt) 10 Steckkontakt 10 Tantal-Elektrolytkondensator 40 Silizium-Leistungsdiode 50 Silizium-Leistungstransistor 60 Integrierte Schaltung (SSI) 100 Integrierte Schaltung (MSI/LSI) 200 Netztrafo, Relais 200 Potentiometer 200 Aluminium-Elektrolytkondensator 500 Oberflächenmontierte Bauteile (SMD) haben teilweise wesentlich günstigere Werte. Diese Werte sind nur als Anhaltspunkte zu nehmen, da sie je nach Literaturquelle und Bauteil durchaus um den Faktor 10 unterschiedlich angegeben werden. Außerdem sind die Werte sehr stark von der Temperatur abhängig, eine Temperaturerhöhung um 25 °C verzehnfacht die Ausfallrate (Gesetz von Arrhenius). Ferner ist die Umgebung zu berücksichtigen (Feuchtigkeit, Höhe, Strahlung, Erschütterungen, usw.). Die MTTF, also die wahrscheinliche Lebensdauer eines (nicht reparierbaren) Geräts, ist der Kehrwert der Ausfallrate. Mathematisch exakt gilt das jedoch nur für eine zeitinvariante (=konstante) Ausfallrate. Quelle: Wikipedia
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5S
- In der japanischen Qualitätsphilosophie werden die Prinzipien von »Ordnung und Sauberkeit« durch fünf Worte beschrieben, die alle mit »S« beginnen. Gemäß der japanischen Qualitätslehre bedeutet ein Mangel an 5S Ineffizienz, Verschwendung (jap.: Muda), mangelnde Selbstdisziplin, niedrige Arbeitsmoral und schlechte Qualität - damit letztlich hohe Kosten und Nichteinhalten von Lieferbedingungen.
Die »5S« sind im Einzelnen: - Seiri: Entferne Unnötiges aus dem Arbeitsbereich. - Seiton: Ordne die Dinge, die nach Seiri geblieben sind. - Seiso: Halte den Arbeitsplatz und seine Maschinen sauber. - Seiketsu: Praktiziere die ersten drei Schritte kontinuierlich. - Shitsuke: Mache 5S durch Festlegen von Standards zur Gewohnheit.
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ploneglossarydefinition.2008-10-12.5271873085
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5w
- 5w ist eine Verbesserungstechnik, die dem Aufspüren der wahren Ursachen eines Problems dient.
Nach der 5w-Methode muss der Grund für das Auftreten eines Fehlers fünfmal mit "Warum?" hinterfragt werden, erst dann kommt man an die wahre Ursache (Root Cause). 5w verhindert, dass man sich zu schnell mit einer gefundenen Lösung begnügt anstatt in die Tiefe des Problems zu gehen
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Mura
- Mura ist japanisch und bedeutet Unausgeglichenheit. Mura ist ein Teil der drei Mu, die gemeinsam die großen Verlustpotenziale beschreiben.
Mura beschreibt die Folgen einer nicht optimal synchronisierten Produktion. Während manche Kapazitäten zu knapp bemessen sind und als Flaschenhals die Produktion größerer Stückzahlen verhindern (Überlastung, Muri), befinden sich andere Produktionsmittel unterhalb ihrer Auslastungsgrenze. Nicht ausgelastete Produktionsmittel stellen eine Verschwendung im Sinne vom Muda dar. Neben Mura sind Muda und Muri weitere Verlustfaktoren.
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Muri
- Muri ist japanisch und bedeutet Überlastung. Muri ist ein Teil der dre Mu's, die gemeinsam die großen Verlustpotenziale nach japanischer Kaizen-Philosophie beschreiben.
Überlastung kann auftreten bei den Mitarbeitern und/oder bei den Maschinen. Eine Überlastung der Mitarbeiter führt zu körperlicher und geistiger Überbeanspruchung, die sich in Form von erhöhter Fehlerhäufigkeit, Unfallgefahr, Streß und sinkender Arbeitszufriedenheit äußert. Die gestiegene Fehlerhäufigkeit versucht man durch qualitätssichernde Maßnahmen wie Poka Yoke zu bekämpfen. Die Überlastung der Maschinen bedingt Wartezeiten vor den vollausgelasteten Maschinen und damit Verschwendung im Sinne von Muda. Abhilfe für beide Formen von Überlastung schafft nur eine Anpassung und Harmonisierung des Produktionsablaufs. Neben Muri sind Muda und Mura weitere Verlustfaktoren
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Net Benefit
- Der Net Benefit (Netto-Ertrag) stellt die zentrale Kenngröße zur Messung der finanziellen Wirkung eines Six Sigma-Projektes dar. Er ist definiert als der finanzielle Nutzen des Six Sigma-Projektes abzüglich der Projektkosten.
Bei der Ermittlung des Net Benefits sind zwei Grundsätze zu beachten: - Kosten werden von Beginn des Projektes an ermittelt, Nutzen aber erst gegen Projektende und dann auch nur für maximal 12 Monate erhoben. - Es werden nur direkte Kosten und direkte Einsparungen berücksichtigt (sog. Green Dollars im Gegensatz zu den sog. Blue Dollars). Zu den direkten Kosten gehören diejenigen Kosten, die im Sinne einer Kostenträgerrechnung dem Projekt zugeschlagen werden können, d.h. durch das Projekt verursacht wurden. Nicht zugerechnet werden üblicherweise die Kosten für vorbereitende Schulungen, da das erwobene Six Sigma-Wissen in diversen Projekten eingebracht werden kann. Zu den angerechneten finanziellen Nutzen gehören liquiditätswirksame Kosteneinsparungen (geringere Kosten für Fehl- und Blindleistung, Nacharbeit), reduzierte Durchlaufzeiten etc. sowie kausal dem Projekt zurechenbare Ertragssteigerungen. Will man den Net Benefit nicht projektbezogen ermitteln, kann auch eine periodenbezogene Six Sigma-GuV erstellt werden.
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DMAIC
- Der DMAIC-Zyklus ist das Herz von Six Sigma und den damit durchgeführten Verbesserungsprojekten. Er stellt ein strukturiertes, phasenartiges Vorgehen bereit, das in jedem Verbesserungsprojekt durchlaufen wird.
Die Bezeichnung DMAIC kommt von den Anfangsbuchstaben der Zyklus-Phasen. Diese sind: - Define Festlegen des Projektumfangs, -ziels, der Zuständigkeiten in einer Projektcharter, Ermittlung der Stimme des Kunden und seiner kritischen Anforderungen (CTQ) - Measure Es werden die diskreten oder stetigen Daten erhoben, mit deren Hilfe die wahren Ursachen für die Variation im Prozess ermittelt und belegt werden sollen. - Analyze In dieser Phase werden die wahren Ursachen für ein Problem gesucht. Dazu werden - wo immer möglich - statistische Verfahren wie z.B. die Regressionsanalyse angewendet und die Ergebnisse statistisch beurteilt (z.B. mit dem Gütemaß r2). - Improve Diese Phase sucht die Verbesserung bzw. Lösung des Problems. Dazu werden mit Krativitätstechniken (z.B. Brainstorming) mögliche Lösungsansätze aufgezeigt und anschließend nach Kosten/Nutzen-Gesichtspunkten ausgewählt. Bewährt sich die Lösung im Pilotbetrieb, wird ein umfassender Implementierungsplan erstellt. - Control Die Phase schließt das Verbesserungsprojekt ab. Gefundene Lösungen werden dokumentiert und standardisiert und hinsichtlich ihrer Ergebniswirkung (Net Benefit, Blue Dollars, Green Dollars) beurteilt. Mit dem Projektabschluss werden der Black Belt und anderen Teammitglieder offiziell aus dem Team entlassen.
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CTQ - Critical to Quality
- CTQ ist die Abkürzung von »Critical to Quality« und bezeichnet die qualitätskritischen Merkmale eines Produkts, eines Prozesses oder Systems. Korrekter müsste man also von »Critical to Quality-Characteristics« sprechen.
Es gibt drei Arten von CTQ: - Kundenkritische Merkmale (Was ist dem Kunden wichtig?) - Prozesskritische Merkmale (Was ist für die Leistungserstellung wichtig?) - Vorgabenkritische Merkmale (Sind gesetzliche Vorschriften, Standards zu beachten?)CTQs schlagen sich in den Ergebnisfaktoren eines Prozesses nieder und sind durch die Einsatzfaktoren des Prozesses (mit) determiniert.
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Workflow
- Ein Workflow ist ein Geschäftsprozess, der zumindest in Teilen automatisiert, d.h. rechnergestützt, abläuft. Wie der Geschäftsprozess besitzt der Workflow als spezieller Prozess eine Organisationsstruktur un dient der Erstellung von Leistungen für den Kunden.
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ploneglossarydefinition.2008-10-23.4953186769
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AQL-System
- Prüfsystem nach dem Acceptable Quality Level
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Auditfragenkatalog
- Zusammenstellung von Fragen zur Überprüfung des QM-Systems bei Audits
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Balanced Scorecard
- Es geht darum, die Zielgrößen des Unternehmens in passende Einzelziele für die einzelnen Bereiche, Abteilungen und Teams herunterzubrechen (wie z.B. bei Management by Objectives/Führung durch Ziele). Jeder Bereich soll bzw. muss seine eigene Scorecard haben.Ein Anwendungsbereich für eine Scorecard ist beispielsweise ein Profitcenter mit Absatz und Umsatz als Zielgrößen sowie Deckungsbeträgen und Strukturkosten-Einhaltung.
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Toleranzfehlerhäufung
- Eine Toleranzfehlerhäufung liegt vor, wenn viele Bauteile, die jedes für sich ihre Spezifikation am Rande der erlaubten Toleranz (siehe auch Variation, Varianz) erfüllen, insgesamt eine solche Toleranz aufaddieren, dass das Endprodukt fehlerhaft ist.
Komplexe Produkte bestehen aus einer Vielzahl von Einzelbauteilen. Im Rahmen der Produktentwicklung und Konstruktionsplanung wird für jedes dieser Einzelteile eine Spezifikation festgelegt, die das Bauteil erfüllen muss. Diese Spezifikation umfasst neben den (Maß-) Angaben des »idealen« Bauteils erlaubte Toleranzgrenzen mit unterer Grenze (LSL) und oberer Grenze (USL), bis zu denen ein Bauteil noch als »gut« gilt.
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SIPOC
- SIPOC ist ein Werkzeug zur Analyse von Prozessen. Es hat seinen Namen als englischsprachiges Akronym der logischen Abfolge von Supplier-Input-Process-Output-Customer erhalten.
Zur Prozessanalyse trägt man in eine tabellenartige Darstellung ein, welche Lieferanten (Supplier) welche Einsatzfaktoren (Input) liefern. Weiterhin werden die wesentlichen Prozessschritte notiert, die aus dem Input das Prozessergebnis (Output) erzeugen. In der letzten Spalte gibt die Tabelle an, wer die Kunden des Prozesses sind. Dies können Endkunden oder andere Prozesse im Unternehmen sein.
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Leitbild
- Das Leitbild bildet die Grundlage der Unternehmensführung, indem es den Mitarbeitern die Hauptziele und die Rahmenbedingungen für das gesamte Unternehmensgeschehen aufzeigt. Ein klares Leitbild beantwortet die Frage: "Wer wollen wir sein?" Es ist schriftlicher Ausdruck der Unternehmensidentität (Corporate Identity).
Damit wird beschrieben, wie ein Unternehmen sein Verhalten und sich selbst in der Öffentlichkeit darstellt. Konsequent gepflegte Unternehmensidentität führt zu hoher Marktgeltung, die ein Schlüssel zu besserem Markterfolg sein kann.
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ploneglossarydefinition.2008-11-19.4954578128
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ploneglossarydefinition.2008-11-19.4964948059
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Change-Management
- Change Management bedeutet die laufende Anpassung von Unternehmensstrategie und -strukturen an die Rahmenbedingungen, die das Unternehmen beeinflussen. Entwicklungen am Markt müssen frühzeitig erkannt und bewertet werden, um geeignete Maßnahmen für das Unternehmen zu erarbeiten.
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Abnahmeprüfzeugnis EN 10204
- Die EN 10204 (DIN EN 10204) legt den Inhalt von Prüfbescheinigungen fest. Entsprechende Bescheinigungen werden als "Abnahmeprüfzeugnis EN 10204" bezeichnet.
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Auditergebnis
- Schriftlicher Bericht des Auditors nach einem Audit.
Alle Erkenntnisse über Mängel aus den Audits führen zu Korrekturmaßnahmen, die letztlich der Motor der stetigen Verbesserung des Qualitätssystems sind. Bei einem Lieferantenaudit kann unter Umständen im Falle der Beschaffung ein schlechtes Auditergebnis zum Lieferantenwechsel führen. Bei hervorragendem Auditergebnis kann eine Entscheidung ermöglicht werden, die zur Reduktion der eigenen Wareneingangsprüfung führt.
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Budgetierung
- Im weiteren Sinne wird das Wort Budget verwendet, um den rechnerischen Teil der Planung zu kennzeichnen (die Planungsrechnung) - z.B. Absatzmengen, Umsatz, Kosten, Kopfzahlen, Leistungen. Budgetierung im engeren Sinne meint den Prozeß der jährlichen Planung des wertmäßigen Erfolgs.
Instrumente der Budgetierung sind: Planbilanz, Plan - Erfolgsrechnung, Finanzplan, Zahlungsbereitschaftsbudget. Budget heißt nicht, dass das Geld auch ausgegeben werden muß, sondern es ist, da es sich ja aus den Unternehmens- zielen ableitet, die Leitplanke auf dem Weg der Zielerreichung.
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Abweichungen
- Die ISO-Normen fordern, dass die Ergebnisse von Audits aufgezeichnet und den Verantwortlichen des auditierenden Bereichs zur Kenntnis gebracht werden. Außerdem wird verlangt, dass Korrekturmaßnahmen von den Verantwort-
lichen des Bereichs in vernünftiger Zeit vorgenommen werden. Schlussendlich wird auch Bezug auf das Management-Review genommen. Einstufung der Auditabweichungen Normalerweise werden folgende Einstufungen benutzt: Major (Hauptabweichung) Es wurden ganze Abschnitte der Norm oder der eigenen QM-Dokumentation, die Grundlage des Audits sind, nicht bearbeitet oder bei einer Tätigkeit im Unternehmen werden Anforderungen der Norm / der QM-Dokumentation systematisch nicht genutzt. Minor (Nebenabweichung) Eine einzelne Abweichung von den Anforderungen. Es gibt jedoch Fälle, bei denen eine ganze Anzahl von Neben- abweichungen gegen eine spezielle Anforderung als Hauptabweichung eingestuft werden kann. Man könnte zu Grunde legen, daß mehr als drei Nebenabweichungen gegen eine Forderung eines Abschnitts der Norm eine Hauptabweichung begründen. Controller definieren den Begriff Abweichung wie folgt: Abweichungen sind Differenzen zwischen einer Plangröße (eventuell Sollgröße) und einer Istgröße und daher Anlaß für Führungskräfte, über mögliche Steuerungsmaßnahmen nachzudenken und solche auch einzuleiten. Mit Hilfe der Abweichungsanalyse werden die Ursachen einer Plan - Ist -, bzw. Soll - Ist - Abweichung ermittelt. Der Begriff Abweichung hat sich etabliert, obwohl damit unbeabsichtigt der Eindruck erweckt wird, man wolle eine Schuld zuweisen. Ersatzweise könnten auch die Begriffe Differenz, Unterschied, Zielerreichungsgrad oder Delta verwendet werden. Für die Controllerarbeit, die ja das Controlling der Manager unterstützen soll, sind sämtliche Abweichungen relevant, sowohl diejenigen, die sich im finanzwirtschaftlichen Bereich ergeben als auch solche, die aus reinen Leistungsvergleichen oder durch die Marktbeobachtung entstehen - also auch Abweichungen bei strategisch relevanten Größen wie Kundenzufriedenheit oder Marktanteil.
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Anmeldung zur Zertifizierung
- Wenn das QM-Handbuch erarbeitet und die Verfahrensanweisungen ein gutes Stück vorwärts getrieben worden sind, kann man sich bei dem Zertifizierer anmelden. Hierzu gehört, dass man dies auch mit mündlichen Kontakten verbindet und Termine plant. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Verfahrensanweisungen zum geplanten Audit-Termin fertiggestellt und für eine gewisse Zeit in Kraft gesetzt sein müssen.
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Arbeitsanweisung
- (QM-Arbeitsanweisung, AA)Arbeitsanweisungen sind arbeitsplatzbezogene Vorgaben (Was ist in welcher Reihenfolge zu tun?) und besitzen im wesentlichen den Charakter einer Checkliste. Der Einsatz einer Arbeitsanweisung ist sinnvoll, wenn trotz Erfahrung und Qualifikation des Mitarbeiters wiederholt dieselben Fehler gemacht werden. Arbeitsanweisungen eignen sich auch als gute Grundlage für die Einarbeitung neuer Mitarbeiter.
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Arbeitsschutz - Management
- Arbeitsschutz - Management
Die OHSAS 18001 ist analog den Normen ISO 14001 und ISO 9001:2000 konstruiert. OHSAS bedeutet Occupational Health and Safety Assessment Series und wurde von der British Standards Institution gemeinsam mit internationalen Zertifizierungsgesellschaften entwickelt. Die Vorteile eines Managementsystems nach OHSAS 18001 sind: · Erhöhung der Motivation der Mitarbeiter durch verbesserten Arbeitsschutz · Senkung von Ausfallzeiten und Produktionsunterbrechungen · Wettbewerbsvorteile als "sicheres und seriöses" Unternehmen · Vermeidung finanzieller "Überraschungen" im Arbeitsschutz durch vorausschauende Einbeziehung des Arbeitsschutzes in das oberste Management. Ein Managementsystem nach OHSAS 18001 ist zertifizierbar, jedoch nicht akkreditierbar. Letztes braucht jedoch nicht Ihre Sorge zu sein, da Sie von anerkannten Zertifizierern ein gültiges Zertifikat darüber erhalten können, das jährlich überprüft wird.
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Auditprogramm
- Ein oder mehrere Audits, die für einen speziellen Zweck und Zeitraum geplant sind.
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Auswahl der Zertifizierstellen
- Bei der Auswahl der Zertifizierer befindet man sich grundsätzlich in mehreren Schwierigkeiten. Ein Kriterium sind sicher die Kosten. Aber die Bandbreite des Marktes lässt diese Unterschiede insgesamt gering erscheinen, da in der Entwicklungsphase des Handbuches und der Verfahrensanweisungen in der Regel die höheren Aufwendungen anfallen, insbesondere wenn man die internen Kosten berücksichtigt.
Wichtiger ist demnach, die Qualität des Zertifizierers zu erkennen. Neben wenigen großen Gesellschaften gibt es zahlreiche kleine, die vielfach Spezialisten in bestimmten Segmenten sind. In diesen Fällen ist die Entscheidung oft einfach. Vielfach begründet die Qualität auch den Ruf des Zertifizierers, der für den Auswählenden schon deshalb wichtig ist, da seine Kunden der Zertifizierung auch Anerkennung zollen sollen.Grundsätzlich sind DIN-EN-ISO-Zertifizierungen international gültig. Daher kann auch eine ausländische Gesellschaft in Deutschland und eine deutsche im Ausland auditieren und zertifizieren. Insoweit sind vertragliche gegenseitige Anerkennungen gelegentlich ein weiteres Entscheidungs- kriterium. Da aber weltweit die Maßstäbe der Akkreditierer nicht ausreichend harmonisiert sind, also von Land zu Land große Unterschiede bestehen, ist noch lange nicht jeder, der als Zertifizierer akkreditiert ist, für jedes Projekt geeignet. Zertifizieren ist zum Markt geworden, in dem z.T. mit recht unkonventionellen Methoden agiert wird.
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Automotive Excellence
- Automotive Excellence (Einführung eines Managementsystems in der Automobilbranche) soll keine Methode oder Vorgehensweise für die Einführung eines MS sein. Vielmehr versteht man darunter eine Qualitätsphilosophie bzw. Strategie. Sie lässt dem einzelnen Unternehmen die Freiheiten die es bei der Einführung eines QMS wünscht. Das Unternehmen muß seinen eigenen Weg festlegen und bestimmt somit die Güte des Managementsystems selbst.
Vorbild für Automotive Excellence ist das EFQM-Modell. Die einzelnen Kriterien geben nur Hinweise zur Erfüllung, aber keine Vorschriften. Ziel ist es, dass ein Unternehmen das Bewusstsein entwickeln muss, langfristig zu denken und somit auch langfristig den Unternehmenserfolg (Gewinnsteigerung, Qualitätssteigerung, Image, Zufriedenheit bei Kunden und MA) zu sichern, es muss Stärken erkennen und sie nutzen, eine ständige Verbesserung anstreben, Unternehmensabläufe ergebnisorientiert gestalten und sich durch schnelles Lernen einen Vorsprung gegenüber anderen Unternehmen sichern. Diese Prozesse müssen automatisch und regelmäßig ablaufen um daraus Maßnahmen abzuleiten und diese dann einzuleiten. Wichtig für den Erfolg von Automotive Excellence ist die Konsequenz in der Umsetzung, Disziplin, eine Zielableitung und Kooperationsfähigkeit.
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Capability Maturity Model
- Hauptsächlich geht es um die Verbesserung von Softwareentwicklungsprozessen. Die sichtbaren Vorteile liegen vor allem in einer besseren Abschätzung der benötigten Ressourcen, wie Zeit, Personal und Geld. Das Nachbearbeiten der Aufträge soll minimal gehalten werden und in dieser Branche bekanntes „Feuerlöschen“ gänzlich vermieden werden. Weiterhin soll die Wiederverwendbarkeit von früheren Softwaren gesteigert werden.
Desweiteren soll CMM dem prozessüberwachenden Organ eine Möglichkeit schaffen, zu jeder Zeit direkt Entscheidungen treffen zu können. CMM selbst schreibt je nach Stufe vor, diese prozessüberwachenden Instanzen festzulegen. Zuerst muss jedoch der Standpunkt eines Unternehmens bestimmt werden. Es muss bewertet werden, welche Qualität die Softwareentwicklungsprozesse selbst erreicht haben. CMM bietet einen Kriterienkatalog, nach dem ein einzelner Prozess oder das gesamte Unternehmen in Reifestufen gegliedert werden kann. Das Bewertungsverfahren mit Hilfe eines Fragebogens wird als Assessment bezeichnet. Dieser Fragebogen kann auf den in CMM festgelegten Fragen zur Stufenbestimmung basieren. Er wird durch die 18 Hauptkriterien, sogenannte Key Process Areas, definiert. Jedem Hauptkriterium sind Aspekte zugeordnet, die als Key Practices bezeichnet werden. Diese geben an, was alles zu tun ist, um das jeweilige Hauptkriterium zu erfüllen, es wird jedoch nicht festgelegt, wie das umgesetzt werden soll. CMM definiert also keine Prozesse, sondern lediglich deren Verwendung und Nutzen. Der Fragebogen bildet das Herzstück von CMM. Anhand der Auswertung des Assessments kann der Reifegrad der Softwarefirma bestimmt werden Die fünf Stufen des CMM 1 Ad hoc (Initial) · Ad-hoc-Prozess · Keine formelle Planung und Kontrolle · Kein oder schlechtes Konfigurationsmanagement 2 Wiederholbar (Repeatable) · Etabliertes Projektmanagement · Abwicklung von Standardprojekten wird beherrscht; bei neuartigen Projekten größere Risiken · Prozess ist abhängig von den Personen, die ihn durchführen · Keine etablierten Maßnahmen zur Verbesserung des Prozesses 3 Definiert (Defined) · Der Prozess ist klar definiert und läuft definitionsgemäß ab · Es existiert eine Gruppe mit der Aufgabe, den Software Engineering Prozess zu lenken und zu verbessern 4 Geführt (Managed) · Eine Mindestmenge an Qualitäts- und Produktivitätsmessgrößen wird erhoben und ausgewertet · Es gibt eine Datenbank, in der alle relevanten Daten über den Prozess abgelegt werden und Mittel zur Pflege und Auswertung dieser Daten 5 Optimierend (Optimizing) · Etablierter Regelkreis für Messung und Verbesserung des Prozesses · Datenerhebung und Erkennung von Schwachstellen weitgehend automatisiert · Durchgeführte Maßnahmen aus dem erhobenen Datenmaterial begründet · Etablierte Ursachenanalyse für alle Fehler und zugehörige Fehlerpräventionsmaßnahmen
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Design of Experiments
- Versuchsmethodik, mit deren Hilfe die Anzahl der Versuche reduziert und somit die Entwicklung unter dem Aspekt der Qualität wirtschaftlicher gestaltet werden kann.
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DIN EN ISO 13485 bzw. 13488
- QM-Systeme für Medizinprodukte
Informationen zur DIN EN ISO 13485 bzw. 13488 Seit dem 1. Februar 2001 ersetzt die DIN EN ISO 13485 bzw. 13488 die Norm DIN EN 46001 bzw. 46002. Wie die Normen DIN EN 46001 bzw. 46002 sind auch die DIN EN ISO 13485 bzw.13488 Normen für Qualitätsmangement-Systeme, die auf der ISO 9001 und 9002 gründen, allerdings zusätzlich die spezifischen Anforderungen für Medizinprodukte berücksichtigen. Vergleichbar zur DIN EN 46001/46002 unterscheiden sich die neuen System-Normen im Geltungsumfang: Sind Sie Hersteller oder Dienstleister mit eigener Entwicklung, ist die ISO 13485 für Sie angebracht, haben Sie keine eigene Entwicklung (z.B. Vertriebsorganisationen), ist die ISO 13488 sinnvoller. Die ISO 13485/13488 entsprechen in weiten Teilen den europäischen Normen DIN EN 46001/46002. Gegenüber der DIN EN 46001 wurden folgende Änderungen vorgenommen : a) Ein Abschnitt Computersoftware zur Verwendung bei der Prozesssteuerung wurde eingefügt. b) Die Abschnitte über Verpackung, Versand, Schulung und Statistik wurden angepasst. c) Bei der Designlenkung muss die Notwendigkeit von Risikoanalysen beurteilt werden. Die Prozessorientierung, im Hinblick auf die ISO 9001:2000, ist bei den neuen Normen noch nicht berücksichtigt. Es ist zu erwarten, dass die seit Februar 2001 in Kraft gesetzten Normen 13485/13488 die Prozessorientierung ab dem 2. Halbjahr 2002 berücksichtigen. Mit nochmaligen Änderungen dieser Normen ist also zu rechnen. Damit Ihnen kein Mehraufwand durch eine Neuzertifizierung nach ISO 13485/13488 entsteht, hat die EN 46001 für eine Übergangszeit von 3 Jahren weiterhin Gültigkeit. In diesem Zeitraum, Februar 2001 bis Januar 2004, können Sie gegenüber der Zertifizierungsstelle selber entscheiden, nach welcher Norm das anstehende Audit im Rahmen eines Wiederholungsaudits durchgeführt wird.
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Feedback / Feedforward / Regelkreis
- Feedback bedeutet Rückkopplung und umfasst die Rückmeldung realisierter Ist- Werte zum Vergleich mit Planwerten
(klassischer Soll - Ist - Vergleich). Die Rückkopplung schafft die Möglichkeit, eine Abweichungsanalyse aufgrund der Regelungsmechanismen in Gang zu setzen (Maßnahmeneinleitung). Feedforward bedeutet Vorkopplung. Durch die Verbindung von Planwerten mit erwarteten Istwerten (Erwartungsrechnung) entsteht die Vorkopplung. So können bereits vor dem Eintritt einer Störung Maßnahmen ergriffen werden. Der Rückkopplungskreislauf in der Führung: - Maßnahmen anordnen - Istwerte erfassen - Soll- und Istwerte vergleichen - Sollwerte bestimmen - Maßnahmen bestimmen - Entscheidungen kontrollieren - in Gang setzen und ausführen In der strategischen Führung wird die Vorkopplung zum Hauptsteuerungskreislauf, da dort Entscheidungen zur Anpassung der Pläne zu treffen sind, bevor man auf Ist- Daten zurückgreifen kann. Vielmehr wollen die Entscheidungen zur Strategieanpassung auf der Grundlage verbesserter oder detaillierterer Zukunftserwartungen getroffen sein.
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FMEA
- "Fehler-Möglichkeits- und Einflussanalyse". Werkzeug der Qualitätsplanung zur vorbeugenden Sicherung der Qualität. Damit werden durch vorausschauende Analyse mögliche Fehlerquellen in der Konstruktion, Planung und Produktion erfasst und deren Auswirkungen auf Produkte, Dienstleistungen und den Fertigungsprozess durch Umsetzung präventiver Schritte verhindert. Konstruktions-FMEA untersucht und bewertet alle denkbaren und möglichen Ausfälle des untersuchten Teils bzw. Gesamtsystems. Prozeß-FMEA untersucht und bewertet alle denkbaren potentiellen Fertigungs- und Montagefehler.
Es werden dabei folgende Fragen untersucht und z. B. wie folgt bewertet: 1. Wahrscheinlichkeit des Auftretens eines Fehlers (unwahrscheinlich = 1, sehr gering = 2 - 3, gering = 4 - 6, mäßig = 7 - 8, hoch 9 - 10) 2. Bedeutung = Auswirkung auf den Kunden (kaum wahrnehmbar = 1, unbedeutend bzw. geringe Belästigung = 2 - 3, mäßig schwer = 4 - 6, schwere Auswirkung, Verärgerung = 7 - 8, äußerst schwere Auswirkung = 9 - 10) 3. Wahrscheinlichkeit der Entdeckung vor Auslieferung an den Kunden (hoch = 1, mäßig = 2 - 5, gering = 6 - 8, sehr gering = 9, unwahrscheinlich = 10) Durch Multiplikation wird eine Risikoprioritätszahl (RPZ) zur Festsetzung der Priorität eines Problems ermittelt, deren Ergebnis in folgende Skala eingeordnet wird: hoch = 1000, mittel = 125, keine Priorität = 1.
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Ausschuss
- Bei Ausschuss handelt es sich um fehlerhafte Produkte, bei denen die spezifizierten Qualitätsforderungen auch nicht durch Nacharbeit erfüllt werden können. Ein anderer Verwendungszweck ist auch nicht möglich.
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Beschwerdemanagement
- Auch Complaintmanagement. Umfasst die Planung, Durchführung und Verfolgung von Maßnahmen, die die Beschwerden von Kunden betreffen. Mit Hilfe des Beschwerdemanagements sollen Geschäftsbeziehungen zu unzufriedenen Kunden wieder hergestellt werden. Unzufriedenheit ist häufig dafür verantwortlich, dass Kunden für Konkurrenzangebote empfänglich werden.
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Business Excellence
- Business Excellence steht in engem Zusammenhang mit den TQM-Ansätzen. Das EFQM-Excellence-Modell, das dem europäischen Qualitätspreis zu Grunde liegt, definiert die Anforderungen an exzellente Unternehmen.
Seit 1999 wird auf den Bestandteil "Business" im Namen des Modells verzichtet, um zu unterstreichen, dass auch Organisationen, die keine Unternehmen sind (z.B. Vereine, Kommunen) nach dem Modell bewertet werden können.
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Deutsche Gesellschaft für Qualität
- Von ihren Mitgliedern getragene gemeinnützige und unabhängige Organisation.
Adresse: Deutsche Gesellschaft für Qualität e.V. August-Schanz-Straße 21A 60433 Frankfurt am Main Tel.: (0 69) 9 54 24-0 Fax: (0 69) 9 54 24-1 33 E-Mail: info@dgq.de Internet: www.dgq.de
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Deutscher Akkreditierungsrat
- Aufgaben des Deutschen Akkreditierungsrat (DAR):
- Koordinierung, der in Deutschland erfolgenden Tätigkeiten auf dem Gebiet der Akkreditierung und Anerkennung von Prüflaboratorien, Kalibrierlaboratorien, Zertifizierungs- und Überwachungsstellen, - Führen eines zentralen deutschen Akkreditierungs- und Anerkennungsregisters - Wahrnehmung der deutschen Interessen in nationalen, europäischen und internationalen Einrichtungen, die sich mit allgemeinen Fragen der Akkreditierung und Anerkennung beschäftigen Adresse: Deutscher Akkreditierungsrat (DAR) c/o Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) Unter den Eichen 87 12205 Berlin Tel.: (0 30) 81 04-37 13 E-Mail: dar@bam.de Internet: www.dar.bam.de
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Deutscher Qualitätspreis
- Der Deutsche Qualitätspreis ist der "Ludwig-Erhard-Preis für Spitzenleistungen im Wettbewerb".
Der Ludwig-Erhard-Preis wird jährlich an Unternehmen und Organisationen vergeben, die durch ihr Handeln auf allen betrieblichen Ebenen ein permanentes Bewusstsein für Spitzenleistungen erzeugen und dies durch Ertragsverbesserung, Kunden- und Mitarbeiterorientierung, die konsequente Ausrichtung an Prozessen sowie deren kontinuierliche Verbesserung dokumentieren. Die Bewertung der Bewerber für den Ludwig-Erhard-Preis orientiert sich an dem Qualitätsgedanken, der von der European Foundation for Quality Management (EFQM) im EFQM-Modell für Excellence festgelegt wurde. Die Initiative Ludwig-Erhard-Preis wird von den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft BDA, BDI, DIHK, HDE und ZDH, der Ludwig-Erhard-Stiftung sowie den technisch-wissenschaftlichen Vereinen DGQ und VDI getragen und steht unter der Schirmherrschaft des Bundeswirtschaftministers. Ziel der Initiative ist es, die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschland nachhaltig zu steigern. Informationen finden Sie unter www.ilep.de
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Assessment
- Im Rahmen des Qualitätsmanagements handelt es sich bei einem Assessment um eine Selbstprüfung (gelegentlich auch eine Fremdprüfung) mit dem Ziel, herauszufinden, wie weit die Organisation mit ihren kontinuierlichen Verbesserungen auf dem Weg zu Excellence vorangeschritten ist. Das Assessment zielt ausdrücklich nicht auf die Ausstellung eines Zertifikats.
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ÄZQ
- "Ärztliches Zentrum für Qualität“ in der Medizin, ehemals Zentralstelle der Ärzteschaft zur Qualitätssicherung. Koordiniert die Arbeit der ärztlichen Spitzenorganisationen auf dem Gebiet der Qualitätssicherung.
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Black-Box-Methode
- Analysetechnik. Betrachtung eines Systems als "schwarzen Kasten" unter Vernachlässigung seiner inneren Struktur und Abläufe. Das Systemverhalten (Funktion) kann dann anhand der Input- und Output- Relationen analysiert werden.
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Case-Management
- Sammelbegriff für eine fallbezogene bis individuelle Betreuung des Patienten während eines stationären Aufenthalts, der Dauer der Versicherung bei einer Kasse durch einen Case-Manager. Durch ein Case-Management soll ein straffer Ablauf der Krankenbehandlung ohne Umwege sichergestellt werden.
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Case Mix
- Fallartenbezogene Zusammensetzung der Patientenpopulation einer Einrichtung des Gesundheitswesens
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Change-Management
- ist das professionelle Gestalten, Planen und Durchführen von Veränderungsprozessen mit dem Ziel der optimalen Abstimmung der Komponenten und der optimalen Leistungsfähigkeit eines Unternehmens. Der Erfolg eines Wandels hängt von vielen, verschiedenen Faktoren ab, vor allem aber auch von den Mitarbeitern. Die Herausforderung liegt dabei in einem schnellen, reibungslosen, akzeptierten und erfolgreichen Veränderungsprozess.
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Compliance
- Unter dem Begriff Compliance wird in der Krankenversorgung vor allem der Grad der Übereinstimmung verstanden, mit dem sich ein Patient an ärztliche Anordnungen hält. Der Begriff gewinnt in jüngerer Zeit auch in einem weiteren Sinn der Übereinstimmung von Anforderungen bzw. Vorgaben und Realität (Messwert) an Bedeutung .
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Corporate Identity
- Die Unternehmensidentität ergibt sich aus der Konsistenz der Unternehmenskultur und der Art und Weise, in der sich das Unternehmen nach innen und nach außen verhält. Im Idealfall sind die kulturelle Ausrichtung und das Auftreten des Unternehmens widerspruchsfrei.
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Data-Warehouse
- Begriff für betriebliche Auswertungssysteme, die es erlauben, in einfacher Form Auswertungen für Führungsaufgaben auf allen Ebenen eines Betriebes zu erhalten. Data-Warehouse-Ansätze stehen in der allgemeinen Tradition von Datenbanken und Management- Informationssystemen. Sie erstellen ihre Daten direkt oder aus anderen DV-Systemen entsprechend den vorgegebenen Auswertungszielen.
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DRGs
- Diagnosis Relation Groups / AR = Australian Refined. In Deutschland: Fallgruppenbezogene Zuordnung und Abrechnung der in Anspruch genommenen Leistungen in Behandlung, Pflege, Verwaltung etc. im Rahmen der stationären Krankenhausversorgung
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EBM
- Evidence-Based Medicine. Systematischer Gebrauch der gegenwärtig besten wissenschaftlichen Erkenntnis für Entscheidungen in der medizinischen Versorgung des individuellen Patienten
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Halo-Effekt
- Systematischer Beurteilungsfehler (Wells 1907). Er beschreibt die Gefahr, bei der Beurteilung von Einzelaspekten einer Fragestellung nicht objektiv, sondern entsprechend einem bereits vorhandenen Bild vom Ganzen zu urteilen.
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Klassifikationen
- Schlüsselsysteme für Diagnosen und Therapien. In Deutschland wird z. Zt. gesetzlich die International Classification of Diagnoses (ICD) und der von der International Classification of Procedures in Medicine (ICPM) abgeleitete Operationsschlüssel nach §301 SGB V (OPS-301) eingesetzt. Klassifikationen sind Ordnungssysteme. „Klassifizierung“ ist die Erstellung eines Ordnungssystems und „Klassierung“ die Einordnung eines Falles in ein Ordnungssystem.
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KTQ®
- Kooperation für Transparenz und Qualität im Krankenhaus. Kriterienkatalog zur Selbstbewertung von Krankenhäusern (nur Deutschland). Seit Juni 2004 umbenannt in „Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen“ da nun auch ein Kriterienkatalog für niedergelassene Ärzte angeboten wird.
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Leitbild
- Das Leitbild bildet das „Grundgesetz“ des Unternehmens. Es leitet sich aus der Vision ab und konkretisiert und institutionalisiert diese. Im Gegensatz zu der Vision bezieht sich das Leitbild auf das alltägliche Handeln und bestimmt damit den Weg zur Realisierung der Vision.
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Leitlinien
- sind systematisch entwickelte Hilfen zur Entscheidungsfindung über die angemessene Vorgehensweise bei speziellen Problemen. Sie stellen den nach einem definierten, transparent gemachten Vorgehen erzielten Konsens mehrerer Experten aus unterschiedlichen Fachbereichen und Arbeitsgruppen zu bestimmten Vorgehensweisen dar. Sie sind wissenschaftlich begründete und praxisorientierte Handlungsempfehlungen.
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Managed Care
- Managed Care (Abk.: MC) kann übergeordnet als „Geführte Versorgung“ übersetzt werden. In MC-Modellen wird versucht den einzelnen Patienten über Zuweisungs- und Behandlungsrichtlinien jeweils der kostengünstigsten Behandlungsform auf einem definierten Behandlungsniveau zuzuführen. Unterschiedlichste private oder staatliche Organisationen können hierzu verschiedene MC-Techniken zur Erreichung ihrer Ziele anwenden.
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Managementsysteme
- Ein Managementsystem ist eine formal verankerte Systematik für die Gestaltung, Lenkung und Entwicklung einer Organisation. Durch strukturelle Vorkehrungen soll eine möglichst weit in die Zukunft reichende Sicherung der Lebensfähigkeit und Entwicklung des Unternehmens erreicht werden. Der synonym verwendete Begriff „Führungssystem“ bringt zum Ausdruck, dass die Logik eines Regelkreises zugrunde liegt: Vereinheitlichte, standardisierte Abläufe stellen Vorgaben dar und schaffen Sollgrößen. Die operative Ausführung wird durch Istwertaufnahmen wahrgenommen. Die Erfolgskontrolle in Form von Soll-Ist-Vergleichen verschafft die notwendige Orientierung zur Abweichungskorrektur und zur Verbesserung der Vorgaben.
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OHSAS 18001
- Occupational Health and Safety Assessment Services. Eine für alle Unternehmensarten und –bereiche anwendbare Spezifikation. Dabei handelt es sich um ein von international tätigen Zertifizierungsgesellschaften festgelegtes Zertifizierungssystem für den Arbeits- und Gesundheitsschutz. Das Sicherheits- und Gesundheitsmanagement nach OHSAS kann in vorhandene Managementsysteme nach ISO 14001 (Umweltmanagementsystem) oder ISO 9001 (Qualitätsmanagementsystem) integriert werden.
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Prozeßqualität
- Ein Aspekt der Qualität der alle Aktivitäten unter Einbeziehung der interpersonellen und interaktionalen Aspekte umfasst. Hierzu gehören im med. Bereich z.B. Art und Weise der Diagnostik und Therapie, der Medikamentenverordnung, aber auch der Gesprächsführung, der Anamnese, Rechtzeitigkeit, Angemessenheit usw. Beim Behandlungsprozess wird die Qualität u. a. durch die Persönlichkeit und Einstellung von Arzt und Patient und der Wechselwirkung zwischen beiden, aber auch durch gesellschaftliche und ethische Gesichtspunkte beeinflusst.
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Qualitätsindikator
- Qualitätsindikatoren sind Hilfsgrößen, die die Qualität einer Einheit durch Zahlen bzw. Zahlenverhältnisse abbilden. Die Ausprägung eines Indikators kann mit guter bzw. schlechter Qualität in Verbindung gebracht werden. Hierzu verwendet man definierte Ausprägungen des Indikators, den sogenannten Referenzwert oder Referenzbereich. Qualitätsindikatoren sind den Qualitätsdimensionen entsprechend ergebnis-, prozess- und/oder strukturbezogen. Die Validität eines Qualitätsindikators wird dabei durch seine Sensitivität, Spezifität und Reliabilität bestimmt. Qualitätsindikatoren bzw. die zugrundeliegenden Leitlinien müssen dem aktuellen Stand der medizinischen Versorgung entsprechen. Es ist daher unabdingbar, sie im Rahmen einer kontinuierlichen Entwicklung von Zeit zu Zeit zu aktualisieren, zu eliminieren oder neu zu definieren.
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Qualitätskontrolle
- Fortlaufende Überwachung der Qualität von in Masse produzierten Gütern und erbrachten Dienstleistungen, z.B. die im Eichgesetz sowie in Richtlinien der Bundesärztekammer und ihren Ausführungsbestimmungen geregelte Qualitätskontrolle im medizinischen Laboratorium (Richtigkeitskontrolle, Präzisionskontrolle, Ringversuche). Die Qualitätskontrolle ist eine wesentliche Maßnahme zur Qualitätssicherung. Im englischen Sprachraum umfasst der Begriff „control“ neben der Überwachung auch Maßnahmen zur Sicherung und Verbesserung der Qualität.
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Ressourcen
- Hilfsquellen (Personal, P-Qualifikation, Zeit, Finanzmittel etc.).
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SPC
- Statistical Process Control (Statistische Prozeßkontrolle).
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TQM
- Total-Quality-Management = Umfassendes Qualitätsmanagement. Auf die Mitwirkung aller ihrer Mitglieder gestützte Managementmethode einer Organisation, die Qualität in den Mittelpunkt stellt und durch Zufriedenstellung der Kunden auf langfristigen Geschäftserfolg sowie auf Nutzen für die Mitglieder der Organisation und für die Gesellschaft zielt (aus DIN EN ISO 8402 : 08.95).
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Unternehmenskultur
- (Corporate Culture) besteht aus der Gesamtheit von Normen, Wertvorstellungen, Denkhaltungen, Riten, Symbolen und Umgangsformen, welche die Verhaltensweisen der Mitarbeiter und somit das Erscheinungsbild einer Unternehmung prägen.
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Wirtschaftlichkeit
- (des Qualitätsmanagements) Vergleich der Aufwendungen und Leistungen von Maßnahmen im Qualitätsmanagement. Die Analyse dieses Aspekts ist Teil der Evaluation, die jede Maßnahme durchlaufen sollte.
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Akkreditierung / Accreditation (engl)
- Formelle Anerkennung der Kompetenz einer Einrichtung, bestimmte Prüfungen oder Prüfungsarten auszuführen. „Akkreditierung“ ist ein Begriff aus der DIN- bzw. ISO-Welt, z.B. im Zusammenhang mit Prüflaboratorien oder mit der „offiziellen“ Autorisierung von Zertifizierern nach ISO 9001. Mittlerweile aber in allen möglichen Zusammenhängen verwendet. "Accreditation“: International übliche Bezeichnung für den Prüfungsprozess, z.B. der JCAHO oder Alpha bei der der ISQuA, sowie das „Gütesiegel“.
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Alignment
- Alignment (Ausrichtung) ist ein internationaler Schüsselbegriff im Zusammenhang mit (strategischen) Veränderungen. Alignment bezieht sich auf die Konsistenz damit verbundener Pläne, Informationen, Prozesse, Ressourcenentscheidungen, Ergebnisse, Analysen und Lernprozesse. Das erfordert ein gemeinsames Verständnis von Zweck und Ziel, Vorgehensweise und Mittelverwendung in der Institution, bezüglich der Prozesse und in der zugehörigen Organisationseinheit.
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Allgemein anerkannte Regeln der Technik
- (aaRdT) In der Technik und im Umweltschutzrecht gebrauchter Begriff, der diejenigen Prinzipien und Lösungen beschreibt, die in der Praxis erprobt und bewährt sind und sich daher bei der Mehrheit der Praktiker durchgesetzt haben.
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PDCA-Kreis (Deming Kreis)
- Qualitäts- und Verbesserungsregelkreis: Plan-Do-Check-Action (deutsch: PTCA - Planen-Tun-Checken-Agieren)
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genchi
- (japanisch) - konkreter Arbeitsplatz
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genba
- andere Schreibweise bzw. Ausprache für "gemba" (japanisch): Werkstatt, konkreter Produktionsbereich, Ort des Geschehens
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Heijunka
- aus dem Japanischen - Ausbalancierte Produktion / Nivellierte Produktion / Produktionsglättung:
Die Produktionsmenge wird in kleine Tageslose aufgeteilt – Ziel: Jede Variante wird mindestens einmal pro Tag produziert. Hiermit wird der schwankenden Nachfrage des Marktes und dem Variantenreichtum bei optimaler Ressourcennutzung Rechnung getragen. Voraussetzung hierfür sind einschneidende Änderungen in der Produktion, allem voran eine Reduzierung der Rüstzeiten: SMED – Rüsten in wenigen Minuten! Die Nivellierte Produktion ist der Gegensatz zum tayloristischen Paradigma, in dem in möglichst großen Losen produziert wird. Die tayloristische Produktionsweise verursacht insbesondere bei Variantenreichtum hohe Bestände und lange Durchlaufzeiten.
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Jidoka
- (jap.) Eine Säule des Toyota Production System „House“; auch Autonomation (Auto-NO-Mation) genannt. Es handelt sich dabei um den mannlosen Betrieb einer Maschine. Bei Abweichungen vom normalen Produktionsprozess (Defekte, Werkzeugbruch, fehlender Teilenachschub usw.) hält die Maschine selbstständig an und gibt dem Werker ein Signal zum Eingriff.
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Kaizen
- Aus dem Japanischen: KAI = Veränderung, ZEN = gut bzw. zum Besseren;
allerdings eher im Sinne einer Verbesserung im Mikrobereich (Gegensatz: "Kaikaku"). Auch "Kontinuierliche Verbesserung" (engl.: Continuous Improvement) bzw. "Kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP)" genannt
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Kanban
- Japanisch für Anweisungskarte oder Signal.
Wenn eine Synchronisierung im kontinuierlichen Fluss unmöglich ist (bauliche oder örtliche Gründe oder Zulieferung durch Lieferanten), wird das Pull-Signal durch Kanban-Systeme übertragen. Das heißt, Kanban ist letztlich nur die zweitbeste Lösung, um eine ziehende Fertigung zu realisieren. A Japanese word for 'sign', Kanbans are typically a re-order card or other method of triggering the pull system based on actual usage of material. Kanbans are attached to the actual product, at the point of use. Kanbans are cards have information about the parts (name, part number, quantity, source, destination, etc.) but carts, boxes, and electronic signals are also used. Squares painted on the floor to indicate storage or incoming areas are frequently, but mistakenly, referred to as kanbans.
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KVP
- Kontinuierlicher Verbesserungsprozess: Optimierung im Mikrobereich bzw. am Arbeitsplatz mit Unterstützung der Werker / Mitarbeiter. Das heißt, im Gegensatz zu "Kaikaku" sind die Verbesserungen im Rahmen von KVP in der Regel nicht prozessübergreifend.
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Muda
- Japanisch für Verschwendung (Müll, Abfall)
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Mura
- Unregelmäßigkeit
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Muri
- Übermäßige Belastung
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Poka Yoke
- Poka Yoke" kommt aus dem Japanischen:
Poka: zufälliger, unbeabsichtigter Fehler Yoke: Vermeidung, Verhinderung von Fehlern = Poka-Yoke: Vermeidung eines Fehlers während der Herstellung oder Bestellung Poka Yoke-Maßnahmen sind narrensichere Fehlervermeidungsmechanismen. Die Möglichkeit, etwas “falsch” zu tun, wird genommen, beziehungsweise Fehler werden sofort offensichtlich. Poka Yoke ist unter anderen eine Maßnahme, die Gesamtanlageneffizienz (GAE) zu erhöhen.
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Prozess-Mapping
- visuelle Dokumentation/Darstellung von tatsächlichen Prozessen/Abläufen, Beschreibung der Ist-Situation, Grundlage für die Verschwendungssuche; verschiedene Arten des Mappings, z.B. Flussdiagramm, Blockflussdiagramm, Bereichsflussdiagramm, Input-Output-Diagramm
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SPC
- Statistical Process Control - Statistische Prozessregelung
Die Statistische Prozessregelung ist ein auf mathematisch-statistischen Grundlagen basierendes Instrument, um einen bereits optimierten Prozess durch kontinuierliche Beobachtung und gegebenenfalls Korrekturen auch in diesem optimierten Zustand zu erhalten.
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Wertstrom-Design
- Während in der westlichen Welt kontinuierliche Verbesserungsprozesse, auch oft als Kaizen oder KVP bezeichnet, sich stets auf die Produktivitätsoptimierung der Produktionssubjekte (Maschinen, Werker etc.) beziehen, steht im Ursprungsland Japan die Verbesserung der Produktivität der Produktionsobjekte (also der Produkte) im Mittelpunkt. Dabei wird die gesamte Herstellungskette vom Wareneingang - oft auch schon von der Fabrik des Lieferanten - bis zum Verbrauchsort (Kunde / Abnehmer) ähnlich wie eine „Landkarte“ (Map) aufgezeichnet (Mapping).
Mit Hilfe dieser Ist-Map wird der Prozess bzw. Produktionsfluss (Material, Informationen, Mensch) sichtbar(er) – inklusive der nicht wertschöpfenden Elemente (Verschwendungen wie z.B. Überproduktion, Bestände, unnötige Transporte, Wartezeiten, Fehler), die es zu eliminieren oder minimieren gilt. Auch Engpässe lassen sich in diesem Zusammenhang identifizieren. Da man mit Einsatz dieser Methode nicht nur bestehende Prozesse / Wertströme aufzeichnet und analysiert, sondern auch einen Ideal- / Soll-Zustand entwickeln kann, wird diese Methode neben Wertstromanalyse und Wertstrom-Mapping zunehmend auch Wertstrom-Design genannt. Entscheidend ist beim Wertstrom-Design der Fokus auf den Faktor Zeit (Durchlaufzeit und Flussgrad) und auf die Perspektive der Kunden (interne und externe Kunden). Vorrangiges Ziel ist es, dem Kunden genau das zu liefern, was er braucht – zum richtigen Zeitpunkt, in der richtigen Menge und in der entsprechenden Qualität. Wertstrom-Design hilft dabei, schneller, flexibler und verschwendungsfreier (damit automatisch zu niedrigeren Kosten ) zu produzieren
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Wertstromanalyse
- Siehe auch:
Wertstrom- Design
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ploneglossarydefinition.2009-06-09.7369974743
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3G
- Das 3-"GEN"-Prinzip setzt sich zusammen aus den japanischen Begriffen
- GENBA (dem Ort des Geschehens, Shopfloor) - GENBUTSU (dem konkreten Produkt / Falschteil) - GENJITSU (den konkreten Umständen / Fakten). Der Schlüssel zu erfolgreichen Verbesserungen und Problemlösungen besteht darin, zum Ort des Geschehens zu gehen (Shopfloor), mit dem betroffenen Produkt oder Teil zu arbeiten und Zahlen, Daten, Fakten zu ermitteln.
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5M
- Methode zur Fehlervermeidung: Mensch, Maschine, Material, Methode und Messgröße.
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5W
- Die Fünf-Warum-Methode – eine Vorgehensweise zur Problemanalyse
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7 Arten der Verschwendung
- Die sieben Arten der Verschwendung in der Produktion (und im Office): Überproduktion (Über-Information), Bestände, Transport (Informationstransfer), Wartezeiten, Verschwendung innerhalb der Herstellung/Bearbeitung (Organisation des Arbeitsprozesses), unnötige Bewegungen, auftretende Fehler. Als eine weitere (8.) Art der Verschwendung kann die nicht genutzte Kreativität von Mitarbeitern aufgefasst werden
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Produktaudit
- Überprüfung der Ausführung im Hinblick auf Übereinstimmung mit den festgelegten Produktmerkmalen.
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Prozess
- Eine Reihe von sich wiederholenden Handlungen, Materialien und Informationen, die eine bestimmte Menge an Inputgrößen in eine Outputgröße umwandelt, wobei ein Produkt bzw. eine Dienstleistung entsteht.
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Prozessverbesserung
- Bezeichnet einen drastische Optimierung von operativen oder produktiven Prozessen (sehr Ergebnisorientiert)
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Prozesszertifizierung
- Ein dokumentierter Nachweis, dass ein Prozess das gewünschte Ergebnis liefert oder eine entsprechende Klassifikation erfüllt.
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Six Sigma
- Six Sigma ist eine auf Effizienz ausgerichtete Qualitätssicherungsmethode (eine Methodenlehre zur Problemlösung), bei der zunächst das Ziel definiert wird und dann die Fehlerabweichungen von diesem Idealziel ermittelt werden.
Zu dieser Methodik zählen unter anderem: Analytische Werkzeuge, Projektkontrollmaßnahmen, Berichtswesen und Managementmethoden.
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Spezifikationsgrenzen
- Grenzwerte für die akzeptable Leistung eines Merkmals. Wird zur Ermitlung des Sigma- Niveaus verwendet.
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TSSW (Thinking the Six Sigma Way)
- Ein mentales Modell für den Optimierungsprozess, bei dem die Ergebnisse die Folge kausalen Zusammenhangs sind und bei dem Six Sigma erheblich zur Lösung alltäglicher und geschäftlicher Probleme beiträgt.
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Yellow Belt (Six Sigma)
- Ein Mitarbeiter, der in der Problemlösung mit Hilfe von Six Sigma und in seiner Methodik geschult wurde (ca. 1 Woche bzw. 2 Tage). Ein Yellow Belt arbeitet als Helfer beim Prozessmanagement sowie bei Projekten der Green Belts bzw. Black Belts mit und überträgt diese Leitziele/Ideen auf seinen Arbeitsplatz sowie seine Abteilung und seinen Bereich.
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