Lexikon
- 3G
- Das 3-"GEN"-Prinzip setzt sich zusammen aus den japanischen Begriffen
- GENBA (dem Ort des Geschehens, Shopfloor)
- GENBUTSU (dem konkreten Produkt/ Falschteil)
- GENJITSU (den konkreten Umständen/ Fakten)
Der Schlüssel zu erfolgreichen Verbesserungen und Problemlösungen besteht darin, zum Ort des Geschehens zu gehen (Shopfloor), mit dem betroffenen Produkt oder Teil zu arbeiten und Zahlen, Daten, Fakten zu ermitteln. - 5M
- Methode zur Fehlervermeidung: Mensch, Maschine, Material, Methode und Messgröße.
- 5S
- Innerhalb von Kaizen fünf Maßgaben zur Gestaltung des Arbeitsplatzes:
- Seiri: Ordnung schaffen
- Seiton: Immer derselben Platz für Arbeits-/Hilfsmittel gewährleisten
- Seiso: Arbeitsplatz sauber halten
- Seiketsu: Arbeitsabläufe standardisieren
- Shitsuke: Ordnung und Sauberkeit halten
Dienstleistung(en) zum Thema:
Seminar 5S Basiswissen
Seminar 5S Auditor - 5w
- Die Fünf-W-Methode ist eine Vorgehensweise zur Problemanalyse. Das W steht für "warum".
5w ist eine Verbesserungstechnik, die dem Aufspüren der wahren Ursachen eines Problems dient.
Nach der 5w-Methode muss der Grund für das Auftreten eines Fehlers fünfmal mit "Warum?" hinterfragt werden, erst dann kommt man an die wahre Ursache (Root Cause).
5w verhindert, dass man sich zu schnell mit einer gefundenen Lösung begnügt anstatt in die Tiefe des Problems zu gehen. - 7 Arten der Verschwendung
- Die sieben Arten der Verschwendung in der Produktion (und im Office): Überproduktion (Über-Information), Bestände, Transport (Informationstransfer), Wartezeiten, Verschwendung innerhalb der Herstellung/Bearbeitung (Organisation des Arbeitsprozesses), unnötige Bewegungen, auftretende Fehler. Als eine weitere (8.) Art der Verschwendung kann die nicht genutzte Kreativität von Mitarbeitern aufgefasst werden
- A-PDCA-Modell
- Denkmodell zur Lösung eines Problems nach den fünf Arbeitsschritten: analysieren, planen, durchführen, checken, anwenden; vgl. FMEA und QFD, Standard- und Management-Qualitätstechniken, siehe PDCA/PDSA. (NACH DEMING)
- ABC- Analyse
- Hierbei ordnet man die Faktoren nach ihrer Wichtigkeit: A-Positionen haben hohe, B-Positionen mittlere und C-Positionen geringe Bedeutung. Aufgrund der geringen Bedeutung der C-Positionen steht in der Regel der erforderliche Analyseaufwand in keinem Verhältnis zum erzielbaren Nutzen.
- Überlastung (Muri)
- Unter Verlusten durch Überlastung (Muri) werden sowohl personelle Überbeanspruchungen mit der Folge von Übermüdung, Streß, Betriebsklimaverlust und Fehlerzunahme verstanden, als auch Anlagenfehlplanungen wie überhöhter Maschinentakt und zu kurze Umrüstphasen etc.
- Abnahmeprüfzeugnis EN 10204
- Die EN 10204 (DIN EN 10204) legt den Inhalt von Prüfbescheinigungen fest. Entsprechende Bescheinigungen werden als "Abnahmeprüfzeugnis EN 10204" bezeichnet.
- Abweichungen
- Es ist die Überschreitung von festgelegten Toleranzgrenzen oder Nichtbefolgung von festgelegten Verfahrensschritten.
Die ISO-Normen fordern, dass die Ergebnisse von Audits aufgezeichnet und den Verantwortlichen des auditierenden Bereichs zur Kenntnis gebracht werden. Außerdem wird verlangt, dass Korrekturmaßnahmen von den Verantwort-
lichen des Bereichs in vernünftiger Zeit vorgenommen werden. Schlussendlich wird auch Bezug auf das Management-Review genommen.
Einstufung der Auditabweichungen
Normalerweise werden folgende Einstufungen benutzt:
Major (Hauptabweichung)
Es wurden ganze Abschnitte der Norm oder der eigenen QM-Dokumentation, die Grundlage des Audits sind, nicht bearbeitet oder bei einer Tätigkeit im Unternehmen werden Anforderungen der Norm / der QM-Dokumentation systematisch nicht genutzt.
Minor (Nebenabweichung)
Eine einzelne Abweichung von den Anforderungen. Es gibt jedoch Fälle, bei denen eine ganze Anzahl von Neben-
abweichungen gegen eine spezielle Anforderung als Hauptabweichung eingestuft werden kann. Man könnte zu Grunde legen, daß mehr als drei Nebenabweichungen gegen eine Forderung eines Abschnitts der Norm eine Hauptabweichung begründen.
Controller definieren den Begriff Abweichung wie folgt:
Abweichungen sind Differenzen zwischen einer Plangröße (eventuell Sollgröße) und einer Istgröße und daher Anlaß für Führungskräfte, über mögliche Steuerungsmaßnahmen nachzudenken und solche auch einzuleiten. Mit Hilfe der Abweichungsanalyse werden die Ursachen einer Plan - Ist -, bzw. Soll - Ist - Abweichung ermittelt. Der Begriff Abweichung hat sich etabliert, obwohl damit unbeabsichtigt der Eindruck erweckt wird, man wolle eine Schuld zuweisen. Ersatzweise könnten auch die Begriffe Differenz, Unterschied, Zielerreichungsgrad oder Delta verwendet werden. Für die Controllerarbeit, die ja das Controlling der Manager unterstützen soll, sind sämtliche Abweichungen relevant, sowohl diejenigen, die sich im finanzwirtschaftlichen Bereich ergeben als auch solche, die aus reinen Leistungsvergleichen oder durch die Marktbeobachtung entstehen - also auch Abweichungen bei strategisch relevanten Größen wie Kundenzufriedenheit oder Marktanteil. - Abweichungsgenehmigung
- = vor der Realisierung eines Produkts erteilte Erlaubnis, von ursprünglich festgelegten Anforderungen an das Produkt abzuweichen.
- Affinitätsdiagramm
- Das Affinitätsdiagramm gehört zu den "Seven New Tools" (Managementwerkzeuge). Dabei werden qualitätsrelevante Ideen und Meinungen ermittelt, durch Zusammenfassung und Zuordnung zu einem Oberbegriff strukturiert und bewertet.
- Akkreditierung / Accreditation (engl)
- Formelle Anerkennung der Kompetenz eines Unternehmens/ einer Einrichtung, spezifische Aufgaben, Prüfungen oder Prüfungsarten auszuführen. Im Sinne des Qualitätsmanagements: Zertifizierungen von QM-Systemen durchzuführen.
„Akkreditierung“ ist ein Begriff aus der DIN- bzw. ISO-Welt, z.B. im Zusammenhang mit Prüflaboratorien oder mit der „offiziellen“ Autorisierung von Zertifizierern nach ISO 9001. Mittlerweile aber in allen möglichen Zusammenhängen verwendet. "Accreditation": International übliche Bezeichnung für den Prüfungsprozess, z.B. der JCAHO oder Alpha bei der der ISQuA, sowie das „Gütesiegel“. - Akkreditierungsstelle
- Organisation oder Institution, die Akkreditierungen durchführt.
- Alignment
- Alignment (Ausrichtung) ist ein internationaler Schüsselbegriff im Zusammenhang mit (strategischen) Veränderungen. Alignment bezieht sich auf die Konsistenz damit verbundener Pläne, Informationen, Prozesse, Ressourcenentscheidungen, Ergebnisse, Analysen und Lernprozesse. Das erfordert ein gemeinsames Verständnis von Zweck und Ziel, Vorgehensweise und Mittelverwendung in der Institution, bezüglich der Prozesse und in der zugehörigen Organisationseinheit.
- Allgemein anerkannte Regeln der Technik
- (aaRdT) In der Technik und im Umweltschutzrecht gebrauchter Begriff, der diejenigen Prinzipien und Lösungen beschreibt, die in der Praxis erprobt und bewährt sind und sich daher bei der Mehrheit der Praktiker durchgesetzt haben.
- Allgemeine Ursachen
- Ursachen von Variablen, die zufällig (natürlich) auftreten oder natürlich sind.
Die Änderung einer Ursache bewirkt keine vorhersagbare Veränderung des Ergebnisses. - Andon
- Ein Hilfsmittel zur Informationsweiterleitung bei auftretenden Problemen. Ein optisches Fertigungsinformationssystem, welches über Zeichen Fehler bei der Maschine aufzeigt.
- Anforderung
- Erfordernis oder Erwartung, das oder die festgelegt, üblicherweise vorausgesetzt oder verpflichtend ist.
- Anmeldung zur Zertifizierung
- Wenn das QM-Handbuch erarbeitet und die Verfahrensanweisungen ein gutes Stück vorwärts getrieben worden sind, kann man sich bei dem Zertifizierer anmelden. Hierzu gehört, dass man dies auch mit mündlichen Kontakten verbindet und Termine plant. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Verfahrensanweisungen zum geplanten Audit-Termin fertiggestellt und für eine gewisse Zeit in Kraft gesetzt sein müssen.
- ANOVA
- Analysis of variance = Varianzanalyse.
Eine Methode zur Ermittlung des Variationsgrads in einem Prozess und zur Ermittlung, ob die Variation signifikant oder auf allgemeine Ursachen zurückzuführen ist.
Eine Vorgehensweise zur Identifikation statistisch signifikanter Einflüsse auf eine Ergebnisvariable. - Anspruchsklasse
- Kategorie oder Rang, die oder der den verschiedenen Qualitätsanforderungen an Produkte, Prozesse oder Systeme mit demselben funktionellen Gebrauch zugeordnet ist.
- APQP
- APQP APQP, ist Teil der amerikanischen QS 9000 und ein kontinuierliches Projektmanagement für die Produkt- und Qualitätsplanung und für alle Phasen des Entwicklungsprozesses geeignet.
Ziel ist die Fehlervermeidung mittels einer einheitlichen, produktbezogenen Dokumentationsstruktur/-hierarchie, die dem Anwender (Hersteller) die notwendige Transparenz über das Herstellgeschehen liefert. Dadurch soll die Produktionslenkung vereinfacht werden. Alle projekt- und produktrelevanten Informationen und Dokumente werden zentral geplant, überwacht und verwaltet. - AQL-System
- Prüfsystem nach dem Acceptable Quality Level
- Arbeitsanweisung
- (QM-Arbeitsanweisung, AA)Arbeitsanweisungen sind arbeitsplatzbezogene Vorgaben (Was ist in welcher Reihenfolge zu tun?) und besitzen im wesentlichen den Charakter einer Checkliste. Der Einsatz einer Arbeitsanweisung ist sinnvoll, wenn trotz Erfahrung und Qualifikation des Mitarbeiters wiederholt dieselben Fehler gemacht werden. Arbeitsanweisungen eignen sich auch als gute Grundlage für die Einarbeitung neuer Mitarbeiter.
- Arbeitsschutz - Management
- Arbeitsschutz - Management
Die OHSAS 18001 ist analog den Normen ISO 14001 und ISO 9001:2000 konstruiert. OHSAS bedeutet Occupational Health and Safety Assessment Series und wurde von der British Standards Institution gemeinsam mit internationalen Zertifizierungsgesellschaften entwickelt.
Die Vorteile eines Managementsystems nach OHSAS 18001 sind:
· Erhöhung der Motivation der Mitarbeiter durch verbesserten Arbeitsschutz
· Senkung von Ausfallzeiten und Produktionsunterbrechungen
· Wettbewerbsvorteile als "sicheres und seriöses" Unternehmen
· Vermeidung finanzieller "Überraschungen" im Arbeitsschutz durch vorausschauende Einbeziehung des Arbeitsschutzes in das oberste Management.
Ein Managementsystem nach OHSAS 18001 ist zertifizierbar, jedoch nicht akkreditierbar. Letztes braucht jedoch nicht Ihre Sorge zu sein, da Sie von anerkannten Zertifizierern ein gültiges Zertifikat darüber erhalten können, das jährlich überprüft wird. - Arbeitssicherheit (AS)
- in einem Unternehmen getroffene Maßnahmen, um Unfall- und Gesundheitsgefahren der Mitarbeiter vorzubeugen.
- Arbeitsumgebung
- Satz von Bedingungen, unter denen Arbeiten ausgeführt werden.
- Assessment
- Im Rahmen des Qualitätsmanagements handelt es sich bei einem Assessment um eine Selbstprüfung (gelegentlich auch eine Fremdprüfung) mit dem Ziel, herauszufinden, wie weit die Organisation mit ihren kontinuierlichen Verbesserungen auf dem Weg zu Excellence vorangeschritten ist. Das Assessment zielt ausdrücklich nicht auf die Ausstellung eines Zertifikats.
- Assessment (bezogen auf Qualitätsmanagement)
- Selbstprüfung mit dem Ziel, herauszufinden, wie weit die Organisation mit ihren kontinuierlichen Verbesserungen auf dem Weg zu Excellence vorangeschritten ist.
- Attribute
- Diskrete Eigenschaften, zum Beispiel bestanden/nicht bestanden, gut/schlecht, Ja/Nein, anwesend/abwesend, akzeptabel/nicht akzeptabel, oder gelb/blau.
- Attributive Daten
- Daten diskreter Merkmale auf Basis von Zählungen.
- Audit
- Ein Audit ist eine Prüfung der Wirksamkeit der Umsetzung des Qualitätsmanagement-Systems in einem Betrieb. Es sind moderne Informationssysteme über Wirksamkeit und Schwachstellen die sich auf
- einzelne Produkte (Produkt-Audit/ Ergebnisse,
- Verfahren (Verfahrens-Audit/ Prozesse
- oder komplexe Zusammenhänge (System-Audit) beziehen.
Auditauftraggeber
Eine Organisation oder Person, die ein Audit anfordert. Der Auditauftraggeber kann die zu auditierende Organisation sein, welche das gesetzliche bzw. vertragliche Recht hat, ein Audit anzufordern.
Auditergebnis
Schriftlicher Bericht des Auditors nach einem Audit.
Alle Erkenntnisse über Mängel aus den Audits führen zu Korrekturmaßnahmen, die letztlich der Motor der stetigen Verbesserung des Qualitätssystems sind.
Bei einem Lieferantenaudit kann unter Umständen im Falle der Beschaffung ein schlechtes Auditergebnis zum Lieferantenwechsel führen. Bei hervorragendem Auditergebnis kann eine Entscheidung ermöglicht werden, die zur Reduktion der eigenen Wareneingangsprüfung führt.
Auditfragenkatalog
Zusammenstellung von Fragen zur Überprüfung des QM-Systems bei Audits
Auditor Zur Durchführung von Qualitätsaudits qualifizierte Person.
Auditprogramm Ein oder mehrere Audits, die für einen speziellen Zweck und Zeitraum geplant sind.
Dienstleistung(en) zum Thema:
Auditor/ Auditorenleiter nach IRCAProduktaudit nach VDA 6.5 Prozessaudit VDA 6.3 - Vorstellung RegelwerkProzessauditor VDA 6.3 - Lieferkette - Auftraggeber
- DSQ-Schrift 11-04;6.Auflage
- Aufzeichnung
- Dokument, das erreichte Ergebnisse angibt oder einen Nachweis ausgeführter Tätigkeiten bereitstellt.
- Ausschuss
- Bei Ausschuss handelt es sich um fehlerhafte Produkte, bei denen die spezifizierten Qualitätsforderungen auch nicht durch Nacharbeit erfüllt werden können. Ein anderer Verwendungszweck ist auch nicht möglich.
- Auswahl der Zertifizierstellen
- Bei der Auswahl der Zertifizierer befindet man sich grundsätzlich in mehreren Schwierigkeiten. Ein Kriterium sind sicher die Kosten. Aber die Bandbreite des Marktes lässt diese Unterschiede insgesamt gering erscheinen, da in der Entwicklungsphase des Handbuches und der Verfahrensanweisungen in der Regel die höheren Aufwendungen anfallen, insbesondere wenn man die internen Kosten berücksichtigt.
Wichtiger ist demnach, die Qualität des Zertifizierers zu erkennen. Neben wenigen großen Gesellschaften gibt es zahlreiche kleine, die vielfach Spezialisten in bestimmten Segmenten sind. In diesen Fällen ist die Entscheidung oft einfach. Vielfach begründet die Qualität auch den Ruf des Zertifizierers, der für den Auswählenden schon deshalb wichtig ist, da seine Kunden der Zertifizierung auch Anerkennung zollen sollen.Grundsätzlich sind DIN-EN-ISO-Zertifizierungen international gültig.
Daher kann auch eine ausländische Gesellschaft in Deutschland und eine deutsche im Ausland auditieren und zertifizieren. Insoweit sind vertragliche gegenseitige Anerkennungen gelegentlich ein weiteres Entscheidungs-
kriterium. Da aber weltweit die Maßstäbe der Akkreditierer nicht ausreichend harmonisiert sind, also von Land zu Land große Unterschiede bestehen, ist noch lange nicht jeder, der als Zertifizierer akkreditiert ist, für jedes Projekt geeignet. Zertifizieren ist zum Markt geworden, in dem z.T. mit recht unkonventionellen Methoden agiert wird. - Automotive Excellence
- Automotive Excellence (Einführung eines Managementsystems in der Automobilbranche) soll keine Methode oder Vorgehensweise für die Einführung eines MS sein. Vielmehr versteht man darunter eine Qualitätsphilosophie bzw. Strategie. Sie lässt dem einzelnen Unternehmen die Freiheiten die es bei der Einführung eines QMS wünscht. Das Unternehmen muß seinen eigenen Weg festlegen und bestimmt somit die Güte des Managementsystems selbst.
Vorbild für Automotive Excellence ist das EFQM-Modell. Die einzelnen Kriterien geben nur Hinweise zur Erfüllung, aber keine Vorschriften. Ziel ist es, dass ein Unternehmen das Bewusstsein entwickeln muss, langfristig zu denken und somit auch langfristig den Unternehmenserfolg (Gewinnsteigerung, Qualitätssteigerung, Image, Zufriedenheit bei Kunden und MA) zu sichern, es muss Stärken erkennen und sie nutzen, eine ständige Verbesserung anstreben, Unternehmensabläufe ergebnisorientiert gestalten und sich durch schnelles Lernen einen Vorsprung gegenüber anderen Unternehmen sichern. Diese Prozesse müssen automatisch und regelmäßig ablaufen um daraus Maßnahmen abzuleiten und diese dann einzuleiten. Wichtig für den Erfolg von Automotive Excellence ist die Konsequenz in der Umsetzung, Disziplin, eine Zielableitung und Kooperationsfähigkeit. - ÄZQ
- "Ärztliches Zentrum für Qualität" in der Medizin, ehemals Zentralstelle der Ärzteschaft zur Qualitätssicherung. Koordiniert die Arbeit der ärztlichen Spitzenorganisationen auf dem Gebiet der Qualitätssicherung.
- Baumdiagramm
- Erschaffung einer zusammenhängenden und geordneten Übersicht über alle wichtigen Maßnahmen zur Lösung eines Problems.
- Benchmark
- Ein Standard, anhand dessen etwas beurteilt werden kann oder mit welchem etwas verglichen werden kann.
Z.B. Vergleich der Leistung eines Prozesses mit der Prozessleistung eines führenden Unternehmens z.B. Wettbewerbers. Die ermittelten Kennzahlen (Benchmarks) geben Zielsetzungen für die eigene, zukünftige Leistungsfähigkeit vor.
Die Ergebnisse sollen somit helfen, die Qualität und Effektivität der eigenen Produkte und Prozesse zu verbessern. - Benchmarking
- Benchmarking stellt eine systematische Methode dar, die es Organisationen erlaubt, die eigenen Leistungen, Methoden und Verfahren mit denen der Marktführer (Best in Class) oder mit Weltklasseunternehmen (Business Excellence) zu vergleichen. Es ist ein zielgerichteter, kontinuierlicher Prozess, bei dem die Vergleichsobjekte unternehmens- bzw. branchenintern oder branchenübergreifend analysiert werden. Dabei werden Unterschiede, deren Ursachen und Verbesserungsmöglichkeiten, basierend auf erfolgskritischen Merkmalen ermittelt.
- Beschaffungsmanagement (Purchasing)
- Die Organisation muss ihre Beschaffungsprozesse lenken, um sicherzustellen, dass das beschaffte Produkt den Anforderungen entspricht.
- Beschwerdemanagement
- Auch Complaintmanagement. Umfasst die Planung, Durchführung und Verfolgung von Maßnahmen, die die Beschwerden von Kunden betreffen. Mit Hilfe des Beschwerdemanagements sollen Geschäftsbeziehungen zu unzufriedenen Kunden wieder hergestellt werden. Unzufriedenheit ist häufig dafür verantwortlich, dass Kunden für Konkurrenzangebote empfänglich werden.
- Besonderes Merkmal
- ISO/TS 169494:2002 Kap.3.1.2
- Bewertung
- Tätigkeit zur Ermittlung der Eignung, Angemessenheit und Wirksamkeit der Betrachtungseinheit oder um festgelegte Ziele zu erreichen.
- Black-Box-Methode
- Analysetechnik. Betrachtung eines Systems als "schwarzen Kasten" unter Vernachlässigung seiner inneren Struktur und Abläufe. Das Systemverhalten (Funktion) kann dann anhand der Input- und Output- Relationen analysiert werden.
- Blöcke
- Gruppen von Versuchseinheiten, die in einer Versuchsanordnung ähnlich behandelt werden.
Blöcke werden normalerweise durch Hintergrundvariablen definiert. - Blue Print
- Es ist eine Instrument für die Planung und Kontrolle von Dienstleistungs-Prozessen durch die Visualisierung des Prozesses sowohl aus Kunden- als auch aus Unternehmenssicht.
- Brainstorming
- Methode zur Sammlung von Ideen oder Lösungsvorschlägen.
- Budgetierung
- Im weiteren Sinne wird das Wort Budget verwendet, um den rechnerischen Teil der Planung zu kennzeichnen (die Planungsrechnung) - z.B. Absatzmengen, Umsatz, Kosten, Kopfzahlen, Leistungen. Budgetierung im engeren Sinne meint den Prozeß der jährlichen Planung des wertmäßigen Erfolgs.
Instrumente der Budgetierung sind: Planbilanz, Plan - Erfolgsrechnung, Finanzplan, Zahlungsbereitschaftsbudget.
Budget heißt nicht, dass das Geld auch ausgegeben werden muß, sondern es ist, da es sich ja aus den Unternehmens-
zielen ableitet, die Leitplanke auf dem Weg der Zielerreichung. - Business Excellence
- Zustand einer langfristigen und nachhaltigen Erfolgsposition einer Organisation am Markt als Ergebnis eines hochwertigen Managementsystems.
Business Excellence steht in engem Zusammenhang mit den TQM-Ansätzen. Das EFQM-Excellence-Modell, das dem europäischen Qualitätspreis zu Grunde liegt, definiert die Anforderungen an exzellente Unternehmen.
Seit 1999 wird auf den Bestandteil "Business" im Namen des Modells verzichtet, um zu unterstreichen, dass auch Organisationen, die keine Unternehmen sind (z.B. Vereine, Kommunen) nach dem Modell bewertet werden können. - Capability Maturity Model
- Hauptsächlich geht es um die Verbesserung von Softwareentwicklungsprozessen. Die sichtbaren Vorteile liegen vor allem in einer besseren Abschätzung der benötigten Ressourcen, wie Zeit, Personal und Geld. Das Nachbearbeiten der Aufträge soll minimal gehalten werden und in dieser Branche bekanntes „Feuerlöschen“ gänzlich vermieden werden. Weiterhin soll die Wiederverwendbarkeit von früheren Softwaren gesteigert werden.
Desweiteren soll CMM dem prozessüberwachenden Organ eine Möglichkeit schaffen, zu jeder Zeit direkt Entscheidungen treffen zu können. CMM selbst schreibt je nach Stufe vor, diese prozessüberwachenden Instanzen festzulegen.
Zuerst muss jedoch der Standpunkt eines Unternehmens bestimmt werden. Es muss bewertet werden, welche Qualität die Softwareentwicklungsprozesse selbst erreicht haben. CMM bietet einen Kriterienkatalog, nach dem ein einzelner Prozess oder das gesamte Unternehmen in Reifestufen gegliedert werden kann.
Das Bewertungsverfahren mit Hilfe eines Fragebogens wird als Assessment bezeichnet.
Dieser Fragebogen kann auf den in CMM festgelegten Fragen zur Stufenbestimmung basieren. Er wird durch die 18 Hauptkriterien, sogenannte Key Process Areas, definiert.
Jedem Hauptkriterium sind Aspekte zugeordnet, die als Key Practices bezeichnet werden. Diese geben an, was alles zu tun ist, um das jeweilige Hauptkriterium zu erfüllen, es wird jedoch nicht festgelegt, wie das umgesetzt werden soll. CMM definiert also keine Prozesse, sondern lediglich deren Verwendung und Nutzen. Der Fragebogen bildet das Herzstück von CMM. Anhand der Auswertung des Assessments kann der Reifegrad der Softwarefirma bestimmt werden
Die fünf Stufen des CMM
1 Ad hoc (Initial)
· Ad-hoc-Prozess
· Keine formelle Planung und Kontrolle
· Kein oder schlechtes Konfigurationsmanagement
2 Wiederholbar (Repeatable)
· Etabliertes Projektmanagement
· Abwicklung von Standardprojekten wird beherrscht; bei neuartigen Projekten größere Risiken
· Prozess ist abhängig von den Personen, die ihn durchführen
· Keine etablierten Maßnahmen zur Verbesserung des Prozesses
3 Definiert (Defined)
· Der Prozess ist klar definiert und läuft definitionsgemäß ab
· Es existiert eine Gruppe mit der Aufgabe, den Software Engineering Prozess zu lenken und zu verbessern
4 Geführt (Managed)
· Eine Mindestmenge an Qualitäts- und Produktivitätsmessgrößen wird erhoben und ausgewertet
· Es gibt eine Datenbank, in der alle relevanten Daten über den Prozess abgelegt werden und Mittel zur Pflege und Auswertung dieser Daten
5 Optimierend (Optimizing)
· Etablierter Regelkreis für Messung und Verbesserung des Prozesses
· Datenerhebung und Erkennung von Schwachstellen weitgehend automatisiert
· Durchgeführte Maßnahmen aus dem erhobenen Datenmaterial begründet
· Etablierte Ursachenanalyse für alle Fehler und zugehörige Fehlerpräventionsmaßnahmen - CAQ
- CAQ- Computer Aided Quality Assurance
Computerunterstützte Qualitätsüberprüfung und -sicherung. CAQ erhöht die Effektivität bei der Prüfdatenerfassung, -verwaltung, -analyse, verringert den Prüfaufwand und ermöglicht ein leichteres Erstellen von Prüf- und Qualitätsberichten und homogenisiert deren Darstellungen. - Case-Management
- Sammelbegriff für eine fallbezogene bis individuelle Betreuung des Patienten während eines stationären Aufenthalts, der Dauer der Versicherung bei einer Kasse durch einen Case-Manager. Durch ein Case-Management soll ein straffer Ablauf der Krankenbehandlung ohne Umwege sichergestellt werden.
- Case Mix
- Fallartenbezogene Zusammensetzung der Patientenpopulation einer Einrichtung des Gesundheitswesens
- CE – Zeichen
- Ein Symbol zur Markierung von Erzeugnissen, die den technischen Richtlinien der Europäischen Union gerecht werden.
- Change Management
- = eine geplante Veränderung auf der Basis bewusst getroffener Entscheidungen anstelle von ungeplanten Wechsel.
Dienstleitsung(en) zum Thema:
Seminar Change Management - Chi-Quadrat-Verteilung
- Summe der Quadrate standardisierter normalverteilter Variablen.
- Co-Auditor
- Der Audit-Leiter und ein Co-Auditor bilden das Audit-Team.
- Company – Wide Quality Control (CWQC)
- Ist eine Bezeichnung für ein unternehmensweites Qualitätskonzept, das gezielt Mitarbeiter aller Hierarchieebenen mit einbezieht. CWQC ist eine Qualitätsphilosophie, welche besagt, dass die Qualität wichtiger ist als ein kurzzeitiger Gewinn.
- Compliance
- Unter dem Begriff Compliance wird in der Krankenversorgung vor allem der Grad der Übereinstimmung verstanden, mit dem sich ein Patient an ärztliche Anordnungen hält. Der Begriff gewinnt in jüngerer Zeit auch in einem weiteren Sinn der Übereinstimmung von Anforderungen bzw. Vorgaben und Realität (Messwert) an Bedeutung .
- Computer Aided Manufacturing (CAM)
- Ist eine computerunterstützte Fertigung die die direkte Steuerung von Produktionsanlagen sowie ihrer Logistiksysteme mit der Hilfe von fertigungsrelevanter Informationen, ermöglicht.
- Computer Aided Planning (CAP)
- = computerunterstütze Planung von Arbeitsvorgängen und Arbeitsschritten mit dem Einsatz von Betriebsmitteln und Ressourcen auf der Basis der Konstruktion.
- Corporate Identity
- Die Unternehmensidentität ergibt sich aus der Konsistenz der Unternehmenskultur und der Art und Weise, in der sich das Unternehmen nach innen und nach außen verhält. Im Idealfall sind die kulturelle Ausrichtung und das Auftreten des Unternehmens widerspruchsfrei.
- CTQ - Critical to Quality
- CTQ ist die Abkürzung von »Critical to Quality« und bezeichnet die qualitätskritischen Merkmale eines Produkts, eines Prozesses oder Systems. Korrekter müsste man also von »Critical to Quality-Characteristics« sprechen.
Es gibt drei Arten von CTQ:
- Kundenkritische Merkmale
(Was ist dem Kunden wichtig?)
- Prozesskritische Merkmale
(Was ist für die Leistungserstellung wichtig?)
- Vorgabenkritische Merkmale
(Sind gesetzliche Vorschriften, Standards zu beachten?)CTQs schlagen sich in den Ergebnisfaktoren eines Prozesses nieder und sind durch die Einsatzfaktoren des Prozesses (mit) determiniert. - D/TDL Teile
- Sicherheitsrelevante Teile die durch den Kunden definiert werden und speziellen Auflagen unterliegen.
- Data-Warehouse
- Begriff für betriebliche Auswertungssysteme, die es erlauben, in einfacher Form Auswertungen für Führungsaufgaben auf allen Ebenen eines Betriebes zu erhalten. Data-Warehouse-Ansätze stehen in der allgemeinen Tradition von Datenbanken und Management- Informationssystemen. Sie erstellen ihre Daten direkt oder aus anderen DV-Systemen entsprechend den vorgegebenen Auswertungszielen.
- Deming-Kette (PDCA - Zyklus)
- Mit dem Bild einer Kette stellt Deming die Verzahnung und Folgen der Maßnahmen und ihrer Auswirkungen dar. Dabei steht die Qualitätsverbesserung am Anfang der Kette, was direkt mit Produktivitätsverbesserung und somit Kostenreduzierung einhergeht. Daraus leiten sich Preisreduzierung und Steigerung des Marktanteils ab, was zur Sicherung der Unternehmensposition führt. Diese wiederum bewirkt die Sicherung der Arbeitsplätze und erlaubt in überschaubarer Zeit den Return on Investment.
- Deming-PDCA-Zyklus
- Zur Prozessbeherrschung sind Prozessverstehen und Prozessentwicklung Voraussetzungen. Deming-PDCA-Zyklus (Plan, Do, Check, Act). Die deutsche Version des PDCA-Zyklus lautet PTCA-Kreis (Planen, Tun, Checken, Aktion).
- Deming W. Edwards
- Eine Persönlichkeit im Bereich des Qualitätsmanagements. Deming (1900-1993) führte die Arbeit von Shewhart weiter und setzte sich stark für die Philosophie kontinuierlicher Verbesserungen, Verantwortlichkeit des Managements und fundiertes Wissen ein. Deming legte besonderes Gewicht auf das Phänomen der Variation und damit der statistischen Beherrschbarkeit, d.h. Vorhersagbarkeit, und führte den Verbesserungszyklus Plan-Do-Check-Act ein.
- Demings Management Programm
- Ist die übergreifende Bezeichnung für die von W.E. Deming entwickelte Unternehmensphilosophie, die als Qualitätsphilosophie in ihrer Gesamtheit verstanden wird. Sie zielt auf Qualität und ständige Verbesserungen des Produktionsprozesses ab.
- Deployment
- Prozess der Sicherstellung, dass eine Methode von einer Organisation verstanden und angewendet wird.
- Design of Experiments
- (DoE) Faktorielle Versuche und die zugehörige Verbesserungsmethodik. Wurde in den 1920er Jahren von Ronald A. Fisher erfunden und ursprünglich in den landwirtschaftlichen und biologischen Wissenschaften angewendet. Anwendung in der Industrie seit den 1930er Jahren. In den vergangenen Jahren hat die Versuchsplanung neue Popularität erreicht, die zum Teil auf Six Sigma zurückzuführen ist (vgl. Faktorversuche).
- Design Verification Plan
- Der Entwurfsbestätigungsplan (Design Verification Plan / DVP) ist der abschliessende Schritt einer DFMEA.
- Deutsche Gesellschaft für Qualität
- Von ihren Mitgliedern getragene gemeinnützige und unabhängige Organisation.
Adresse:
Deutsche Gesellschaft für Qualität e.V.
August-Schanz-Straße 21A
60433 Frankfurt am Main
Tel.: (0 69) 9 54 24-0
Fax: (0 69) 9 54 24-1 33
E-Mail: info@dgq.de
Internet: www.dgq.de - Deutscher Akkreditierungsrat
- Aufgaben des Deutschen Akkreditierungsrat (DAR):
- Koordinierung, der in Deutschland erfolgenden Tätigkeiten auf dem Gebiet der Akkreditierung und Anerkennung von Prüflaboratorien, Kalibrierlaboratorien, Zertifizierungs- und Überwachungsstellen,
- Führen eines zentralen deutschen Akkreditierungs- und Anerkennungsregisters
- Wahrnehmung der deutschen Interessen in nationalen, europäischen und internationalen Einrichtungen, die sich mit allgemeinen Fragen der Akkreditierung und Anerkennung beschäftigen
Adresse:
Deutscher Akkreditierungsrat (DAR)
c/o Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM)
Unter den Eichen 87
12205 Berlin
Tel.: (0 30) 81 04-37 13
E-Mail: dar@bam.de
Internet: www.dar.bam.de - Deutscher Qualitätspreis
- Der Deutsche Qualitätspreis ist der "Ludwig-Erhard-Preis für Spitzenleistungen im Wettbewerb".
Der Ludwig-Erhard-Preis wird jährlich an Unternehmen und Organisationen vergeben, die durch ihr Handeln auf allen betrieblichen Ebenen ein permanentes Bewusstsein für Spitzenleistungen erzeugen und dies durch Ertragsverbesserung, Kunden- und Mitarbeiterorientierung, die konsequente Ausrichtung an Prozessen sowie deren kontinuierliche Verbesserung dokumentieren.
Die Bewertung der Bewerber für den Ludwig-Erhard-Preis orientiert sich an dem Qualitätsgedanken, der von der European Foundation for Quality Management (EFQM) im EFQM-Modell für Excellence festgelegt wurde.
Die Initiative Ludwig-Erhard-Preis wird von den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft BDA, BDI, DIHK, HDE und ZDH, der Ludwig-Erhard-Stiftung sowie den technisch-wissenschaftlichen Vereinen DGQ und VDI getragen und steht unter der Schirmherrschaft des Bundeswirtschaftministers.
Ziel der Initiative ist es, die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschland nachhaltig zu steigern.
Informationen finden Sie unter www.ilep.de - DFMA
- Eine Methode zur Optimierung von konstruktiven Gestaltungen und Herstellkosten, Verkürzung der Entwicklungszeit und Verringerung der Teilenanzahl. Eine Methode zur Reduzierung des Monatgeaufwandes und zur Steigerung der Qualität.
- Die Sieben Arten der Verschwendung (Muda)
- Verschwendung, welche in einem Unternehmen entstehen kann ist insbesondere an dem Anteil der nicht wert- erhöhenden Tätigkeit in einem Prozess zu sehen: Überproduktion, Wartezeit, überflüssiger Transport, ungünstiger Herstellungsprozess, überhöhte Lagerhaltung, unnötige Bewegungen und Herstellung fehlerhafter Teile.
- DIN EN ISO
- Harmonisierte Normen, die auch als Deutsche Norm übernommen wurden. Siehe auch ISO
- DIN EN ISO 9000 ff
- International Anerkannte Normenreihe zum Qualitätsmanagement und zur Qualitätssicherung/QM-Darlegung.
- DIN EN ISO 9000ff.: 2000
- Die im Jahre 1987 entstandene, 1994 überarbeitete und 2000 reformierte Norm beschreibt Qualitätsmanagementsysteme. Nach diesen Norm- Empfehlungen erfolgen die Zertifizierungen. Mit der reformierten Auflage wurde ein großer Schritt in Richtung TQM (Total Quality Management) getan.
- DMADOV
- DMADOV ist eine Kleine Abänderung der DMADV Methodik: Definieren, Messen, Analysieren, Design, Optimieren und Prüfen (Verify). Es gibt einige andere „Arten” von DfSS: DCCDI, IDOV und DMEDI. DCCDI ist durch Geoff Tennant bekannt geworden und ist definiert als Definieren, Kundenkonzept (Customer Concept), Design, Einführung (Implement). Es gibt viele Ähnlichkeiten zwischen diesen Phasen und den Phasen des DMADV.
- DMADV
- DMADV, steht für die Phasen eines Prozessmanagement-Prozesses.
DMADV ist der Kernprozess des Qualitätsansatzes im Qualitätsmanagement, Design for Six Sigma (DFSS) hat als Ziel, neue Produkte und Prozesse so zu entwickeln oder weiterzuentwickeln, dass ein vorgegebenes Six Sigma Leistungsniveau erreicht wird. - DMAIC
- Der DMAIC-Zyklus ist das Herz von Six Sigma und den damit durchgeführten Verbesserungsprojekten. Er stellt ein strukturiertes, phasenartiges Vorgehen bereit, das in jedem Verbesserungsprojekt durchlaufen wird.
Die Bezeichnung DMAIC kommt von den Anfangsbuchstaben der Zyklus-Phasen. Diese sind:
- Define
Festlegen des Projektumfangs, -ziels, der Zuständigkeiten in einer Projektcharter, Ermittlung der Stimme des Kunden und seiner kritischen Anforderungen (CTQ)
- Measure
Es werden die diskreten oder stetigen Daten erhoben, mit deren Hilfe die wahren Ursachen für die Variation im Prozess ermittelt und belegt werden sollen.
- Analyze
In dieser Phase werden die wahren Ursachen für ein Problem gesucht. Dazu werden - wo immer möglich - statistische Verfahren wie z.B. die Regressionsanalyse angewendet und die Ergebnisse statistisch beurteilt (z.B. mit dem Gütemaß r2).
- Improve
Diese Phase sucht die Verbesserung bzw. Lösung des Problems. Dazu werden mit Krativitätstechniken (z.B. Brainstorming) mögliche Lösungsansätze aufgezeigt und anschließend nach Kosten/Nutzen-Gesichtspunkten ausgewählt. Bewährt sich die Lösung im Pilotbetrieb, wird ein umfassender Implementierungsplan erstellt.
- Control
Die Phase schließt das Verbesserungsprojekt ab. Gefundene Lösungen werden dokumentiert und standardisiert und hinsichtlich ihrer Ergebniswirkung (Net Benefit, Blue Dollars, Green Dollars) beurteilt. Mit dem Projektabschluss werden der Black Belt und anderen Teammitglieder offiziell aus dem Team entlassen. - DMAIC (Six Sigma Methodik)
- Fünf Hauptphasen der Six Sigma Methodik: Define, Measure, Analyze, Improve, Control (Definieren, Messen, Analysieren, Optimieren, Kontrollieren) mit deren Hilfe Probleme in einem Prozess oder bei operativen Schwierigkeiten aufgrund von Daten und analytischen Methoden gelöst oder eliminiert werden.
- Dokument
- Information und ihr Trägermedium.
- Drei Mu (Muda, Mura, Muri)
- Diese Begriffe stellen die Grundlage für die Verlustphilosophie von Toyota dar. Die Schwerpunkte werden auf die Identifizierung von Verschwendung gelegt. Siehe auch unter Muda, Mura und Muri.
- DRGs
- Diagnosis Relation Groups / AR = Australian Refined. In Deutschland: Fallgruppenbezogene Zuordnung und Abrechnung der in Anspruch genommenen Leistungen in Behandlung, Pflege, Verwaltung etc. im Rahmen der stationären Krankenhausversorgung
- Durchlaufzeit
- Zeit vom Auftragseingang bis zur Lieferung an den Kunden. Dabei werden nicht nur externe sondern auch interne Kunden berücksichtigt.
- Durchschnitt
- Siehe Mittelwert
- EBM
- Evidence-Based Medicine. Systematischer Gebrauch der gegenwärtig besten wissenschaftlichen Erkenntnis für Entscheidungen in der medizinischen Versorgung des individuellen Patienten
- Effekt
- Die Änderung der Ergebnisvariablen, y, aufgrund von Veränderungen eines Einsatzfaktors, x, in einem faktoriellen Versuch.
- Effizienz
- Verhältnis zwischen dem erreichten Ergebnis und den eingesetzten Ressourcen.
- Einfache Prozessregelung (EPR)
- Eine stark vereinfachende Form der Regelkartentechnik wird auch als Preset Control Limits (Precontrol) bezeichnet, da hier die Regelgrenzen von vornherein festgelegt sind
- Einsatzfaktoren
- Die in einem Prozess eingesetzten Faktoren; reichen von Arbeit, über Material zu Maschinen, Strom, Temperatur usw.
- EN ISO 9000
- Diese Norm definiert Grundlagen und Begriffe zu Qualitätsmanagementsystemen.
Erläutert werden die Grundlagen für Qualitätsmanagementsysteme und die in der Normenreihe EN ISO 9000 ff. verwendeten Begriffe.
Die europäische Norm ISO 9000:2000 wurde in drei offiziellen Fassungen in englischer, deutscher und französischer Sprache veröffentlicht. - Entwicklung
- Satz von Prozessen, der Anforderungen in festgelegte Merkmale oder in die Spezifikation eines Produkts, eines Prozesses oder eines Systems umwandelt.
- Entwicklungsplanung
- Eine Entwicklung ist eine Entdeckung neuer Wege. Daher ist eine sorgfältige Planung unter Berücksichtigung von Alternativen erforderlich.
- Erstbemusterung
- Mit der Erstbemusterung erbringt der Lieferant den Nachweis,dass seine Produkte die vom Kunden geforderten Qualitätsanforderungen erfüllen.
Oftmals wird auch die aus dem englischen kommende Abkürzung FAI (First Article Inspection) verwendet. - Erstmuster
- DSQ-Schrift 11-04;6.Auflage
- Erstmusterprüfbericht
- Vor Beginn der Serienfertigung werden die ersten Teile, die unter Serienfertigungsbedingungen produziert werden dem Kunden vorgelegt. Im Erstmusterprüfbericht (EMPB) teilt der Kunde dem Lieferanten die Soll- und festgestellten Istwerte mit.
- Evolutionary Operation
- (EVOP) Ein Konzept von E. P. Box zur Durchführung von faktoriellen Versuchen an laufenden Prozessen.
Mit Hilfe von EVOP können Produktionsmitarbeiter faktorielle Versuche bei laufender Produktion mit zufriedenstellender Prozessleistung und minimaler - Fähigkeit
- Eignung einer Organisation, eines Systems oder eines Prozesses zum Realisieren eines Produkts, das die Anforderungen an dieses Produkt erfüllen wird.
- Feedback / Feedforward / Regelkreis
- Feedback bedeutet Rückkopplung und umfasst die Rückmeldung realisierter Ist- Werte zum Vergleich mit Planwerten
(klassischer Soll - Ist - Vergleich). Die Rückkopplung schafft die Möglichkeit, eine Abweichungsanalyse aufgrund der Regelungsmechanismen in Gang zu setzen (Maßnahmeneinleitung).
Feedforward bedeutet Vorkopplung.
Durch die Verbindung von Planwerten mit erwarteten Istwerten (Erwartungsrechnung) entsteht die Vorkopplung. So können bereits vor dem Eintritt einer Störung Maßnahmen ergriffen werden. Der Rückkopplungskreislauf in der Führung:
- Maßnahmen anordnen
- Istwerte erfassen
- Soll- und Istwerte vergleichen
- Sollwerte bestimmen
- Maßnahmen bestimmen
- Entscheidungen kontrollieren
- in Gang setzen und ausführen
In der strategischen Führung wird die Vorkopplung zum Hauptsteuerungskreislauf, da dort Entscheidungen zur Anpassung der Pläne zu treffen sind, bevor man auf Ist- Daten zurückgreifen kann.
Vielmehr wollen die Entscheidungen zur Strategieanpassung auf der Grundlage verbesserter oder detaillierterer Zukunftserwartungen getroffen sein. - Fehler
- Nichterfüllung einer Anforderung.
- Fehlergewichtung
- Die Einteilung der bei einer Einheit möglichen Fehler in bestimmte Fehlergeweichtsklassen.
- Fehlerklassifizierung
- Die Fehlerklassifizierung ist ist die Einstufung möglicher Fehler einer oder mehrerer Einheiten.
- Fehlerkosten
- Gruppe von Qualitätskosten-Elementen, mit denen Kosten erfasst werden, die durch die Nichterfüllung von Einzelforderungen im Rahmen von Qualitätsforderungen verursacht wurden.
- Fehlersammelliste (aus Qualitätswerkzeugen)
- Eine der Standard-Qualitätstechniken. Formblatt zum systematischen Sammeln von Fehlern. Eine Methode zur schnellen Erfassung und übersichtlichen Darstellung von Daten mit einem von zwei möglichen Merkmalen nach Art und Anzahl
- Fehlervermeidung
- ISO/TS 16949:2002 Kap.3.1.4
- Fehlleistungsaufwand
- Unter diesem Begriff versteht man den bewerteten Verbrauch von Leistungen und Gütern im gesamtemn Unternehmen, welcher durch Fehlhandlungen und deren Auswirkungen entsteht.
- First Pass Yield
- Der bestimmte Prozentsatz an Ergebnissen, die bereits im ersten Prozessdurchlauf korrekt sind und keine Nacharbeit erforden.
- FIT (failure in time )
- Failure in Time (Abk.: FIT) beschreibt die Ausfallrate technischer Komponenten, insbesondere elektronischer Bauteile. Die Einheit FIT gibt dabei die Anzahl der Bauteile an, welche in 109 Stunden ausfallen (Ausfallrate bei 1 Fit: , also einmal in ca. 114.000 Jahren). Bauteile mit einem hohen FIT-Wert fallen statistisch gesehen häufiger aus als solche mit einem niedrigen Wert.
Mit Hilfe der FIT-Werte einzelner Bauteile lässt sich die Ausfallwahrscheinlichkeit komplexer Geräte bereits in der Konstruktions- oder Planungsphase berechnen. Hierbei geht man falls keine Redundanzen vorliegen davon aus, dass der Ausfall eines beliebigen Einzelteils zum Versagen des ganzen Geräts führt. Aus der Summe der Ausfallraten der Einzelteile ergibt sich somit die des ganzen Geräts. Wie alle statistischen Kenngrößen kann eine FIT-Berechnung keine Aussage über Fehler eines bestimmten Einzelgeräts liefern, sondern immer nur Anhaltspunkte für eine größere Serie.
Typische FIT-Werte für bedrahtete elektronische Bauteile sind:
Bauelement FIT-Wert Lötstelle 1 Widerstand 1,5 Silizium-Diode 3 Silizium-Transistor 5 Keramikkondensator 6 Folienkondensator 10 IC-Sockel (je Kontakt) 10 Steckkontakt 10 Tantal-Elektrolytkondensator 40 Silizium-Leistungsdiode 50 Silizium-Leistungstransistor 60 Integrierte Schaltung (SSI) 100 Integrierte Schaltung (MSI/LSI) 200 Netztrafo, Relais 200 Potentiometer 200 Aluminium-Elektrolytkondensator 500 Oberflächenmontierte Bauteile (SMD) haben teilweise wesentlich günstigere Werte. Diese Werte sind nur als Anhaltspunkte zu nehmen, da sie je nach Literaturquelle und Bauteil durchaus um den Faktor 10 unterschiedlich angegeben werden. Außerdem sind die Werte sehr stark von der Temperatur abhängig, eine Temperaturerhöhung um 25 °C verzehnfacht die Ausfallrate (Gesetz von Arrhenius). Ferner ist die Umgebung zu berücksichtigen (Feuchtigkeit, Höhe, Strahlung, Erschütterungen, usw.).
Die MTTF, also die wahrscheinliche Lebensdauer eines (nicht reparierbaren) Geräts, ist der Kehrwert der Ausfallrate. Mathematisch exakt gilt das jedoch nur für eine zeitinvariante (=konstante) Ausfallrate.
Quelle: Wikipedia - Freigabe
- Erlaubnis, zur nächsten Stufe eines Prozesses überzugehen.
- Gaußsche Glockenkurve
- Die Ursachen für Streuungen, die bezogen auf ein Merkmal bei der Beobachtung von Prozessen festzustellen sind, können vielfältig sein. Dabei kommen zufällige und systematische Einflüsse in Frage.
- genba
- andere Schreibweise bzw. Ausprache für "gemba" (japanisch): Werkstatt, konkreter Produktionsbereich, Ort des Geschehens
- genchi
- (japanisch) - konkreter Arbeitsplatz
- Halo-Effekt
- Systematischer Beurteilungsfehler (Wells 1907). Er beschreibt die Gefahr, bei der Beurteilung von Einzelaspekten einer Fragestellung nicht objektiv, sondern entsprechend einem bereits vorhandenen Bild vom Ganzen zu urteilen.
- Heijunka
- Eine Harmonisierung des Produktionsflusses (ein mengenmäßiger Produktionsausgleich). Ein gleichmäßiger Kapazitätsausgleich wird angestrebt, indem Warteschlangen vor den einzelnen Maschinen vermieden werden.
Aus dem Japanischen - Ausbalancierte Produktion / Nivellierte Produktion / Produktionsglättung:
Die Produktionsmenge wird in kleine Tageslose aufgeteilt – Ziel: Jede Variante wird mindestens einmal pro Tag produziert. Hiermit wird der schwankenden Nachfrage des Marktes und dem Variantenreichtum bei optimaler Ressourcennutzung Rechnung getragen.
Voraussetzung hierfür sind einschneidende Änderungen in der Produktion, allem voran eine Reduzierung der Rüstzeiten: SMED – Rüsten in wenigen Minuten!
Die Nivellierte Produktion ist der Gegensatz zum tayloristischen Paradigma, in dem in möglichst großen Losen produziert wird. Die tayloristische Produktionsweise verursacht insbesondere bei Variantenreichtum hohe Bestände und lange Durchlaufzeiten. - Histogramm (aus Qualitätswerkzeugen)
- Säulendiagramm zur grafischen Darstellung der Häufigkeitsverteilung einer großen Menge von Daten, welche vorher zu Gruppen zusammengefasst wurden.
- ICRA
- Da die Kosten der DMAIC Methode hoch sind, können kleinere Unternehmen meistens nicht von Six Sigma profitieren.
Die ICRA Methode Generation III können alle anwenden. Der Hauptgedanke von ICRA besteht im Power Thinking und in innovative Ideen.
ICRA (Innovate, Configure, Realize, Attenuate) hilft, offene Fragen aller Art durchzudenken.
Innovate Neuerungen für Wachstum treffen - indem man Wertbedürfnisse erkennt und Änderungsmöglichkeiten definiert
Configure Ziele gestalten - indem man den aktuellen Zustand misst und mitwirkende Einflüsse auf diesen Zustand analysiert
Realize Steigerung realisieren – indem man festgelegte Aktionen und zu kontrollierende Eingangsgrößen verbessert
Attenuate Lücken schmälern – indem man Erfolgsfaktoren standardisiert und das daraus Erlernte integriert
Power Thinking mit ICRA erzeugt innovative Ideen; robuste Durchführung (DMAIC) der innovativen Ideen erzeugt schlagkräftige Resultate. - IDOV
- IDOV ist eine bekannte Design Methodik speziell im Herstellungsbereich.
Die Abkürzung IDOV bedeutet soviel wie : (Identify), Design, Optimieren und Bestätigen (Validate).
Identify Ermitteln der Kundenwünsche und Spezifikationen (CTQs),
Design übersetzt die Kunden CTQ‘s in funktionelle Bedürfnisse und in alternative Lösungen. Ein Auswahlprozess selektiert die Liste der Lösungen bis zur „besten“ Lösung,
Optimieren benützt fortgeschrittene Statistiktools und Modelle um die Leistung vorauszusagen oder berechnen und das Designs oder die Leistung zu optimieren,
Validate Bestätigen heißt sicherzustellen, dass das Design, welches entwickelt wird die Kunden CTQ‘s erreicht. - Information
- = Daten mit Bedeutung
- Infrastruktur
- Organisation/ System von Einrichtungen, Ausrüstungen und Dienstleistungen, das für den Betrieb einer Organisation erforderlich ist.
- Interessierte Partei
- Person oder Gruppe mit einem Interesse an der Leistung oder dem Erfolg einer Organisation.
- Internes Benchmarking
- Benchmarking innerhalb eines Unternehmens bezüglich des geschäftlichen Vorgangs. Erfassung der Daten erfolgt ohne großen Aufwand.
- Ishikawa Diagramm
- siehe Fischgräten Diagramm
Der Japaner Kaoru Ishikawa (1915 - 1989) entwickelte mehrere Qualitätswerkzeuge, u. a. das nach ihm benannte Ishikawa-Diagramm (Im deutschsprachigen Raum auch Fehlerbaum genannt). Der Fehlerbaum ist eine allgemeine grafische Methode zur Fehlerursachenanalyse. - ISO (International Organization for Standardization)
- Siehe auch DIN ISO
Die Internationale Organisation für Normung ist eine weltweite Vereinigung nationaler Normungsinstitute. Die Erarbeitung Internationaler Normen obliegt den technischen Komitees der ISO.
Internationale Standardisierungsorganisation. Deutsches Mitglied ist DIN. Die Länder der EU müssen ISO-Normen übernehmen, wenn das Europäische Normierungskomitee (CEN) ebenfalls ISO-Normen übernimmt. - ISO/TS 16949
- Die Norm ISO/TS 16949 vereint existierende allgemeine Forderungen an Qualitätsmanagementsysteme der (meist nordamerikanischen und europäischen) Automobilindustrie. Sie wurden gemeinsam von den IATF Mitgliedern entwickelt und zusammen mit der ISO als „Technische Spezifikation“ (TS) basierend auf der EN ISO 9001 veröffentlicht.
- Japanische Begriffe (insbesondere aus dem Toyota Produktions System- TPS)
- Diese Begriffe sind auf die Fertigung ausgerichtete Organisationssysteme, die im Zusammenhang mit der Qualitätswissenschaft der japanischen Toyota Motor Company, Ltd. stehen. Siehe Andon, Heijunka, Jidoka, Kaizen, Kanban, Drei Mu (Muda, Mura, Muri), Poka Yoke und 5S (Seiri, Seiton, Seiso, Seiketsu, Shitsuke).
- Jidoka
- (jap.) Ein selbst gesteuertes Fehlererkennungssystem, um auftretende Probleme zu lokalisieren und zu melden. Eine Säule des Toyota Production System „House“; auch Autonomation (Auto-NO-Mation) genannt. Es handelt sich dabei um den mannlosen Betrieb einer Maschine. Bei Abweichungen vom normalen Produktionsprozess (Defekte, Werkzeugbruch, fehlender Teilenachschub usw.) hält die Maschine selbstständig an und gibt dem Werker ein Signal zum Eingriff.
- Just in Time (JIT)
- Das Prinzip der Produktion ist ein logistikorientiertes, dezentrales Organisations- und Steuerungskonzept, welches die Materialversorgung für eine Produktion auf Abruf zum Ziel hat.
- Kennzahl
- Eine Kennzahl ist eine Anweisung zur quantitativen und objektiven Messung einer Größe, die Auskunft über die Leistung eines Systems gibt.
- Klassifikationen
- Schlüsselsysteme für Diagnosen und Therapien. In Deutschland wird z. Zt. gesetzlich die International Classification of Diagnoses (ICD) und der von der International Classification of Procedures in Medicine (ICPM) abgeleitete Operationsschlüssel nach §301 SGB V (OPS-301) eingesetzt. Klassifikationen sind Ordnungssysteme. „Klassifizierung“ ist die Erstellung eines Ordnungssystems und „Klassierung“ die Einordnung eines Falles in ein Ordnungssystem.
- Kompetenz
- =dargelegte Eignung, Wissen und Fertigkeiten anzuwenden.
- Konformität
- Erfüllung einer Anforderung.
- Konsignationslager
- Ein Lager für Produkte welche bis zur Entnahme durch den Kunden im Eigentum vom Lieferanten sind.
- Korrektur
- Maßnahme zur Beseitigung eines erkannten Fehlers.
- Korrekturmaßnahmen
- Maßnahme zur Beseitigung der Ursache eines erkannten Fehlers oder einer anderern erkannten unerwünschten Situation.
- KTQ®
- KTQ steht für "Kooperation für Transparenz und Qualität im Krankenhaus". Diese Gruppierung zielt auf den kontinuierlichen Qualitätsverbesserungsprozess in Krankenhäusern ab. Das KTQ-Modell ist eine praxisbezogene Methode zur Beurteilung der Qualität.
Kriterienkatalog zur Selbstbewertung von Krankenhäusern (nur Deutschland). Seit Juni 2004 umbenannt in „Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen“ da nun auch ein Kriterienkatalog für niedergelassene Ärzte angeboten wird. - Kunde
- Organisation oder Person, die ein Produkt empfängt.
- Kundendienst
- =wechselseitige Beziehung zwischen einer Organisation und Kunden im Laufe des Produktzyklus.
- Kundenorientierung
- Unter diesem Begriff versteht man die Ausrichtung sämtlicher unternehmerischer Tätigkeiten und Abläufe auf Wünsche, Erwartungen und Anforderungen der Kunden. Kundenbezogene Sichtweise auf die Qualität im Unternehmen.
- Kundenzufriedenheit
- Wahrnehmung des Kunden zu dem Grad, indem die Anforderungen des Kunden erfüllt worden sind.
Dienstleistung(en) zum Thema:
Seminar Kundenzufriedenheit - Kurzzeitfähigkeit
- Kann man bei wenig zur Verfügung stehenden Teilen vom Serienanlauf zur Abnahme von Maschinen und Fertigungseinrichtungen verwenden.
- Langzeitfähigkeit
- Dient zur Beurteilung der Qualitätsfähigkeit unter realen Prozessbedingungen nach Serienanlauf über einen angemessenen Zeitraum.
- Lastenheft
- Das Lastenheft beschreibt die Gesamtheit der Anforderungen des Auftraggebers an die Lieferungen und Leistungen des Auftragnehmers.
- Leitbild
- In einem Leitbild wird ein realistisches Idealbild einer Organisation bzw. eines Unternehmens formuliert. Nach außen soll das Leitbild die Prinzipien der Organisation widerspiegeln, nach innen soll es für die Mitarbeiter handlungsleitend und motivierend sein und stellt somit die Grundlage für die Corporate Identity. Darin verankert sind Mission und Vision der Organisation. Als Teil des Normativen Managements bildet das Leitbild den Rahmen für Strategien, Ziele und operatives Handeln.
Das Leitbild bildet die Grundlage der Unternehmensführung, indem es den Mitarbeitern die Hauptziele und die Rahmenbedingungen für das gesamte Unternehmensgeschehen aufzeigt. Ein klares Leitbild beantwortet die Frage: "Wer wollen wir sein?" Es ist schriftlicher Ausdruck der Unternehmensidentität (Corporate Identity). Damit wird beschrieben, wie ein Unternehmen sein Verhalten und sich selbst in der Öffentlichkeit darstellt. Konsequent gepflegte Unternehmensidentität führt zu hoher Marktgeltung, die ein Schlüssel zu besserem Markterfolg sein kann. - Leitlinien
- sind systematisch entwickelte Hilfen zur Entscheidungsfindung über die angemessene Vorgehensweise bei speziellen Problemen. Sie stellen den nach einem definierten, transparent gemachten Vorgehen erzielten Konsens mehrerer Experten aus unterschiedlichen Fachbereichen und Arbeitsgruppen zu bestimmten Vorgehensweisen dar. Sie sind wissenschaftlich begründete und praxisorientierte Handlungsempfehlungen.
- Lernende Organisation
- Unternehmen, welche über eine solche Firmenkultur verfügen, die das ständige Lernen und die Entwicklung individueller Fähigkeiten zur flexiblen Anpassung des einzelnen Mitarbeiters und des Gesamtunternehmens fördert.
- Lessons learned
- Die Dokumentation und Anwendung von gesammtelten Erfahrungen.
- Lieferant
- Organisation oder Person, die ein Produkt bereitstellt.
- Lieferantenaudit
- Lieferantenaudits dienen der Lieferantenauswahl und -bewertung.
In der Regel sind sie eine Mischung aus Produkt- und Systemaudits.
Produkt-Audits sind sie insbesondere deshalb, weil der Kunde nach den Abläufen und Risiken der Prozesse fragt,
mit denen seine Aufträge gefertigt werden. Systemaudits sind sie gleichzeitig,
weil anhand der Stichprobe dieser Produkte immer auch die Gesamtorganisation betrachtet wird. - Lieferantenbeurteilung
- Hierbei wird die Qualitätsfähigkeit eines Lieferanten durch den Auftraggeber beurteilt
- Lieferantenmanagement
- Vom Lieferantenmanagement kann gesprochen werden, wenn ein Unternehmen die Beziehungen zu den Lieferanten systematisch steuert. Die Strategie vom Unternehmen, sich auf ihre Kernkompetenzen zu beschränken, führt naturgemäß zu einer Verlagerung von großen Anteilen der Wertschöpfungskette auf Lieferanten und demgemäß zu einer steigenden Bedeutung des Einkaufs. Das gilt insbesondere für Branchen wie den Automobilbau.
- Lieferkette
- ISO/TS 16949:2002 Kap.3
- Magisches Dreieck
- Der Projektmanager bewegt sich dabei zwischen den Größen
Zeit: Projektdauer und Termine
Kosten
Inhalt, Umfang und Qualität des Projekts und seiner Ergebnisse
Diese drei Größen werden von den Stakeholdern oft unterschiedlich und evtl. widersprüchlich gesehen.
Um den Projekterfolg zu gewährleisten, muss der Projektmanager also zunächst die Interessen der Stakeholder transparent machen und dann gemeinsam mit ihnen eine Projektplanung erstellen.
Letztendlich wird mit dem Auftraggeber eine Priorität dieser Größen festgelegt, auf der dann die Projektsteuerung aufgebaut wird.
Das Projektreporting beschreibt das Projekt dann immer in Bezug auf diese drei Größen.
Wenn die Organisationsform eines Unternehmens Ressourcenkonflikte erwarten lässt, wird manchmal eine vierte Steuergröße „Personal“ beschrieben.
Auch wenn Personal sonst ein Teil der Kosten ist (Personalkosten), kann es entscheidend sein, bestimmte Personen im Projekt zu haben.
Dies sollte explizit beschrieben und allen Stakeholdern transparent sein.
Abweichungen werden im Projektreporting transparent gemacht.
Das magische Dreieck zeigt auch, dass eine Änderung an einer der Steuergrößen automatisch zu Änderungen an einer oder beiden anderen Größen führt. - Managed Care
- Managed Care (Abk.: MC) kann übergeordnet als „Geführte Versorgung“ übersetzt werden. In MC-Modellen wird versucht den einzelnen Patienten über Zuweisungs- und Behandlungsrichtlinien jeweils der kostengünstigsten Behandlungsform auf einem definierten Behandlungsniveau zuzuführen. Unterschiedlichste private oder staatliche Organisationen können hierzu verschiedene MC-Techniken zur Erreichung ihrer Ziele anwenden.
- Management
- = aufeinander abgestimmet Tätigkeiten zum Leiten und Lenken einer Organisation.
- Managementsysteme
- Ein Managementsystem ist eine formal verankerte Systematik für die Gestaltung, Lenkung und Entwicklung einer Organisation. Durch strukturelle Vorkehrungen soll eine möglichst weit in die Zukunft reichende Sicherung der Lebensfähigkeit und Entwicklung des Unternehmens erreicht werden. Der synonym verwendete Begriff „Führungssystem“ bringt zum Ausdruck, dass die Logik eines Regelkreises zugrunde liegt: Vereinheitlichte, standardisierte Abläufe stellen Vorgaben dar und schaffen Sollgrößen. Die operative Ausführung wird durch Istwertaufnahmen wahrgenommen. Die Erfolgskontrolle in Form von Soll-Ist-Vergleichen verschafft die notwendige Orientierung zur Abweichungskorrektur und zur Verbesserung der Vorgaben.
- Managementwerkzeuge (M7)
- Diese Werkzeuge wurden erstmals 1978 in Japan veröffentlicht. Es handelt sich um Methoden zur Unterstützung eines Problemlösungsprozesses. Unter anderem handelt es sich bei diesen Methoden um das Affinitätsdiagramm, Relationendiagramm, Portfolio, Matrixdiagramm, Baumdiagramm, Netzplan und Problem- Entscheidungsplan.
- Mangel
- Nichterfüllung einer Anforderung in Bezug auf einen beabsichtigten oder festgelegten Gebrauch.
- Matrixdiagramm
- Übersichtliche Darstellung wechselseitiger Abhängigkeiten z.B. verschiedenen Problemursachen und zu treffenden Maßnahmen.
- Meilenstein
- "Meilenstein" oder auch "Milestone" ist ein Begriff der ursprünglich aus dem Projektmanagement stammt und ein eindeutig definiertes und überprüfbares Zwischenergebnis (Meilenstein-Inhalt),
das am Ende eines wichtigen Abschnitts (Phase) erzielt werden muss (Meilenstein-Termin), bezeichnet.
Zusätzlich kann der Meilenstein als Sollbruchstelle definiert werden, d.h. die Abnahme des Ergebnisses (durch den Projektleiter bzw. den Auftraggeber) ist Voraussetzung für die Fortsetzung des Projekts.
Laut DIN 69 900 ist ein Meilenstein "ein Ereignis besonderer Bedeutung". - Merkmal
- = kennzeichnende Eigenschaft.
- Messprozess
- DIN EN ISO 9000:2005 Kap.3.10.2
- Mitarbeiterorientierung
- Unter Mitarbeiterorientierung in einem Unternehmen kann eine Grundhaltung verstanden werden, bei der jeder einzelne Mitarbeiter als Träger wichtiger Fähigkeiten zur Problemlösung betrachtet und entsprechend behandelt wird.
- Mittelwert
- Ist das arithmetische Mittel aller Stichprobenwerte. Der Mittelwert wird berechnet, indem alle Stichprobenwerte addiert und diese Summe dann durch die Anzahl der Stichprobenelemente (n) geteilt wird. Das arithmetische Mittel wird auch als Durchschnitt bezeichnet und zur Ermittlung des Sigma- Niveaus benutzt.
- MSA (Measurement Systems Analysis)
- Die Bewertung der Präzision und Genauigkeit von Messdaten sowie Messmethoden.
- Muda
- Japanisch für Verschwendung (Müll, Abfall)
- Mura
- Mura ist japanisch und bedeutet Unausgeglichenheit. Mura ist ein Teil der drei Mu, die gemeinsam die großen Verlustpotenziale beschreiben.
Mura beschreibt die Folgen einer nicht optimal synchronisierten Produktion. Während manche Kapazitäten zu knapp bemessen sind und als Flaschenhals die Produktion größerer Stückzahlen verhindern (Überlastung, Muri), befinden sich andere Produktionsmittel unterhalb ihrer Auslastungsgrenze. Nicht ausgelastete Produktionsmittel stellen eine Verschwendung im Sinne vom Muda dar.
Neben Mura sind Muda und Muri weitere Verlustfaktoren. - Muri
- Muri ist japanisch und bedeutet Überlastung. Muri ist ein Teil der dre Mu's, die gemeinsam die großen Verlustpotenziale nach japanischer Kaizen-Philosophie beschreiben.
Überlastung kann auftreten bei den Mitarbeitern und/oder bei den Maschinen.
Eine Überlastung der Mitarbeiter führt zu körperlicher und geistiger Überbeanspruchung, die sich in Form von erhöhter Fehlerhäufigkeit, Unfallgefahr, Streß und sinkender Arbeitszufriedenheit äußert. Die gestiegene Fehlerhäufigkeit versucht man durch qualitätssichernde Maßnahmen wie Poka Yoke zu bekämpfen.
Die Überlastung der Maschinen bedingt Wartezeiten vor den vollausgelasteten Maschinen und damit Verschwendung im Sinne von Muda.
Abhilfe für beide Formen von Überlastung schafft nur eine Anpassung und Harmonisierung des Produktionsablaufs.
Neben Muri sind Muda und Mura weitere Verlustfaktoren - Nacharbeit
- Maßnahme an einem fehlerhaften Produkt damit es die Anforderungen erfüllt.
- Net Benefit
- Der Net Benefit (Netto-Ertrag) stellt die zentrale Kenngröße zur Messung der finanziellen Wirkung eines Six Sigma-Projektes dar. Er ist definiert als der finanzielle Nutzen des Six Sigma-Projektes abzüglich der Projektkosten.
Bei der Ermittlung des Net Benefits sind zwei Grundsätze zu beachten:
- Kosten werden von Beginn des Projektes an ermittelt, Nutzen aber erst gegen Projektende und dann auch nur für maximal 12 Monate erhoben.
- Es werden nur direkte Kosten und direkte Einsparungen berücksichtigt (sog. Green Dollars im Gegensatz zu den sog. Blue Dollars).
Zu den direkten Kosten gehören diejenigen Kosten, die im Sinne einer Kostenträgerrechnung dem Projekt zugeschlagen werden können, d.h. durch das Projekt verursacht wurden.
Nicht zugerechnet werden üblicherweise die Kosten für vorbereitende Schulungen, da das erwobene Six Sigma-Wissen in diversen Projekten eingebracht werden kann.
Zu den angerechneten finanziellen Nutzen gehören liquiditätswirksame Kosteneinsparungen (geringere Kosten für Fehl- und Blindleistung, Nacharbeit), reduzierte Durchlaufzeiten etc. sowie kausal dem Projekt zurechenbare Ertragssteigerungen.
Will man den Net Benefit nicht projektbezogen ermitteln, kann auch eine periodenbezogene Six Sigma-GuV erstellt werden. - Netzplan
- Managementwerkzeug und Element der Seven New Tools. Der Netzplan erleichtert das Erkennen gegenseitiger Abhängigkeiten einzelner Teilaktivitäten und somit die Planung und Kontrolle des gesamten Ablaufs in einem Projekt.
- Neueinstufung
- Änderung der Anspruchsklasse eines fehlerhaften Produkts, damit es Anforderungen erfüllt, die von den ursprünglichen abweichen.
- Norm
- Eine Norm steht für einen durch bestimmte Prozesse festgelegten, allgemein anerkannten Standard. Es werden die von einer anerkannten Stelle festgelegten und damit allgemein gültigen und sich wiederholenden Regeln und Leitlinien angewandt, um einen optimalen Ordnungsgrad zu erreichen.
- Null-Fehler-Programm bzw. Prinzip
- Vorgabe der absoluten Fehlervermeidung. Auch als Zero Defects Concept bekannt wurde von dem Amerikaner Philip B. Crosby 1961 entwickelt und zielt auf eine fehlerfreie Produktion ohne Ausschuss und ohne Nacharbeit ab.
- Null-km-Fehler
- Das sind Fehler die bei der Anlieferung, der Endprüfung oder dem Einbau der Teile Beim OEM auftreten.
- Nutzwertanalyse
- Die Nutzwertanalyse -auch Wirtschaftlichkeitsanalyse- ist eine Methode zur mehrdimensionalen Beurteilung von Varianten. Sie erlaubt, qualitative Vor- und Nachteile eines Projektes zu bewerten.
- NVA (Non- value- added)
- (nicht wertschöpfend)
Alle Prozesse im Laufe der Fertigung eines Produktes oder einer Dienstleistung, welche keinen Einfluss auf die Wertschöpfung haben, wobei der Wert des Produktes/ Dienstleistung definiert ist und der Kunde bereit ist, für diese Leistung Geld auszugeben. - Oberste Leitung
- Person oder Personengruppe, die eine Organisation auf der obersten Ebene leitet und lenkt.
- Objektiver Nachweis
- Daten, welche die Existenz oder Wahrheit von etwas bestätigen.
- Organisation
- Gruppe von Personen und Einrichtungen mit einem Gefüge von Verantwortungen, Befugnissen und Beziehungen.
- Organisationsstruktur
- Gefüge von Verantwortungen, Befugnissen und Beziehungen zwischen Personen.
- Outsourcing
- Im Rahmen von Lean Management versuchen Unternehmen durch Outsourcing (= Ausgliedern = Zukauf von Leistungen), sich auf ihren »schöpferischen Kern« zu reduzieren. Dadurch werden bisher hausinterne Serviceleistungen an Dienstleister fremdvergeben, die durch einen hohen Spezialisierungsgrad sehr effizient sind.
- Pareto-Analyse
- Die Pareto-Analyse besagt, dass der Großteil (ca. 80%) eines Problems von wenigen (ca 20%) wichtigen Ursachen beeinflusst wird. Für die Problembeseitigung ist es daher notwendig, die verschiedenen möglichen Ursachen auf ihre Bedeutung hin zu untersuchen und die wichtigsten zuerst zu beseitigen. Dazu werden die Fehler nach Art und Häufigkeit erfasst.
- Pareto-Diagramm (aus Qualitätswerkzeugen)
- Säulendiagramm zur grafischen Darstellung der Problemursachen in der Reihenfolge der Bedeutung ihrer Auswirkungen.
- Parts per million (ppm)
- Der englische Ausdruck parts per million (ppm) zu deutsch, (Teile von einer Million) steht für die Zahl 10−6 und wird in der Wissenschaft und der Technik für den millionsten Teil verwendet, so wie Prozent (%) für den hundertsten Teil also 10-2 steht.
- PDCA - Zyklus (Deming-Kreis)
- Qualitäts- und Verbesserungsregelkreis: Plan-Do-Check-Action (deutsch: PTCA - Planen-Tun-Checken-Agieren)
Die Japaner tauften den ursprünglichen Deming-Aktivitätenkreislauf im Unternehmen in Deming-Cycle und beschrieben damit einen Kreislauf zur Verbesserung. Die Buchstaben PDCA stehen für die Bereiche Plan, Do, Check, Act. Er beginnt mit der Untersuchung der gegenwärtigen Situation, um einen Plan zur Verbesserung zu formulieren. Nach der Fertigstellung wird dieser umgesetzt und überprüft, ob die gewünschte Verbesserung erzielt wurde. Im positiven Falle werden die Maßnahmen Standard. Dieser etablierte Standard kann dann durch einen neuen Plan in Frage gestellt werden und verbessert werden. Die Japaner sahen hierin einen Ausgangspunkt für die stetige Verbesserung ihrer Arbeit und halten somit dieses Rad permanent am Laufen. - Portfolio
- Vereinfachung großer Datenmengen auf eine überschaubare Darstellung mit Hilfe zweier kennzeichender Merkmale in einem Achsenkreuz.
- ppm-Rate oder ppm-Management
- Qualitätsverbesserungen, um die Fehlerrate in Bereiche von Fehler pro Million Einheiten (ppm = parts per million = Teile pro Million) herunterzudrücken. Realistischer als Zero-Defect-Program. Ein ppm entspricht einer Abweichung von 10-6, das entspricht 0,0001 % oder 1 auf eine Million, 1:1.000.000
- Problem- Entscheidungsplan
- Element der Seven New Tools (Managementwerkzeuge), das bei der Umsetzung von Teilschritten in einem Projekt auftretenden Schwierigkeiten entgegenwirken soll, indem potentielle Störungen antizipiert und Gegenmaßnahmen geplant werden.
- Produkt
- Ergebnis eines Prozesses.
- Produktaudit
- Überprüfung der Ausführung im Hinblick auf Übereinstimmung mit den festgelegten Produktmerkmalen.
- Produktbezogene Qualitätsaufzeichnung
- Eine Aufzeichnung von Ergebnissen einer Qualitätsprüfung
- Produktion
- ISO/TS 16949:2002 Kap.3.1.7
- Produktionslenkungsplan
- ISO/TS 16949:2002 Kap.3.1.8
- Produktionsteil-Abnahmeverfahren
- Das Produktionsteil-Abnahmeverfahren ist ein Verfahren aus der QS 9000, bei dem Serienteile bemustert werden. Diese Vorgehensweise stammt aus der Automobilindustrie und wird dort seit Jahren erfolgreich umgesetzt. Dabei geht es vor allem um die Qualität der gelieferten Teile, das bedeutet, dass die Teile aus den Serienwerkzeugen bzw. Serienprozessen denZeichnungen entsprechen müssen. Neben den zur Überprüfung gelieferten Teilen stellt die Bemusterung ein zentrales Element für den Bemusterungsprozess dar.
In ihm sind alle wichtigen Informationen zu Anforderungen und Tests zusammengefasst und dokumentiert. - Projekt
- = einmaliger Prozess, der aus einem Satz von abgestimmten und gelenkten Tätigkeiten mit Anfangs- und Endterminen besteht und durchgeführt wird, um unter Berücksichtigung von Zwängen bezüglich Zeit, Kosten und Ressourcen ein Ziel zu erreichen, das spezifische Anforderungen erfüllt.
- Projektmanagement
- Konzeption der Unternehmensführung für die Durchführung von zeitlich begrenzten Aufgaben.
Vorhaben müssen geplant, durchgeführt und kontrolliert werden. Management
eine in der modernen Managementlehre entwickelte Konzeption, die alle planerischen Aktivitäten auf ein bestimmtes Projekt bezieht.
In der Regel findet diese Managementtechnik im Anlagenbereich nützliche Anwendung.
Von besonderer Bedeutung sind hier die Verfahren der Netzwerktechnik sowie die übrigen für ein Projekt anwendbaren Methoden des Operations Research.
Ein wichtiges Gebiet des Projektmanagement ist die Kostenplanung und -überwachung, bezogen auf ein Projekt. hierzu auch die kostenorientierten Verfahren PERT-Cost, LESS. - Prozeßqualität
- Ein Aspekt der Qualität der alle Aktivitäten unter Einbeziehung der interpersonellen und interaktionalen Aspekte umfasst. Hierzu gehören im med. Bereich z.B. Art und Weise der Diagnostik und Therapie, der Medikamentenverordnung, aber auch der Gesprächsführung, der Anamnese, Rechtzeitigkeit, Angemessenheit usw. Beim Behandlungsprozess wird die Qualität u. a. durch die Persönlichkeit und Einstellung von Arzt und Patient und der Wechselwirkung zwischen beiden, aber auch durch gesellschaftliche und ethische Gesichtspunkte beeinflusst.
- Prozess
- Gesamtheit der Tätigkeiten im Laufe der Leistungserbringung einer bestimmten Organisation. Eine Reihe von sich wiederholenden Handlungen, Materialien und Informationen, die eine bestimmte Menge an Inputgrößen in eine Outputgröße umwandelt, wobei ein Produkt bzw. eine Dienstleistung entsteht.
- Prozess-Mapping
- visuelle Dokumentation/Darstellung von tatsächlichen Prozessen/Abläufen, Beschreibung der Ist-Situation, Grundlage für die Verschwendungssuche; verschiedene Arten des Mappings, z.B. Flussdiagramm, Blockflussdiagramm, Bereichsflussdiagramm, Input-Output-Diagramm
- Prozessanalyse
- Eine Untersuchung von Verbesserungspotential in einem Prozess. Sofern Kennzahlen vorliegen, können quantitative als auch qualitative Aussagen über den Prozess getroffen werden.
- Prozessaudit
- Ein Prozessaudit dient im Qualitätsmanagement der Beurteilung der Qualitätsfähigkeit für spezielle Produkte oder Produktgruppen und deren Prozesse.
Das Prozessaudit ist Bestandteil des QM-Systems eines Unternehmens und soll zu fähigen und beherrschten Prozessen führen, die gegenüber Störgrößen robust sind.
Auditgegenstand sind der Produktentstehungsprozess/Serienproduktion oder ein Dienstleistungsentstehungsprozess/Erbringung der Dienstleistung.
Dies wird erreicht durch:
Vorbeugung - Erkennen, Aufzeigen und Einleiten von Maßnahmen, die das Auftreten von Defiziten vermeiden
Korrektur - Analysieren von bekannten Defiziten und Durchführung von Maßnahmen zur Behebung und Vermeidung des wiederholten Auftretens.
Kontinuierlicher Verbesserungsprozess - umgesetzte Maßnahmen aus einem Prozessaudit weiter verbessern um den Prozess fähiger und robuster zu machen. - Prozessfähigkeitsindex
- Prozessfähigkeitsindex
Die Prozessfähigkeitsindizes Cp und CpK sind Kennzahlen zur statistischen Bewertung eines Prozesses in der Produktionstechnik.
Sie geben an, wie sicher die laut Spezifikation vorgegebenen Ziele erreicht werden. - Prozesslenkungs-Management
- Aufeinander abgestimmte Tätigkeiten für die die Produktqualität beeinflussenden wichtigen Prozesse. Gelenkt durch systematische Planung, Genehmigung und Überwachung.
- Prozessorientierung
- Unter Prozessorientierung in einem Unternehmen kann eine Grundhaltung verstanden werden, wobei das gesamte betriebliche Handeln als Kombination von Prozessketten betrachtet wird. Ziel ist die Steigerung der Qualität und Produktivität im Unternehmen.
- Prozessrequalifikation
- s.Requalifikation (Normenbegriffe)
- Prozessvalidierung
- s.Validierung (Normenbegriffe)
- Prozessverbesserung
- Bezeichnet einen drastische Optimierung von operativen oder produktiven Prozessen (sehr Ergebnisorientiert)
- Prozesszertifizierung
- Ein dokumentierter Nachweis, dass ein Prozess das gewünschte Ergebnis liefert oder eine entsprechende Klassifikation erfüllt.
- Prüfplän
- Prüfpläne sind Arbeitsanweisungen für Qualitätssicherungs-Aufgaben
- Prüfung
- Prüfung; Inspektion
Konformitätsbewertung durch Beobachten und Beurteilen, begleitet - soweit zutreffend - durch Messen, Testen oder Vergleichen. - QFD
- Quality Function Deployment. Methode zur Sicherstellung der Ermittlung und Umsetzung aller Kundenanforderungen während des gesamten Prozesses der Erstellung eines Produktes
- Qualifikation
- s. Kompetenz
- Qualitätsbeauftragter (QB)
- Von der Geschäftsleitung bestimmte Person zum Aufbau und zur Pflege des Qualitätsmanagementsystems.
- Qualitätsbericht
- Komprimierte, verdichtete Darstellung der Qualitätsfähigkeit.
- Qualitätsbezogene Fehlerkosten
- Mit den qualitätsbezogenen Kosten werden Kosten erfasst, die durch die Nichterfüllung von Einzelanforderungen im Rahmen von Qualitätsforderungen verursacht werden.
- Qualitätsbezogene Gemeinkostenverluste
- Qualitätsbezogene Verluste lassen sich in der Produktion als Nachauftrag, Materialverluste und Wiederholungsprüfungen in der Regel gut nachrechnen. Die Kosten für Nachbestellung, Umrüstung und Umplanung werden dabei häufig vernachlässigt und somit als qualitätsbezogene Gemeinkostenverluste bezeichnet.
- Qualitätsindikator
- Qualitätsindikatoren sind Hilfsgrößen, die die Qualität einer Einheit durch Zahlen bzw. Zahlenverhältnisse abbilden. Die Ausprägung eines Indikators kann mit guter bzw. schlechter Qualität in Verbindung gebracht werden. Hierzu verwendet man definierte Ausprägungen des Indikators, den sogenannten Referenzwert oder Referenzbereich. Qualitätsindikatoren sind den Qualitätsdimensionen entsprechend ergebnis-, prozess- und/oder strukturbezogen. Die Validität eines Qualitätsindikators wird dabei durch seine Sensitivität, Spezifität und Reliabilität bestimmt. Qualitätsindikatoren bzw. die zugrundeliegenden Leitlinien müssen dem aktuellen Stand der medizinischen Versorgung entsprechen. Es ist daher unabdingbar, sie im Rahmen einer kontinuierlichen Entwicklung von Zeit zu Zeit zu aktualisieren, zu eliminieren oder neu zu definieren.
- Qualitätskontrolle
- Fortlaufende Überwachung der Qualität von in Masse produzierten Gütern und erbrachten Dienstleistungen, z.B. die im Eichgesetz sowie in Richtlinien der Bundesärztekammer und ihren Ausführungsbestimmungen geregelte Qualitätskontrolle im medizinischen Laboratorium (Richtigkeitskontrolle, Präzisionskontrolle, Ringversuche). Die Qualitätskontrolle ist eine wesentliche Maßnahme zur Qualitätssicherung. Im englischen Sprachraum umfasst der Begriff „control“ neben der Überwachung auch Maßnahmen zur Sicherung und Verbesserung der Qualität.
- Qualitätsmanagement- Handbuch
- Unter diesen Begriff ist die Dokumentation eines Qualitätsmanagementsystems zu verstehen, sowie die gleichzeitige Angabe der grundsätzlichen Einstellung des Managers und seiner Absichten in Bezug auf die Sicherung und Verbesserung der Qualität im Unternehmen.
- Qualitätsmanagementsystem
- Unter diesem System ist die Festlegung der Qualitätspolitik und der Qualitätsziele zum Erreichen dieser Ziele zu verstehen (Quelle: DIN EN ISO 9000).
- Qualitätsregelkarte (aus Qualitätswerkzeugen)
- Grafisches Hilfsmittel auf statistischer Basis, um einen Prozess über einen Zeitraum zu überwachen, um bei bedingten Abweichungen frühzeitig reagieren zu können.
- Qualitätswerkzeug (Q7)
- Die Qualitätswerkzeuge wurden ursprünglich von Ishikawa zur Anwendung in Qualitätszirkeln zusammengestellt. Diese Werkzeuge sind einfache Hilfsmittel, die auf grafische Darstellungen aufbauen, um Probleme zu erkennen, zu verstehen und zu lösen. Qualitätswerkzeuge nach Ishikawa sind: Fehlererfassung (Fehlersammelliste, Histogramm, Qualitätsregelkarte) und Fehleranalyse (Streudiagramm/ Korrelationsdiagramm, Pareto- Diagramm, Brainstorming und Ursachen-Wirkungs-Diagramm).
- Qualitätszirkel
- Qualitätszirkel sind moderatorengeleitete, ständige Gesprächsrunden in kleinen Gruppen möglichst gleicher Hierarchieebene udn Erfahrungsgrundlage, die sich regelmäßig treffen, um Themen aus dem Arbeitsbereich Problemlösungen mittels geeigneter Methoden systematisch zu erarbeiten und einem Entscheidungsgremium vorzutragen. Qualitätszirkel sind auf freiwilliger Initiative gegründete Kleingruppen für einen kontinuierlichen Erfahrungsaustausch, der problembezogen und zielgerichtet ist und der in gleichberechtigter Diskussion der Teilnehmer eine gegenseitige Erfahrungsaustausch bzw. Beeinflussung zum Ziel hat.
- Qualität
- Grad, in dem ein Satz inhärenter Merkmale, Anforderungen erfüllt.
- Qualitätsbezogene Kosten
- Kosten die durch Qualitätsforderungen verursacht sind
Bsp, (Die operativen Qualitätskosten):
Fehlerverhütungskosten, Prüfkosten, Fehlerkosten - Qualitätsbezogene Verluste
- Verluste die dadurch verursacht sind, dass in Prozessen und bei Tätigkeiten die verfügbaren Mittel nicht eingebracht werden.
- Qualitätsdokument
- Ein Qualitätsdokument ist ein Dokument welches die Qualität eines oder mehrerer Angebotsprodukte betrifft
- Qualitätserhöhung
- Durch Totales Qualitätsmanagement zusätzlich bewirkte Qualitätsverbesserung.
- Qualitätsfähigkeit
- Eignung einer Organisation bzw, die Realisierung einer Einheit die Qualitätsforderung an diese Einheit zu erfüllen.
- Qualitätslenkung
- Teil des Qualitätsmanagements der auf die Erfüllung von Qualitätsanforderungen gerichtet ist.
- Qualitätsmanagement
- = aufeinander abgestimmte Tätigkeiten zum Leiten und Lenken einer Orgaisation bezüglich Qualität.
- Qualitätsmanagementplan
- Dokument, das festlegt, welche Verfahren und zugehörigen Ressourcen wann und durch wen bezüglich eines spezifischen Projekts, Produkts, Prozesses oder Vertrages angewendet werden müssen.
- Qualitätsmerkmal
- = inhärentes Merkmal eines Produkts, Prozesses oder Systems, das sich auf eine Anforderung bezieht.
- Qualitätsplanung
- Teil des Qualitätsmanagements der auf das Festlegen der Qualitätsziele und der notwendigen Ausführungsprozesse sowie der zugehörigen Ressourcen zum Erreichen der Qualitätsziele gerichtet ist.
- Qualitätspolitik
- Die Qualitätspolitik umfasst im Unternehmen alle qualitätsbezogenen Leit- und Handlungsgrundsätze und bildet somit den Rahmen für alle Qualitätsmanagementaktivitäten. Sie ist in die übergeordneten unternehmenspolitischen Grundsätze eingebunden. Im Unterschied zur Preispolitik verspricht die Qualitätspolitik einen Wettbewerbsvorteil, der von den konkurrierenden Betrieben nicht sofort, sondern erst nach einer gewissen Zeit eingeholt werden kann.
- Qualitätssicherung
- Teil des Qualitätsmanagements der auf das Erzeugen von Vertrauen darauf gerichtet ist, dass Qualitätsanforderungen erfüllt werden.
- Qualitätstechnik
- Eine Art Anwendung wissenschaftlicher und technischer Kenntnisse sowie von Führungstechniken für das Qualitätsmanagement.
- Qualitätsverbesserung
- Ergriffene Maßnahmen für mehr Effektivität und Effizienz der Tätigkeiten und Prozesse für das Nutzen der Kunden und Organisationen
- Qualitätsziele
- Qualitätsziele sind konkrete, meist zahlenmäßig festgelegte Konzentrationsangaben.
Sie sind zum Beispiel in einem anzustrebenden Gewässergütezustand im Hinblick auf die vorgegebenen Schutzgüter konkretisiert. Sie werden im Sinne von Grenzwerten oder Richtwerten gebraucht. - Qualitatives Merkmal
- Die Qualität von Produkten und Verfahren (Prozessen) wird durch Merkmale beschrieben, deren Eigenschaften aus der Subjekt Objekt Beziehung abgeleitet werden.
Käufer und Verkäufer beurteilen als Subjekte die Eigenschaften der in Frage stehenden Güter.
Die Eigenschaften können nicht losgelöst vom jeweiligen Verwendungszweck des Objektes durch das Subjekt gesehen werden.
Ein Gut wird in qualitativer Hinsicht also durch die Qualitätsmerkmale oder Eigenschaften beschrieben, welche die Subjekte ihm beimessen.
Das Subjekt kann die Güter, die den gleichen Verwendungszweck erfüllen, nach seiner Qualitätsvorstellung skalieren.
Die Skala reicht vom Ausdruck «das Gut erfüllt nicht den gesetzten Zweck» bis zu dem Satz «das Gut hat alle geforderten Merkmale und erfüllt deshalb den Zweck vollständig».
Im allgemeinen Sprachgebrauch wird dann auch von «guter Qualität» gesprochen - Quality policy deployment
- ´´Quality policy deployment´´, bezeichnet eine Methode zur Umsetzung der Qualitätspolitik sowie zur Prüfung, sofern diese wirksam ist.
- Quantitatives Merkmal
- Auf einer Skala zugeordnete Merkmale auf der Abstände definert sind.
Diese Skala nennt sich "Metrische Skala" oder auch "Kardinalskala". - R-Teile
- Sind Risiko-Teile
- Reengineering
- Als Reengineering wird das grundsätzliche Überdenken und die daraus resultierende radikale Neugestaltung (auch Re- Design) von Unternehmen oder wesentlichen Geschäftsprozessen verstanden.
- Reifegrad
- Die Einstufung zur Ermittlung der Reife komlexer neuer Produkte.
- Reklamant
- Person, Organisation oder deren Vertreter, die/ der eine Reklamation geltend macht.
- Reklamation
- Ausdruck der Unzufriedenheit, die gegenüber einer Organisation in Bezug auf deren Produkte oder den Prozess zur Bearbeitung von Reklamationen selbst zum Ausdruck gebracht wird, wenn eine Reaktion beziehungsweise Klärung explizit oder implizit erwartet wird.
Dienstleistung(en) zum Thema:
Seminar Reklamationsmanagement - Relationendiagramm
- Ermittlung von Ursache-Wirkungs-Beziehungen unter verschiedenen Gesichtspunkten eines Problems.
- Reparatur
- Maßnahme an einem fehlerhaften Produkt, um es für den beabsichtigten Gebrauch annehmbar zu machen.
- Requalifikation
- ISO/TS 16949:2002 Kap.8.2.4.1
- Ressourcen
- Hilfsquellen (Personal, P-Qualifikation, Zeit, Finanzmittel etc.).
- Review
- Unter einem Review versteht man die Durchsicht von Abschlüssen seitens eines Wirtschaftsprüfers.
Bei der Durchführung eines Review soll der Wirtschaftsprüfer durch Befragungen und analytische Prüfungshandlungen in die Lage versetzt werden, mit eingeschränkter Urteilssicherheit festzustellen, ob Anhaltspunkte vorliegen,
dass der Abschluss nicht dem zugrunde liegenden Rechnungslegungssystem entspricht („negative assurance“). - Rückmeldungen
- Meinungen, Stellungsnahmen und Interessenbekundungen zu den Produkten oder zum Prozess zur Reklamationsbearbeitung.
Dienstleitung(en) zum Thema:
Seminar Reklamationsmanagement - Rückverfolgbarkeit
- Möglichkeit, den Werdegang, die Verwendung oder den Ort des Betrachteten zu verfolgen.
- Sachkundiger
- Ist eine Person, die spezielle Kenntnisse oder Fachwissen dem Auditteam zur Verfügung stellt.
- SCM
- Supply-Chain-Management auch als Lieferkettenmanagement zu verstehen.
- Seiketsu (persönlicher Ordnungssinn)
- Die persönliche Sauberkeit sowie Ordnung sollen zur Gewohnheit werden.
- Seiri (Ordnung schaffen)
- Seiri bedeutet, das Notwendige vom Nicht- Notwendigen zu unterscheiden und alles Nicht- Notwendige zu entfernen z.B. hohe Umlaufbestände.
- Seiso (Sauberkeit)
- Der geordnete Arbeitsplatz -einschließlich Maschinen und Werkzeugen- ist sauber zu halten.
- Seiton (Ordnungsliebe)
- Zur Aufrechterhaltung der Ordnung werden die notwendigen Arbeitsmittel für den Gebrauch bereitgestellt, dabei haben alle Arbeitsmittel ihren vorgesehenen, bestimmten Platz.
- Ship-to-line
- Die direkte Lieferung in die Fertigung bzw.Montage
- Shitsuke (Disziplin)
- Standards, Regeln und Vorschriften im Rahmen des Arbeitsprozesses sind unbedingt einzuhalten.
- Sicherheit, Sauberkeit und Ordnung (SSO)
- Sicherheit, Sauberkeit und Ordnung sind Grundlagen für eine perfekte Prozessqualität.
Mit regelmäßigen Rundgängen ermitteln Sicherheitsbeauftragte und Prozessleiter den aktuellen
Stand. Diese sind bezogen auf:Sicherheit, Sauberkeit und Ordnung.
Das Resultat wird bewertet und Verbesserungen
werden festgelegt. - Sigma- Niveau (Six Sigma)
- Eine weit verbreitete Maßeinheit der Prozessfähigkeit, die angibt, wie viele Standardbweichungen zwischen den Mittelwerten eines Prozesses und der nächsten Spezifikationsgrenze passen. Wird auch als Sigma- Wert sowie Sigma bezeichnet.
- SIPOC
- SIPOC ist ein Werkzeug zur Analyse von Prozessen. Es hat seinen Namen als englischsprachiges Akronym der logischen Abfolge von Supplier-Input-Process-Output-Customer erhalten.
Zur Prozessanalyse trägt man in eine tabellenartige Darstellung ein, welche Lieferanten (Supplier) welche Einsatzfaktoren (Input) liefern. Weiterhin werden die wesentlichen Prozessschritte notiert, die aus dem Input das Prozessergebnis (Output) erzeugen. In der letzten Spalte gibt die Tabelle an, wer die Kunden des Prozesses sind. Dies können Endkunden oder andere Prozesse im Unternehmen sein. - Six Sigma
- Six Sigma ist eine auf Effizienz ausgerichtete Qualitätssicherungsmethode (eine Methodenlehre zur Problemlösung), bei der zunächst das Ziel definiert wird und dann die Fehlerabweichungen von diesem Idealziel ermittelt werden.
Zu dieser Methodik zählen unter anderem: Analytische Werkzeuge, Projektkontrollmaßnahmen, Berichtswesen und Managementmethoden. - Skip-Lot-Prüfung
- Annahmestichprobenprüfung:
s.a DIN ISO 2859 - Sollwert
- DSQ-Schrift 11-04;6.Auflage
- Sonderfreigabe
- Erlaubnis, ein Produkt, das festgelegte Anforderungen nicht erfüllt, zu gebrauchen oder freizugeben.
- Spezifikation
- Dokument, das Anfoderungen festlegt.
- Spezifikationsgrenzen
- Grenzwerte für die akzeptable Leistung eines Merkmals. Wird zur Ermitlung des Sigma- Niveaus verwendet.
- Ständige Verbesserung
- = wiederkehrende Tätigkeiten zur ERhöhung der Eignung, Anforderungen zu erfüllen.
- State of the Art
- Mit dem Ausdruck State of the Art bezeichnet man im englischen Sprachraum den höchsten verfügbaren Entwicklungszustand einer bestimmten Technologie.
Umgangssprachlich wird damit meist das höchstentwickelte verfügbare technische Gerät (z. B. Computer, Stereoanlage) seiner Klasse bezeichnet. - Statistische Prozessregelung (SPR)
- Auch Statistical Process Control (SPC) genannt, ist ein auf mathematisch- statistischen Grundlagen basierendes Instrument, um einen bereits optimierten Prozess durch kontinuierliche Beobachtung und Korrektur in diesem optimierten Zustand zu erhalten.
- Stichprobenprüfung
- Unter Stichprobenprüfung versteht man die Überprüfung eines repräsentativen Anteils von Einheiten aus der betrachteten Grundgesamtheit in Bezug auf die vorgegeben Prüfmerkmale.
- Störungen
- DSQ-Schrift 11-04;6.Auflage
- Streudiagramm/Korrelationsdiagramm (aus Qualitätswerkzuegen)
- Überprüfung und grafische Darstellung eines vermuteten Zusammenhanges zwischen zwei Merkmalen, die als Wertepaare gemessen wurden
- Supply-Chain-Management
- Der Ausdruck Supply-Chain-Management(SCM) bzw.Lieferkettenmanagement,deutsch auch Wertschöpfungslehre, bezeichnet die Planung und das Management aller Aufgaben bei Lieferantenwahl, Beschaffung und Umwandlung sowie aller Aufgaben der Logistik.
Insbesondere enthält es die Koordinierung und Zusammenarbeit der beteiligten Partner (Lieferanten, Händler, Logistikdienstleister, Kunden). SCM integriert Management innerhalb der Grenzen eines Unternehmens und über Unternehmensgrenzen hinweg. - System
- Satz von in Wechselbeziehung oder Wechselwirkung stehenden Elementen.
- Systemaudit
- Dient zum Nachweis der Wirksamkeit und Funktionsfähigkeit einzelner Elemente oder des gesamten Qualitätsmanagementsystems eines Unternehmens.
- Tätigkeitsbezogene Qualitätsaufzeichnung
- Eine Qualitätsaufzeichnung mit Daten und Ergebnissen einer Qualitätsprüfung
- Technische Vorgaben
- IST/TS 16949:2002 Kap.4.2.3.1
- Test
- Ermitteln (der Merkmalswerte) eine oder mehrerer Merkmale nach einem Verfahren.
- Toleranzfehlerhäufung
- Eine Toleranzfehlerhäufung liegt vor, wenn viele Bauteile, die jedes für sich ihre Spezifikation am Rande der erlaubten Toleranz (siehe auch Variation, Varianz) erfüllen, insgesamt eine solche Toleranz aufaddieren, dass das Endprodukt fehlerhaft ist.
Komplexe Produkte bestehen aus einer Vielzahl von Einzelbauteilen. Im Rahmen der Produktentwicklung und Konstruktionsplanung wird für jedes dieser Einzelteile eine Spezifikation festgelegt, die das Bauteil erfüllen muss. Diese Spezifikation umfasst neben den (Maß-) Angaben des »idealen« Bauteils erlaubte Toleranzgrenzen mit unterer Grenze (LSL) und oberer Grenze (USL), bis zu denen ein Bauteil noch als »gut« gilt. - Total Productive Maintenance
- Ein Konzept zur optimalen Nutzung der Produktionsanlagen auf der Basis von vorbeugender Ausfallvermeidung und ständiger Verbesserung hinsichtlich der Anlagenverfügbarkeit.
- TSSW (Thinking the Six Sigma Way)
- Ein mentales Modell für den Optimierungsprozess, bei dem die Ergebnisse die Folge kausalen Zusammenhangs sind und bei dem Six Sigma erheblich zur Lösung alltäglicher und geschäftlicher Probleme beiträgt.
- Unausgeglichenheit (Mura)
- Es werden solche Verluste identifiziert, die durch eine fehlende Harmonisierung der Kapazitäten im Rahmen der Fertigungsteuerung entstehen.
- Unternehmenskultur
- (Corporate Culture) besteht aus der Gesamtheit von Normen, Wertvorstellungen, Denkhaltungen, Riten, Symbolen und Umgangsformen, welche die Verhaltensweisen der Mitarbeiter und somit das Erscheinungsbild einer Unternehmung prägen.
- Ursachen- Wirkungs Diagramm
- siehe Fischgrätendiagramm
- Validierung
- DIN EN ISO 9000:2005 Kap.3.8.5
- Verfahren
- = festgelegte Art und Weise, eine Tätigkeit oder einen Prozess auszuführen.
- Verfahrensaudit
- Unter Verfahrensaudit versteht man die Begutachtung von Arbeitsbereichen, Tätigkeiten und Abläufen; wird auch als Prozessaudit bezeichnet.
- Verifizierung
- Bestätigung durch Bereitstellung eines objektiven Nachweises, dass festgelegte Anforderungen erfüllt worden sind.
- Verschrottung
- Maßnahme an einem fehlerhaften Produkt, um dessen ursprünglich beabsichtigten Gebrauch auszuschließen.
- Versuchsplanung nach Taguchi
- Der Anwendungs- Schwerpunkt der Versuchsplanung nach Taguchi liegt in der Optimierung von produkt- bzw. prozessspezifischen Qualitätsmerkmalen im Rahmen der industriellen Produktentwicklung.
- Vertrag
- = bindende Vereinbarung
- Vorbeugungsmaßnahmen
- Maßnahme zur Beseitigung der Ursache eines erkannten Fehlers oder einer anderen erkannten unerwünschten Situation.
- Vorläufiger Prozessfähigkeitsindex
- Die Vorläufige Prozessfähigkeit ist ein Wert ähnlich dem Cpk, der jedoch auf Daten frühzeitiger, kurzfristiger Untersuchungen neuer Prozesse basiert.
- Wertstrom-Design
- Während in der westlichen Welt kontinuierliche Verbesserungsprozesse, auch oft als Kaizen oder KVP bezeichnet, sich stets auf die Produktivitätsoptimierung der Produktionssubjekte (Maschinen, Werker etc.) beziehen, steht im Ursprungsland Japan die Verbesserung der Produktivität der Produktionsobjekte (also der Produkte) im Mittelpunkt. Dabei wird die gesamte Herstellungskette vom Wareneingang - oft auch schon von der Fabrik des Lieferanten - bis zum Verbrauchsort (Kunde / Abnehmer) ähnlich wie eine „Landkarte“ (Map) aufgezeichnet (Mapping).
Mit Hilfe dieser Ist-Map wird der Prozess bzw. Produktionsfluss (Material, Informationen, Mensch) sichtbar(er) – inklusive der nicht wertschöpfenden Elemente (Verschwendungen wie z.B. Überproduktion, Bestände, unnötige Transporte, Wartezeiten, Fehler), die es zu eliminieren oder minimieren gilt. Auch Engpässe lassen sich in diesem Zusammenhang identifizieren.
Da man mit Einsatz dieser Methode nicht nur bestehende Prozesse / Wertströme aufzeichnet und analysiert, sondern auch einen Ideal- / Soll-Zustand entwickeln kann, wird diese Methode neben Wertstromanalyse und Wertstrom-Mapping zunehmend auch Wertstrom-Design genannt.
Entscheidend ist beim Wertstrom-Design der Fokus auf den Faktor Zeit (Durchlaufzeit und Flussgrad) und auf die Perspektive der Kunden (interne und externe Kunden).
Vorrangiges Ziel ist es, dem Kunden genau das zu liefern, was er braucht – zum richtigen Zeitpunkt, in der richtigen Menge und in der entsprechenden Qualität. Wertstrom-Design hilft dabei, schneller, flexibler und verschwendungsfreier (damit automatisch zu niedrigeren Kosten ) zu produzieren - Wettbewerbsorientiertes Benchmarking
- Benchmarking mit unternehmensexternen, direkten Wettbewerbern bezüglich des gleichen oder einem sehr ähnlichen Produktes.
- Wirksamkeit
- Ausmaß, in dem geplante Tätigkeiten verwirklicht und geplante Ergebnisse erreicht werden.
- Wirtschaftlichkeit
- (des Qualitätsmanagements) Vergleich der Aufwendungen und Leistungen von Maßnahmen im Qualitätsmanagement. Die Analyse dieses Aspekts ist Teil der Evaluation, die jede Maßnahme durchlaufen sollte.
- Workflow
- Ein Workflow ist ein Geschäftsprozess, der zumindest in Teilen automatisiert, d.h. rechnergestützt, abläuft. Wie der Geschäftsprozess besitzt der Workflow als spezieller Prozess eine Organisationsstruktur un dient der Erstellung von Leistungen für den Kunden.
- Zertifizierung
- Das Verfahren bei dem einem Unternehmen bestätigt wird, dass es über ein Qualitätsmanagement-System verfügt, das den entsprechenden Normen entspricht.
Als Zertifizierung bezeichnet man man die Bestätigung der Abläufe auf Normenkonformität durch eine unabhängige akkreditierte Zertifizierungsgesellschaft.
Durch das dabei erlangte Zertifikat bestätigt die Organisation die Einhaltung der Normenvorgaben gegenüber Kunden, der Öffentlichkeit und den Mitarbeitern. - Zuverlässigkeit
- = zusammenfassender Ausdruck zur Beschreibung der Verfügbarkeit und ihrer Einflussfaktoren Funktionsfähigkeit, Instandhaltbarkeit und Instandhaltungsbereitschaft.
