Problemlösungsmethoden

Probleme systematisch lösen, Problemursachen pragmatisch beseitigen, Fehler präventiv vermeiden. Ob im Produktentstehungsprozess, bei Produktionsprozessen oder im Qualitätsmanagement. Wenn Störungen auftreten, dann unerwartet, mit unbekannter Ursache, meist mit gravierenden Folgen und deshalb mit hohem Handlungsbedarf belegt. Sind die Mitarbeiter auf solche Situationen nicht vorbereitet, dann wird viel Zeit darauf verwendet, zunächst über das "Wie" zu diskutieren bevor man mit dem "Was" - das heißt der Ursachenbeseitigung - beginnen kann.

Bild_Problemlösungsmethoden

Probleme gilt es systematisch zu lösen. Hierzu werden häufig Regelkreise genutzt, welche man Phasenweise durchläuft. In den Phasen werden Methoden angewendet, welche die Problemlösung am geeignetesten unterstützen. Der bekannteste, bereits aus der ISO 9001:2008 entstandene Regelkreis ist der PDCA-Gedanke (Plan, Do, Check, Act). Dieser teilt sich auf in nachfolgende Phasen:

 

Plan = Planen
Wo stehe ich und mit welcher Priorität gehe ich die Dinge an

Do = Umsetzen

Umsetzung der notwendigen Maßnahmen

Check = Überprüfen
Ich prüfe, ob die eingeleiteten Maßnahmen den gewünschten Erfolg gebracht haben

Act = Absichern
Nachdem die Ursache eliminiert wurde, sichere ich nun den erreichten Zustand ab. Hierbei spricht man in der Regel von Standards. Bildlich gesprochen sorge ich dafür, dass ich verhindere wieder in den alten Zustand zurück zu fallen.

Problemlösungsschritte im Detail:
Als sinnvolles Vorgehen für eine systematische Problemlösung können wir nachfolgendes Vorgehen empfehlen:

 

  1. Bildung von einem Problemlösungsteam, Festlegung eines Teamleiters und Zusammentragen der Daten und Fakten zum Problemfall
  2. Beschreibung des Problems (z.B. anhand der 5W-Methode)
  3. Einleitung von Sofortmaßnahmen, damit das Problem eingegrenzt wird
  4. Ermittlung der möglichen Ursachen (z.B. anhand dem Ishikawa-Diagramm in Verbindung mit der 5 x Warum Methode)
  5. Maßnahmen zur Eliminierung der Ursache(n) festlegen und umsetzen
  6. Wirksamkeit der Maßnahmen überprüfen und bewerten
  7. Absicherung der erfolgreichen Problemlösung, damit der Problemfall nicht wieder auftreten kann
  8. Übertragung der Problemlösung zur Vorbeugung auf andere Produkte/Prozesse
  9. Abschluss des Problemlösungsvorgangs (Entlastung Problemlösungsteam und Archivierung Vorgang)

Bild_Teamwork

 

Voraussetzungen für eine erfolgreiche Problemlösung:

  • Arbeiten im Team unter Einbindung der Experten vor Ort
  • Klare Standards zum Problemlösungsprozess
  • Kenntnisse über den Prozess und die einzusetzenden Methoden
  • Konsequentes Durchlaufen aller Problemlösungsschritte
  • Visualisierung und Verbreitung der Ergebnisse


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